Natascha und Joey

by Veri   http://www.jimmy-kelly.de.vu

 

Dies ist eine Phantasiegeschichte die ich 1996 geschrieben hab


Ich lag auf einer Wiese im Stadtpark. Ich hatte ein kurzes T-Shirt und eine blaue Jeanshose an. Es war sehr heiß. Ich legte meinen Pulli auf meinen Kopf und wollte etwas dösen. Ich machte meine Augen zu und döste etwas. Auf einmal stand mir jemand in der Sonne und ich nahm meinem Pulli vom Gesicht und öffnete die Augen. Durch die Sonne, die mich blendete konnte ich erst nicht erkennen, wer mir da die Sonne stahl. Also setzte ich mich auf und da stand doch leibhaftig Joey Kelly vor mir und fragte mich, ob ich ihm den Rücken eincremen könnte. Ich schaute etwas erstaunt und nickte nur. Er beugte sich zu mir runter und hielt seine Haare hoch, so das ich ihm den Rücken eincremen konnte. Ich rieb ihn ein. Da fragte ich ihn ob ihm das schöne Wetter auch so gut gefiele und fragte ihn, ob er schon lange hier war. Er sagte, dass er erst seit 5 Minuten hier sei und das er es im Hotel nicht mehr ausgehalten hätte. Und das seine Geschwister im Hotel sitzen würden und sich lieber tot schwitzen würden.
Dann fragte ich ihn, ob ich ein paar Bilder machen dürfte und ob er mir ein Autogramm geben könnte. Er sagte nur: "Logisch!" Er schrieb mir auf mein T-Shirt und per Selbstauslöser machten wir 2 schöne Fotos von uns. Ich meinte: "Ist doch verrückt, bei dieser Hitze zu laufen". Da fragte ich noch Joey, wann er das nächste mal wieder laufen würde. Ich sagte ihm auch, das ich es keinem verraten würde. Er sagte es mir zögernd und ich mußte ihm hoch und heilig versprechen, keinem ein Wörtchen davon zu sagen. Es war nächste Woche in Köln in der Sporthalle. Dann sagte ich ihm, das er ruhig mal seine Mailbox abhören könnte, denn man kann ja gar keine Grüße mehr loswerden. Er schaute nicht schlecht, als ich ihm erzählte, das ich eine ganze Seite Telefonnummern von ihm und seinen Geschwistern haben würde. Aber ich sagte ihm auch, das ich die Nummern keinem weiter geben würde, denn die Kellys sollen ja auch ihr Privatleben haben. Und außerdem alles was ich von den Kellys so von Fans bekomme und ich auch versprochen habe, es nicht weiter zugeben, daran halte ich mich auch und mache es nicht heimlich. Diese Einstellung gefiel ihm gut.
Dann liefen wir noch zu einem Stand wo Eis verkauft wurde. Ich holte 4 Bällchen. Wir ließen es uns richtig schmecken und quatschten über Gott und die Welt. Doch dann bimmelte sein Handy und er verabschiedete sich von mir. Dann fragte er noch ob er meine Telefonnummer haben könnte. Da wir beide nix zu schreiben hatten, schrieb ich ihm meinen Nummer auf den Arm. Er schaute noch mal drauf, ob er sie auch lesen könnte und dann war er auch schon weg.
Ich machte mich auch auf den Weg. Denn ich war in Stuttgart. Da kam plötzlich ein Porsche auf mich zu. Es war Joey. Er fragte mich, wo ich jetzt hingehen würde. Ich sagte ihm, das ich vorhatte nach Hause zu fahren. Nach Schorndorf also. Da er aber nicht wußte wo das lag, sagte ich in der Nähe von Heilbronn. Damit konnte er auch nichts anfangen. Da holte er eine Karte raus und ich zeigte ihm den Weg. Dann sagte er: "Steig ein, ich fahr dich nach Hause." Ich schaute etwas verdutzt. Er legte sich auf die Beifahrerseite und drückte die Türe auf. Ich stieg ein und dann fuhren wir los. Er konnte ziemlich rasen. Ich fragte ihn: "Müßt ihr nicht zu einem Termin?" Da sagte er was, was mich sehr verwunderte: "Wir haben eine Münze geworfen und es müßen Jimmy, Patricia, Kathy und Angelo gehen, der Rest hat frei." Ich mußte etwas grinsen. Er schaute zu mir und grinste ebenfalls.
Dann machte er die Musik an. Es lief was von Metallica. Nachdem er die Musik leiser gedreht hatte, das man sich unterhalten konnte, fragte er mich, was ich so für Musik hören würde. Da sagte ich: "Eure"! Ich merkte wie ich rot wurde, weil ich diese Eure nicht gesagt hätte. Da mußte er lachen und sagte: "So siehst du gar nicht aus und benimmst dich auch nicht so." Da war ich etwas verwundert. "Die meisten Fans die wir treffen, laufen nur mit Kelly-Klamotten rum und haben lange Haare." Darauf sagte ich: "Ich hab auch so ne Bluse wie ihr und weite Röcke, doch die zieh ich nur zu Konzerten an, privat laufe ich gerne in Jeans und T-Shirts rum. Mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. Und wir fuhren die Autobahn runter.
Er fragte mich, ob ich was dagegen hab, wenn er eine Kippe raucht. Ich schüttelte den Kopf und schüttelte ihn wieder, als Joey mir eine anbot. Ich fragte ihn, ob er einen Lieblingswitz hat. Er sagte er habe nur einen Kellywitz. Ich bat ihn mir den Witz zu erzählen. Also erzählte er: "Warum hat eine Kellydusche nichts zu tun? Weil kein Kelly sie benutzt". Hahahaha meinte er Spaßeshalber. Dann sollte ich ihm auch einen erzählen. Ich begann noch kurzen Überlegungen: "Warum haben Blondienen immer einen blauen Bauchnabel? Weil es auch blonde Männer gibt." Da fing Joey an zu lachen und hörte nicht mehr auf. Er bat mich den Witz aufzuschreiben. Er gab mir einen Zettel.
Nun waren wir endlich da. Ich bedankte mich bei Joey und winkte noch bevor er los fuhr. Bevor er aber losfuhr sagte er: "Jetzt mach noch ein Bild und dann kannst du erzählen, das du mit Joey Kelly Auto gefahren bist. Ich machte 3 Bilder und winkte noch glücklich. Auf der Rückseite eines Bildes hatte er noch was geschrieben. FÜR DIE NETTE BEIFAHRERIN NATASCHA ALLES LIEBE DEIN JOSEPH M:.KELLY.
In diesem Moment klingelte der Wecker mich aus meinem Traum. Eigentlich schade, denn er war sehr schön gewesen.


© Veri (Danke schön!)

 

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Last update: 16/05/2002

(Online since: 16/05/2002)

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