Ich traf mich wie jeden Tag mit meiner besten Freundin Sarah und wir gingen zusammen mit meiner Tochter Marie einkaufen. Als wir wieder auf dem Weg nach Hause waren, kam Sarah in den Sinn, ob wir uns nicht mal wieder ein "Kelly Video" ansehen wollen. Erst dachte ich, nee lass mal, wieso denn?! Doch dann, ließ ich mich doch von ihr überreden. Also gingen wir zu meiner Mutter (die immer nichts wegschmeißen kann) und holten uns das Video "The Kelly Family, Weinachten für alle!" ab und schmeißten es dann am Abend gleich in meinen Videorekorder. Es begann mit Maite und ihrer Freundin, sie sangen als Duett, Stille Nacht- heilige Nacht.
In uns kamen Erinnerungen hoch und ab dem Moment waren wir erneut zu "Kelly Fans" geworden. Am nächsten Tag setzte ich mich sofort an meinen PC und bestellte bei ebay alles Videos von den Kellys, die nach wenigen Tagen auch schon ankamen. Ab dem Tag rockten Sarah und ich jedes Wochenende das Haus. Doch es blieb nicht so harmlos, nein, denn Sarah verliebte sich ernsthaft in Angelo und ich mich in Paddy. Es war keine Schwärmerei, es war einfach nur voller Ernst. Wir versuchten alles um beiden unsere Gefühle mitzuteilen zu können. Ich habe mich auch an das TV gewendet, hatte aber auch dort keine Chancen. Also gingen wir in einen Chat von Köln um herauszufinden wo Paddy und Angelo Kelly wohnen, doch auch da konnte uns keiner helfen.
Ich habe nur noch eine Chance, dachte ich und das ist einen Brief an Paddy zu schreiben. Ich wusste nicht wie ich anfangen sollte und habe auch mindestes 4 Briefe geschrieben. Doch dann kam in mir die Frage, wo ich den Brief, wenn er fertig ist, überhaupt hin schicken soll. Denn bei jeder Fan Adresse stand, dass die Kellys nur einmal im Jahr Fan-Briefe bearbeiten und dann auch sicher nicht alle. Ansonsten bekommt man auf einen Brief, den man dort hin schickt, ein Autogramm zurück. Doch das war ja nicht mein Ziel.
Es wurde immer schlimmer ich konnte an nichts anderes mehr denken als an Paddy und schrieb einen letzten Brief an ihn, wo alles was ich spüre und denke drin stehen sollte. Denn zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht einmal mir selbst sagen was ich denn fühle oder denke.
Ich dachte, dass meine Gefühle mich fertig machen wollten. Das Einzige was ich verstehen konnte war, dass Paddy und ich einfach zusammen gehören und ich einen weg zu ihm finden musste. Egal wie lang und schwer er sein würde. Doch ich hatte Keine Ahnung wo ich lang gehen sollte. Ich sah keinen. So oft weinte ich weil ich allein mit dieser Aufgabe stand und mich sowieso auch keiner wirklich verstehen konnte. Sarah war natürlich für mich da, aber sie konnte ja auch nicht in mich rein sehen.
Also schrieb ich:
Lieber Patrick.
Ich weiß nicht wie ich anfangen soll, in solchen Dingen, wie Briefe schreiben, habe ich keine wirkliche Übung, aber ich muss dir einfach schreiben.
Egal wo ich bin oder was ich mache, ich muss nur an dich denken. Doch dies sind keine Gedanke wie z.B. "Paddy du bist mein Ein und Alles und ich kann ohne dich nicht mehr leben!", es sind eher Fragen, die ich an dich habe oder dir gern stellen würde. Ich kann mir schon denken, dass du solche Briefe jeden Tag bekommst und das es dich bestimmt auch schon total nervt, aber ich bitte dich trotzdem diesen Brief zu lesen.
Ich sehe mir oft eure Videos, die ihr gedreht habt an und höre auch egal wo ich hin geh dein Album "in Exil". In diesen Lieder beschreibst du oft das, was du dir wünscht, vorstellst oder einfach nur worüber du dir Gedanken machst. Egal welcher Text und egal welches Lied, die Texte ziehen mich immer wieder in ihren Bann. Ich habe oft das Gefühl, dass du das was du singst eigentlich direkt mir sagst, was mich dann traurig macht. Denn es sind oft Texte, wo du sagst wonach du dich sehnst und worüber du traurig bist. Eigentlich könnte ich dir ja eine Antwort, oder eine Umarmung geben. Doch dann fällt mir auf, dass es ja nur eine CD ist, die dich widerspiegelt. Also sitz ich hier und weiß, dass du traurig bist, ich aber nicht machen kann. Verstehst du? Ich kann es nicht ertragen, dass ich so weit weg bin und dir eigentlich alles geben könnte wonach du dich sehnst, aber keinen Weg zu dir finden kann.
Eigentlich bist du mir sehr nah, aber nur in meinem Träumen, denn ich weiß, dass du mich nicht kennst, ich kann es also nicht beweisen, obwohl ich es gern wollte.
Paddy, ich weiß im Moment nicht mehr, was mit mir los ist?! Ich glaube, dich zu kennen! Aber ich weiß, ich darf es nicht. Also versuche ich dieses Gefühl zu unterdrücken. Doch das tut weh…! Was soll ich denn machen?!
Jeden Abend, kommt meine kleine Tochter zu mir und ruft nach, "pady" und "agelo", wenn ich dann ein Video von euch an mache, hüpft, tanzt und singt sie mit euch. Sie will immer am liebsten den ganzen Fernseher umarmen. *g*
Wenn du bei " An Angel" (auf Toch road) weinst, setzt sie sich ganz still auf den Boden, und sieht dich an, so als wärst du ihr schon immer vertraut. Ich kann dies immer nicht glauben und steh einfach nur fassungslos da.
Ich bin machtlos. Ich werde nie das, wonach sich meine Gefühle sehnen erreichen können. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Ich möchte etwas erreichen. Ich möchte einmal die Gewissheit haben, ob ich mich täusche, oder nicht. Ich möchte einfach einmal in dein Leben getreten sein!
Ich bete zu Gott und er wird mich leiten, wenn er mich zu dir führt, täuschen meine Gefühle mich nicht, wenn nicht, betrügen sie mich.
Ich habe mich gefragt, ob ich verrückt werde, oder, ob ich es schon bin. Ob ich denn nur eine verrückte 18-jährige bin, die glaubt in einen "Star" verliebt zu sein. Doch bin ich denn verliebt? Ich kann es nicht sagen. Ich habe meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle. Es ist mehr so, als würde ich nach dir suchen müssen, ich den Weg aber nicht finden kann. Doch irgendetwas sagt mir, dass ich einen finden muss! Doch wo ist er? Ich sehe keinen!
Also versuche ich dir zu schreiben, aus Hoffnung, das du mir helfen kannst. Denn wenn du meinen Brief bekommen und gelesen hast, weiß ich, du weißt von mir und wenn wir uns finden sollen, ich den Weg nicht mehr allein gehen muss.
Ich weiß nicht wie ich mich verabschieden soll, ich denke ich sage lieber, hallo!
PS: Ich heiße übrigens Sonja. *g*
Diesen Brief wird er wohl nie bekommen…!
Ich wusste nicht was ich machen sollte und ging zu meiner Mutter und las ihr den Brief vor. Sie ist Sängerin und singt in der Band meines Stiefvaters. Mein Stiefvater ist in einer Musik-Familie die in Bremen sehr bekannt ist und sein Onkel besitzt ein Tonstudio wo er auch schon mal mit den Kellys etwas aufgenommen hat. Dies wusste ich nicht und saß erstmal fassungslos da. Allerdings sagte meine Mutter, dass Olli (der Onkel meines Stiefvaters) auch keinen Kontakt mehr hat, denn es war ja auch nichts Besonderes gewesen. Trotzdem sagte sie, wenn ich es mir so sehr wünsche, fragt sie einen Freund der bei "Wetten das" arbeitet ob er nicht wüsste wie man an Paddy Kelly ran kommt. Mein Stiefvater meinte das dies nicht der richtige Weg wäre und meinte, dass er Paddy geschäftlich anschreiben könnte, das er sich dafür interessiert etwas mit Paddy zusammen Musik zu machen. Da kam meine Mutter wieder in Spiel und sagte, dass ich ja auch mit ihm Musik machen kann und ihm schreiben soll das ich seine Musik interessant finde und einfach mal Interesse hätte mit ihm zusammen zu singen. (Ich singe auch). Diesen Vorschlag fand ich auch nicht schlecht und wollte es auch gleich angehen. Ich schrieb Paddy also erneut, aber dies Mal simpler und mehr über mich.
Der Brief wurde abgeschickt und für mich begann das Warten. Ich saß in der Schule wo meine Mutter mich anrief um mir mitzuteilen das sie eine Antwort von Paddy bekommen hat und ich dann auch sofort zu ihr kommen sollte um selbst zu lesen was drin stand. Da ich aber keiner aus meiner Klasse davon erzählt habe, (ich gehe auf eine Schule für junge Mütter) konnte ich ja nicht einfach gehen. Außerdem würde dann auch die Kindergruppe meckern, dass ich Marie spontan abholen würde. Also musste ich die letzten Stunden noch aushalten, was in keinster Weise leicht war. Dann endlich war es soweit. Ich zog so schnell es ging Marie an und fuhr zu meiner Mutter.
Ich rannte zum PC und las.
Hallo Sonja
Ich finde es schön, dass dir meine Musik gefällt und freue mich auch, dass du mit mir schreibst weil du Interesse hast mit mir zusammen etwas Musik zu machen. Allerdings habe ich im Moment sehr viel zu tun, was nicht heißt das ich es nicht gern wollte. Nein ich möchte es sehr gern. Ich kann dir anbieten, dass wir uns in drei Monaten treffen können. Hast du denn eine Möglichkeit nach Köln zukommen, oder in Bremen einen Proberaum?
Ich würde mich auf eine Antwort von dir sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen, Patrick Kelly
Ich konnte nicht glauben, dass Paddy sich wirklich bei mir gemeldet hat und auch noch Interesse daran hat mit mir zu singen. Ich war total happy und fühlte mich nicht in der Large eine Antwort zu schreiben, habe es aber trotzdem versucht.
Hallo Patrick
Mir wäre es lieber wenn du nach Bremen kommen würdest, denn die Möglichkeit nach Köln zu kommen, habe ich leider nicht. Einen Proberaum haben wir das ist also kein Problem.
Ich kann es verstehen das du viel zutun hast und find es auch total O.K. wenn wir uns in drei Monaten treffen. Meine Adresse ist: ………………………………………………
PS: Ich freue mich schon darauf dich zu sehen und bin schon total gespannt auf unser Treffen.
Gruß Sonja
Wir tauschten dann nur noch per E-Mail den Tag und die Uhrzeit aus und für mich begann erneut das Warten.
Die drei Monate waren so super lang, doch dann war der Tag endlich gekommen. ich war total aufgeregt. Dann klingelte mein Handy und meine Mutter war dran. Sie sagte, dass Paddy schon da ist und ich mich doch bitte auf den Weg machen sollte. Ich sprang gleich auf und machte mich auf den Weg. Zen Meta vor der Tür dachte ich, ich sterbe gleich. Doch dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und schloss die Tür auf und ging rein. Ich konnte zuerst meinen Augen nicht trauen, da saß wirklich Paddy Kelly. Ich ging auf ihn zu und brachte nur ein "Hallo, ich bin Sonja" raus. Er lächelte und sagte: " Nett dich kennen zu lernen. Ich bin Patrick. Wie geht es dir?" "Danke gut." Antwortete ich "und dir?" " Schon besser, ich hatte ja im Moment ein bisschen Stress doch jetzt geht es wieder." Schon nach kurzer Zeit gingen wir rüber in den Proberaum um anzufangen. Er fragt mich, ob ich ihm nicht zeigen kann was ich so singe. Da aber mein Stiefvater nicht da war, (denn er hat mich sonst immer auf dem Klavier begleitet) sagte ich: "Sorry ich kann mich nicht selbst begleiten und ohne Begleitung fällt es mir schwer." Doch Paddy bot sich mir an und sagte: " Hast du denn Noten? Ich kann es ja mal versuchen. Ich bin zwar nicht sehr gut im Noten lesen aber vielleicht kenn ich ja auch das Stück." Ich gab ihm die Noten und wir fingen an. Ich sang "Killing me softly" und auf einmal begleitete er mich nicht nur, sondern sang auch mit mir mit. Es war unglaublich! Wir hatten so einen Spaß und konnten auch nur schwer aufhören. Doch der Hunger war so stark das wir so auch nicht weiter machen konnten. Also beschlossen wir eine Pause zu machen.
Meine Mutter hatte Mittagessen gemacht und uns zu Tisch geboten. Es tat gut wieder etwas im Magen zu haben und ich hätte auch sofort weiter machen können. Doch dann fragte mich Paddy: "Wollen wir nicht ein bisschen an die frische Luft gehen bevor wir uns wieder an die Arbeit machen?" Ich fand es war eine tolle Idee und antwortete natürlich mit ja. Es war unglaublich, ich hätte nie gedacht, dass ich mal zusammen mit Paddy spazieren gehe. Wir haben uns über so viele Dinge unterhalten, und immer wenn ich ihm in seine Augen sah, strahlten sie und mir kam es so vor als wenn er wirklich glücklich wäre. Aber ich war mir halt nicht sicher also fug ich ihn. "Paddy bist du eigentlich glücklich?" Er lachte und blieb stehen. " Ja, im Moment bin ich sehr glücklich." Ich musste nun lachen. "Nein, ich meine überhaupt…." Er sah mich verwundert an und sagte: " Wieso sehe ich denn nicht glücklich aus?" Ich dachte einen Moment nach, denn ich wusste nicht genau was ich darauf antworten sollte. Denn wenn ich sonst sah fand ich, dass er nicht besonders glücklich aussah. Und ich antwortete: "Doch eigentlich schon, aber…" "Aber?" "Ich weiß nicht, doch eigentlich schon!" Doch mit dieser Antwort war er nicht zufrieden. " Nun sag schon, wieso sehe ich denn nicht glücklich aus?" "Paddy ich weiß nicht wie ich das sagen soll, denn ich habe auch kein recht es zu sagen. Ich kenne dich doch nicht." " Ich bitte dich, sag es mir!" "Nun, wenn ich dich auf Bildern sehe oder auf einem Video, ist es egal ob du lachst oder nicht, ich sehe dir in die Augen und sie strahlen Traurigkeit aus. Ich weiß nicht aber vielleicht ist es ja auch nur Einbildung!" Er nahm meine Hand und sah mich an. Es war unglaublich, ich kann es nicht beschreiben wie er mich ansah. Er stand einfach nur da und sah mich an. Dann sagte er: " Solche Gedanken machst du dir über mich?" Ich fragte: " Ist das schlimm?" "Nein aber ich habe immer nur gehört, du hast do schöne Augen und deine lächeln ist ja so unglaublich! Aber mich hat noch nie Jemand richtig angesehen, alle haben sich nur dafür interessiert wie toll ich aussah, doch was hinter dem lächeln steckt, wollte keiner sehen. Das heißt nicht, dass ich unglücklich bin, aber es gab halt Zeiten wo ich schreien konnte." Ich war platt und konnte nichts sagen. Es hat mich so traurig gemacht denn wehrend er dies sagte sah man ihm an, dass es ihn damals gequält hat.
Er sah mich an und fragte mich ob denn alles O.K. mit mir wäre. Ich nickte und lächelte ihn an. Dann fragte ich wann er denn wieder zurück nach Köln müsste. Er sagte wenn er heute Abend schon wieder fahren würde, es sich ja nicht lohnen würde mit mir zu Proben. Also würde er Auf jeden Fall noch bis nächsten Abend bleiben. Er fragte mich wieso und ich sagte: " Wenn du Lust hast, können wir uns ja heute Abend zusammen an den Steg setzen und uns etwas unterhalten. Denn jetzt haben wir ja nicht mehr so viel Zeit, wir müssen ja auch mal weiter machen." Er sagte: "Ja, sehr gern!"
Wir gingen also zurück und Probten bis 21 Uhr. Dann aßen wir noch und gingen wie abgemacht zum Werdersee und setzten uns auf den Steg. Es war Sommer und wir ließen unsere Füße ins Wasser. Dann sah ich ihn an und fragte ihn ob ihm Bremen gefallen würde. Er sagte: "Ja es ist sehr schön hier, eine sehr kleine groß Stadt die man nicht mit Köln vergleichen kann. Aber mir gefällt es sehr gut hier." Dann wurden unsere Gespräche immer persönlicher und ich fragte ihn ob er denn verliebt sei. Er wurde auf einmal sehr ernst und sagte:" Ich wünschte ich wäre es, doch wo findet man denn ein Mädchen was ehrlich ist und mich versteht?! Ich wünsch es mir schon so lange aber mir fällt es so schwer zu vertrauen, denn zu oft wurde ich enttäuscht." Ich sah ihn eine ganze Zeit lang nur an. So habe ich ihn noch nie gesehen.
Ich entschloss mich ihm näher zu kommen. Ich sagte zu ihm: " Setzt dich bitte mir mal gegenüber." Er sah mich ganz verwundert an, tat aber dann das worum ich ihn bat. " Schließ bitte deine Augen und alte deine Hände hoch." Ich legte meine Hände an seine und fragte ihn nach einigen Sekunden was er denkt. Er sagte: " Ich weiß es nicht so genau, es ist schön und ich fühle mich sicher." Dann legte ich seine Hände auf seine Oberschenkel und bat ihn seine Augen noch zu zulassen. Er tat es. Ich kniete mich hin und berührte mit meiner Hand seinen Hinterkopf, dann legte ich meine Wange an seine. Er begann zu weinen und schloss mich in seine Arme. Er hielt mich ganz fest. Er sagte: "Danke!"
Als er mich los las, wischte er sich seine Tränen aus dem Gesicht und sah mich an. "Ich habe so etwas noch nie erlebt, ich hatte zum ersten Mal das Gefühl nicht allein zu sein." Dann lächelte er und sagte: " Es gibt ja wirklich Jemand der mich versteht." Ich lachte und sagte: " Es ist doch nicht schwer einen Menschen zu verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, einem Menschen etwas recht zu machen aber ihn zu verstehen?!" "Doch, es ist nicht leicht denn oft denket man nur an sich selbst und versucht auch nur sich selbst zu verstehen denn damit hat man schon genug zutun. Ich find es großartig wenn man auch andere verstehen kann. Und du zeigst mir, dass du dich für mich interessierst und das hat noch keiner wirklich. Klar war meine Familie immer für mich da und das weiß ich auch zu schätzen, aber sie waren auch selbst so traurig und hatten nur noch gerade Kraft sich um ihre Eigenen Probleme zu kümmern. Außerdem ist es ja auch meine Familie und die kann man ja nicht einfach mit "Fremden" Menschen vergleichen." Nach diesem Moment wurde mir klar, dass wir uns wirklich finden sollten und ich den Weg gefunden habe. Ich war so glücklich denn ich weiß, ich habe mich nicht getäuscht!
Der restliche Abend verlief noch super schön und wir kamen uns auch immer näher. Aber das meine ich so, dass wir uns immer vertrauter wurden.
Den nächsten Tag Probten wir wieder und fingen auch an ein Duett einzustudieren. Es war alles einfach nur schön. Doch auch alles hat irgendwann mal ein Ende. (Leider)
Der Abschied, war schrecklich aber nur weil wir nicht wussten wann wir uns wieder sehen würden. Er wusste nämlich auch nicht ob er in der nächsten Zeit viel zutun hat oder nicht. Aber wir tauschten unsere Telefonnummern aus so, dass wir auch sobald wir wieder Zeit hatten uns absprechen konnten wann und wo wir uns wieder treffen können.
Bis jetzt haben wir uns nicht mehr getroffen, aber es ist ja auch noch nicht so lange her. Und sobald wir uns wieder getroffen haben verspreche ich, werde ich euch wieder berichten wie es war und was alles Passiert ist.