Der Tag mit IHM

by Scarlett   craczy_queenie@yahoo.de

 

 

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Die sengende Sommerhitze machte die Luft bewegungslos ...
Alles Leben schien ausgelöscht, in einen tiefen Schlaf gefallen oder zur Bewegungslosigkeit erstarrt zu sein und sogar das fröhliche Gezwitscher der Vögel, schien nur noch in den kühleren Abendstunden stattzufinden. Staubwolken hingen über den ausgetrockneten Feldern und in dem dürren Boden suchte das spärliche Getreide kraftlos nach Halt. Gleisendes Tageslicht erzeugte, gleich einer Fata Morgana, flimmernde Luftspiegelungen ...

Ausgelassen hüpfte ich über Felder und Wiesen ...
Als würde ihnen die Trockenheit überhaupt nichts anhaben können, leuchteten mir überall Korn-blumen, Margeriten, Butterblumen, Klatschmohn, Gänseblümchen, Löwenzahn und wilde Rosen ...
mit einem Wort, die herrlichsten Sommerblumen, in den schönsten Farben ... entgegen.
Die fröhliche Farbenpracht, zusammen mit den Sonnenstrahlen, wirkten wie Balsam auf meine Seele und mein pochendes Herz machte, trotz der Hitze, die gleichen übermütigen Sprünge, wie meine Füße. Ich konnte der Versuchung einfach nicht widerstehen und begann eifrig einen bunten Wiesenstrauß zu pflücken ...

Inmitten eines bewachsenen Erdhügels entdeckte ich eine kleine Mulde ...
Schnell setzte ich mich nieder, um wie in der Kinderzeit, aus den gesammelten Blumen einen Haarkranz zu flechten. Es war so friedlich ... so warm ... ja einfach nur traumhaft schön ...
Als ich in den strahlenden Himmel blickte, dessen herrliches Blau mich irgendwie an Johns Augen erinnerte und die Glut der Sonne auf meiner Haut spürte, erfaßte mich eine träge Müdigkeit ... Gedankenverloren streckte ich mich auf dem warmen Boden aus ...
Verträumt beobachtete ich die weißen Wolkenberge ... versuchte ihre Form zu identifizieren ...
sah bunten Schmetterlingen nach, die sich tanzend durch die flirrende, heiße Mittagsluft bewegten ... und schloß schließlich seufzend die Augen, um die beschauliche Atmosphäre zu genießen. Meine Gedanken eilten zu John und mein Herz schlug wilde Purzelbäume ...

Plötzlich fühlte ich einen Schatten auf meinem Gesicht, spürte, wie sich eine Gestalt zwischen mich und die Sonne schob. Verwirrt blinzelte ich gegen das helle Licht ... und erkannte John ...
"Hey Cinderella! ... Ich war mir hundert pro sicher, daß du es bist ... denn wem sonst, könnte es solches Vergnügen bereiten, bei der Affenhitze die reinsten "Indianertänze" aufzuführen! ... Baby, du bist völlig crazy! ... Jedermann ächzt und stöhnt über das Wetter ... verzehrt sich nach einem kühlen Lüftchen ... aber du freust dich darüber!"
Ungläubig starrte ich ihn an. War ich jetzt total von der Rolle ... oder sah Gespenster? ...
Wie kam ausgerechnet John in diese verlassene Gegend? ...

Mein Herz klopfte und tausend Gedanken schossen mir gleichzeitig durch den Kopf ...
John lachte ...
Es war ein verführerisches Lachen, bei dem mir kleine Schauer über den Rücken liefen ...
Sein Mund hatte die Wirkung eines Magneten und ich konnte den Blick nicht von ihm wenden ...
Er flüsterte leise; "Träumst du Cinderella? ... Wach´ auf! Ich bin es wirklich ... und ich warte seit einer Ewigkeit darauf, von dir in den Arm genommen zu werden!"
Fröhlich nahm ich seine ausgestreckte Hand und zog ihn zu mir in den Erdhügel. Bevor ich zum nachdenken kam, küßten wir uns und alles rundum wurde unwichtig ...
Hand in Hand lagen wir im weichen Gras ... fühlten die Geborgenheit der warmen Erde ...
und erfreuten uns an dem wunderschönen Sommertag ...

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Ein Vogel schwebte lautlos durch die schimmernde Luft, mit einer bewegungslosen Trägheit, als würde er schwerelos zwischen Himmel und Erde dahin gleiten. Eine Feldmaus huschte, nur wenige Zentimeter von unseren Füßen entfernt, in die Deckung und Grillen zirpten eifrig ihre Melodie ...

Sanft nahm ich Johns Hände, um sie zu betrachten ...
Er hatte schöne Hände. Seine Finger waren schlank geformt, aber dennoch kräftig und ließen eine unbändige Energie erahnen. An manchen Stellen waren sie fest und hart, ein Zeichen dafür, daß er sich keineswegs davor scheute zuzupacken ...
Zärtlich führte ich jeden einzelnen seiner Finger zum Mund, um ihn zu küssen. John drehte sich in meine Richtung, sah mir tief in die Augen und strich behutsam eine vorwitzige Locke aus der Stirn ...

Ganz dicht war sein Gesicht vor dem meinen und eine ungeheure Spannung lag in der Luft ...
Zuerst waren seine Berührungen sehr zaghaft. Er schaute mich fragend an, so, als warte er auf meine Zustimmung ... doch plötzlich weiteten sich seine Pupillen ... wurden dunkel, groß und geheimnisvoll ... und sein Antlitz erschien mir tausendmal schöner, als ich es in Erinnerung hatte ...
Seine klaren, blauen Augen ... die fein geschwungenen Brauen ... die gerade Nase ... sein weicher, lockender Mund ... all dies versprach den Himmel auf Erden. Staunend sah ich seine seidigen Wimpern, die lange Schatten auf sein sonnengebräuntes Gesicht warfen ...
und irgendwie fand ich es ungerecht, daß ein Mann, der von der Natur sowieso mit allen, erdenklichen Vorzügen ausgestattet wurde ... solche dichten, langen Wimpern besaß ...

"An was denkst du?" unterbrach seine wohlklingende Stimme meine Gedanken ...
"Daran, daß ich wahnsinnig eifersüchtig bin! ... Jede Minute, die du mit anderen Menschen verbringst ... ist für mich eine Qual! ... Jedes liebe Wort, daß nicht für meine Ohren bestimmt ist ... bereitet mir Kummer! ... Aber am meisten leide ich, wenn ich sehe, daß es Dinge gibt, die deine Seele berühren ... die aber nichts mit mir oder meiner Liebe zu tun haben!"
Er lachte und murmelte; "Kindskopf! ... Was haben solche Gefühle mit Liebe zu tun?! ... Liebe hat viele Gesichter... und sicherlich ist "Eifersucht" eine "Form" der Liebe. Wenn auch eine Negative! Tja ... selbst der Haß ist ein naher Verwandter der Liebe ... jedoch wahre Liebe ist völlig anderes! Wahre Liebe basiert auf Vertrauen ... ist nie verletzend ... oder besitzergreifend ... und sollte nie zum Gefängnis für einen Menschen werden!"
Ich sah ihn verlegen an und konnte nicht verhindern, daß ich bei seinen Worten feuerrot anlief ...

Traurig seufzte ich seinen Namen und kuschelte mich fester in seine Arme ...
Seine weichen Lippen kamen liebkosend näher. Ein wahrer Freudentaumel erfaßte mich und allmählich nahm er nicht nur meine Seele, sondern auch meinen Körper in Besitz ...
Berauschende Gefühle ... blinde Hingabe ... brennende Leidenschaft ...
ließen alles rundum in Vergessenheit geraten. Das duftende Gras wurde zum betörenden Kissen ... die Erde schien zu beben ... und schloß sich schließlich diesem pulsierenden Rhythmus an, der alle Liebende unweigerlich in den siebten Himmel katapultiert ...

Dunkle Wolken zogen auf, um nach und nach die Sonne zu verdecken ...
Insektenscharen schwirrten durch die flimmernde Hitze ... Mückenschwärme vollführten kleine Wirbel in der schwülen Luft ... und tief fliegende Schwalben kündigten, mit aufgeregtem Rufen, den nahenden Sommerregen an ...
Zuerst bemerkten wir die Wetterveränderung nicht ...
doch dann verirrten sich die ersten, warmen Regentropfen auf Johns Rücken ...
Die Anzahl der klatschenden Tropfen vermehrten sich in rasender Geschwindigkeit und vereinten sich schließlich auf Johns Gesicht, mit den schnell anwachsenden Rinnsalen, die unaufhörlich aus seinen langen, blonden Haaren flossen. Immer heftiger trommelten dicke Tropfen auf uns hernieder und perlte schließlich, in wilden Sprüngen, von Johns glänzenden Muskeln ab ...

Langsam, fast unbemerkt war aus dem kleinen Schauer ein mächtiger Regenguß geworden ...
doch nicht einmal dem erfrischenden Regen gelang es, unsere erhitzten Gemüter abzukühlen ...
Eng umschlungen lagen wir im weichen Gras. Unsere Herzen schlugen im gleichen Rhythmus ... unsere Körper bewegten sich im gleichen Takt ... unser Atem stieg dampfend zum Himmel empor.
Nichts wirkte störend auf unsere Zweisamkeit ...
Nicht ... die dampfende Erde, die gierig das Wasser aufsog ...
Nicht ... die Frische der vom Staub gereinigten Luft ...
Nicht ... der farbenprächtige Regenbogen ...
Nichts fand unsere Beachtung ... nichts ...
außer vielleicht dem überwältigenden Gefühl, die Nähe des Liebsten, in vollen Zügen zu genießen.
Meine Seele sehnte sich danach, meinem angespannten Körper zu entfliehen ... war versucht den eifrig flatternden Vögeln nachzueifern, um mit ihnen, dem Horizont entgegen zu fliegen ...

So plötzlich wie der Regen gekommen war, hörte er wieder auf ...
Übermütig sah John mich an. Tausende von kleinen Teufeln schienen in seinen sprühenden Augen zu tanzen, als er lachend rief; "Genau das Richtig für die ausgetrocknete Erde und ich finde, du hast eine Abkühlung ebenfalls bitter nötig!" Ich gab ihm keine Antwort, denn ich war viel zu sehr damit beschäftigt, meine aufgewühlten Gefühle wieder unter Kontrolle zu bringen ...

John drehte sich auf den Rücken ...
verschränkte die Arme hinter dem Kopf, kaute genüßlich auf einem Grashalm. Träge rollte ich mich zusammen, legte den Kopf auf seine Brust und beobachtete das geschäftige Treiben der Wiesenbewohner ...
Kleine Ameisen irrten ziellos über Johns braungebrannten, ebenmäßigen Körper. Seine weiche Haut glänzte wie eingeölt und man konnte deutlich jeden, darunter liegenden Muskel erkennen. Mit den Fingerspitzen zeichnete ich den abenteuerlichen Erkundungslauf, eines dieser emsigen Wesens nach. "Das kitzelt!" Erneut gab ich ihm keine Antwort, streichelte ihn genußvoll weiter, während meine Finger Spuren in der feuchten Staubschicht seines Körpers hinterließen ...

Das gleichmäßige Summen und Zirpen wirkte einschläfernd ...
doch schon bald versuchte mich ein Kribbeln, auf der rechten Wange, aus dem Reich der Träume zurückzuholen. Einem Reflex zufolge, versuchte ich den vermeintlichen Übeltäter zu vertreiben.
Jedoch Vergebens. Ein erneutes Kribbeln, diesmal am Ohr, störte meine Ruhe ...
"Was soll das?" dachte ich erbost ... öffnete minimal die Augen ... blinzelte verträumt in das unwirkliche Zwielicht der hellen Mittagssonne ... um mich sofort wieder der einlullenden Schläfrigkeit hinzugeben ...

Die drückende Schwüle hatte nachgelassen ...
Ein leichter Windhauch strich über mein Gesicht und die glühende, untergehende Sonne tauchte das Land in eine Palette der schönsten Rottöne, die ich je gesehen hatte. John kaute immer noch auf seinem Grashalm, grinste mich belustigt an und fragte; "Halli-Hallo ... Endlich zurück aus dem "Reich der Träume"?" Lachend umarmte ich ihn und gab ihm einen dicken Schmatzer ...
"DAS ... mein "Herzblatt" ..." murmelte ich "DAS kann KEIN Traum gewesen sein ... und wenn, so war es der Schönste, den ich jemals hatte ... denn ich durfte die Zeit mit dir verbringen!"

Der blasse Mond stand bereits am Himmel ...
So, als könnte er es nicht erwarten, der schwindenden Sonne "lebe wohl" zu sagen. Lachend beugten wir uns über einen Korb voller Köstlichkeiten und bestaunten den Inhalt ...
frisches Obst ... herrliche Salate ... duftende Brötchen ... Hummer ... Champagner ... einfach alles, was das Herz begehrte. Übermütig packte ich den eisgekühlten Champagner ... schüttelte ihn kräftig durch, so daß beim Öffnen, ein Großteil des kostbaren Inhalts, aus der Flasche schoß ...
und der arme John triefend naß wurde.
"Ohhhhh ... Der gute Champagner! Das tut mir aber leid! ... Übrigens ... du solltest aufpassen ... sonst wirst du von Ameisen angefallen ... oder anderem "Krabbelzeug" ... vernascht ... hihihi ..."
Scheinheilig, mit betont unschuldigem Augenaufschlag, entschuldigte ich mich für das Mißgeschick und Johns verdattertes Gesicht ermunterte mich fortzufahren; "Ähem ... Laß mich mal kurz überlegen?! ... WO? ... habe ich nur gelesen ... WER? ... ganz wild auf "Süßigkeiten" ist!?"

Langsam und bedächtig bewegte ich mich auf John zu ...
Vorsichtig entfernte meine Zunge jeden einzelnen Tropfen, der edlen Flüssigkeit, von seiner nackten Brust. Sein Körper hatte den Geschmack der Erde, seines Schweißes und den, des Champagners angenommen und alles vermischte sich zu einem wunderbaren süß-salzigen Trank ...

Unruhig geworden, durch die Berührungen meines Mundes, der langsam über seinen Körper glitt, fragte John mit bebender Stimme; "Weißt du was du tust?"
"Oh ja ... sehr genau!" flüsterte ich, während sich meine Lippen seinem Bauchnabel näherten, wo sich eine kleine Champagnerpfütze gebildet hatte. John zuckte zusammen, als würde er unter Strom stehen ... und dann gab es kein Halten mehr ...
Erneut umarmten wir uns leidenschaftlich. Von ganzem Herzen wünschte ich mir, John und seine Liebe für immer festhalten zu können und so entging mir vollkommen, daß sich meine Fingernägel tief in seinen Rücken gruben ...

Viel später erst, als wir nebeneinander im Gras lagen, bemerkte ich, daß auf seinem Rücken kleine Blutstropfen klebten. Entsetzt sah ich die Spuren meiner Fingernägel und stotterte; "Es tut mir schrecklich leid ... glaube mir John ... es war nie meine Absicht, dir weh zu tun!"
Er legte seine Hand auf meinen Mund; "Psssst ... Alles vergeben ... vergessen und vorbei! ..." halb scherzhaft fuhr er fort; "Übrigens ... sagte ich dir ja bereits ... Liebe kann manchmal verdammt schmerzhaft sein!"

Friedlich, in eine flauschige Decke gehüllt, lagen wir da und blickten zum Sternenhimmel empor ...
Das fahle Mondlicht betonte, mit seinem silbrigen Glanz, die Schönheit der lauschigen Nacht ...
Der aufkommende Wind vertrieb, mit erfrischendem Brausen, die sengende Hitze des Tages ...
und Sehnsucht erfüllte mein klopfendes Herz.
Sehnsucht ... nach einem aufregenden, neuen Morgen ...
Sehnsucht ... nach dem fröhlichen Gezwitscher der Vögel ...
Sehnsucht ... nach der Lebenslust spendenden, wärmenden Kraft der Sonne ...
und Sehnsucht nach Johns uneingeschränkter Liebe ...
Eine unglaubliche Spannung erfaßte mich.
Welche Überraschungen wohl der kommende Tag ... für John und mich ... bereit hielt? ...

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Ein raschelndes Geräusch drang zu meinem Unterbewußtsein vor ...
Ein Frösteln durchfuhr meinen Körper. Erstmalig bemerkte ich meine durchnäßte Kleidung und spürte die Kälte, die unangenehm durch meine Glieder kroch. Ob John ebenfalls fror? ...
Das Rascheln wurde lauter ...
Erschrocken registrierte ich, mein Gesicht brannte wie Feuer ... eine schmerzhafte Hautanspannung ließ den Verdacht in mir aufkeimen, daß ich mir einen gewaltigen Sonnenbrand zugezogen hatte. Ob John sich auch so elend fühlte? ... Ach ja John ...
Allein der Gedanke an ihn genügte, um sein liebes Gesicht ... zwei fröhliche, tiefblaue Augen, die mich verliebt anstrahlten ... einen geschwungenen Mund, der mir geheimnisvoll zu lächelte ... und eine zärtliche Stimme, die mir liebevolle Worte ins Ohr flüsterte ... vor mein geistiges Auge zu produzieren. Ach ja John ... er war wirklich ein echter "Dream-Boy" ...
Tastend suchte meine Hand nach John ...

Seltsam ... Johns weiche Haare piksten ... und fühlten sich fast wie Stroh an!? ...
Irritiert öffnete ich die Augen und erstarrte ...
Wo war ich ... und vor allem ... wo war John?

Verwirrt sah ich mich um ...
So inbrünstig ich mir wünschte, meine Augen würden sich in denen von John verfangen, so schnell stellte sich dies als Trugschluß heraus. Die Augen, in die ich blickte, waren nicht verträumt und blau. Und sie versprachen auch nicht den Himmel auf Erden ... NEIN ... sie waren schwarzbraun ...
und sie gehörten keineswegs zu John!
Entsetzt schaute ich in die kleinen, schwarzbraunen Knopfaugen einer kleinen, grauen Feldmaus ...
die mich ebenso verwundert anstarrte, wie ich sie ...

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Welch eine Blamage! ...
Am liebsten würde ich mich nun in Luft auflösen!
Sicherlich biete ich ein komisches Bild und ich kann nur hoffen, daß es sich bei besagter Maus um den einzigen Zeugen, meines seltsamen Tuns handelt. Mein Gott ... ist das peinlich! ...
Ich sollte schleunigst den Heimweg antreten, bevor jemand mitbekommt, wie ich mich hier ...
auf Grund meiner verrückten Phantasien ... in einer Erdkuhle suhle ...
die Finger in ein Strohbündel gekrallt, das ich wohl irrtümlich für Johns herrliche Haarpracht hielt ... während ich ... warum auch immer ... in ein Büschel Grashalme beiße! ...
Peinlich ... kann man da nur sagen ...
und äußerst bedenklich ...
wozu man sich, durch die Schwärmerei für einen süßen Kelly-Boy, so alles hinreißen läßt!

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© Scarlett (Ein wenig anders, aber gelungen!!)

 

Bar Letter

Last update: 19/10/2000

(Online since: 19/10/2000)

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