I will be with you all along the way...
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Patrick stand am Fenster und blickte nach draußen, dann drehte er sich um, in seinen Augen standen tränen: "Sag das das nicht wahr ist, bitte!" Doch Esther schüttelte den Kopf: "Das kann ich nicht. Ich habe Leukämie." Bei diesem Wort zuckte Patrick erneut zusammen. Er drehte sich zurück zum Fenster und sah in die ferne. Warum musste ihnen beiden so etwas passieren. Er liebte Esther über alles und wollte sie nicht an diese Gott verdammte Krankheit verlieren. Seine Mutter hatte den Kampf gegen den Krebs auch nicht besiegen können. Er ging zu Esther und nahm sie in den Arm: "Wir beide schaffen das, wir werden nicht aufgeben. Diese Krankheit wird uns nicht trennen, niemals." Sie standen noch eine Weile am Fenster und hielten sich in den Armen. Es war Herbst, seit der Diagnose waren 2 Monate vergangen. Inzwischen bekam Esther ihre Chemotherapie und ihr ging es von Tag zu Tag schlechter. Sie war sehr blass und ihr fielen die Haare aus. Sie fragte sich jeden Tag auf´s neue, wie Patrick nur bei ihr bleiben konnte. Doch er liebte sie und er ließ sich auch nicht davon abbringen sie immer ins Krankenhaus zu begleiten, ihr kleine Geschenke zu machen und vor allem ihr immer wieder zu sagen, wie sehr er sie liebte. Doch obwohl er es ihr immer wieder sagte, zweifelte Esther daran, wie konnte er sie in diesem Zustand lieben, wo er doch jede andere junge, gesunde Frau hätte haben können. Patrick saß mit Dennis im Salon und überlegte, wie er Esther vollkommen seine Liebe beweisen könnte. Dennis gab ihm ein paar gute Tips, da er je eine Zeit lang mit Patricia ähnliches durchgemacht hatte, als es ihr so schlecht ging. Aber für Patrick war nicht das richtige dabei. In Gedanken spielte er an einer Haarsträhne, die ihm ins Gesicht gefallen war und überlegte, was er tun sollte. Als alle am Tisch saßen, fragte Esther: "Wo ist Patrick, ich hab ihn vorhin schon überall gesucht?" Dennis blickte auf: "Er ist noch mal in die Stadt, wir sollen nicht auf ihn warten." Im gleichen Moment erschien Patrick mit Jacke und Mütze in der Tür: "Hallo Leute, hat doch nicht solange gedauert, wie ich gedacht habe." Er strahlte übe das ganze Gesicht und ging zu Esther: "So mein Schatz, damit du endlich weißt, das ich dich noch immer liebe, war ich heute in der Stadt und habe eine Überraschung für Dich." © Sam (Danke schön!) |
Last update: 06/07/2001
(Online since: 06/07/2001)