Heute bin ich glücklich

by Sam   Sam230899@aol.com

 

Draußen schien die Sonne und die Sonnenstrahlen kitzelten Barby wach. Sie setzte sich im Bett auf und sah sich kurz im Zimmer um, ihr Blick blieb an der Uhr hängen. Es war bereits kurz nach vier Uhr nachmittags. Hatte sie, so lange geschlafen? Lag sicher am jetleg. Sie stand auf um sich zu waschen und sich anzuziehen. Dann ging sie nach unten, als sie sich gerade an den noch gedeckten Frühstückstisch setzten wollte, ging die Haustür auf und Maite kam herein.
Sie sah Barby ungläubig an und fragte:" Sag mal, bist du jetzt erst aufgestanden? Ich habe einen harten Schultag hinter mir und du verpennst den ganzen Tag" Dann fing sie an zu lachen und fiel ihrer Schwester um den Hals. Als sie gestern Abend angekommen war, hatten sie nicht richtig Gelegenheit gehabt, sich zu begrüßen, da Barby vom Flug völlig erschöpft war und auch Maite ins Bett musste, da sie ja am nächsten morgen früh aufstehen musste und in die Schule musste.
Nachdem Barby in aller Ruhe gefrühstückt hatte, gingen die beiden ein bisschen durch die Stadt und Maite zeigte ihr alles wichtige (das waren bei ihr zurzeit die Kneipen und die Strandabschnitte, wo die meisten Jungs rumhingen). Barby ging fröhlich neben ihr her und hatte auf einmal wieder das Gefühl, welches sie seit langer Zeit nicht mehr gehabt hatte: Zufriedenheit. Sie konnte hier ganz ohne Bodyguards herum laufen, niemand beachtete sie, naja niemand stimmte auch nicht, hin und wieder warf ihr ein hübscher Junge einen interessierten Blick zu.
Als sie abends wieder zu Hause waren, erzählte Barby ihrer Schwester von ihrem Gefühl und Maite nickte: "Verstehst du jetzt, warum ich so gerne hier bin? Ich vermisse euch alle total, aber hier habe ich Ruhe und ich werde so normal behandelt, wie jedes Collegegirl in der Stadt. ich kann so leben, wie
ich immer wollte und muß mir nicht immer darüber Gedanken machen, was ich tue und ob es am nächsten tag in der Zeitung steht. Hier bin ich ICH:" Barby sah ihre Schwester glücklich an. Sie gönnte ihr dieses Leben.
Als sie abends in ihrem Bett lag, dachte sie über den Tag nach und in dieser Nacht entschloss sie sich für eine längere Zeit bei ihrer Schwester in Amerika zu bleiben. In Deutschland tat sie zurzeit sowieso nichts wirklich wichtiges. Sie hatte zwar ein paar mal überlegt, ob sie wieder mit auf die Bühne sollte, aber nach diesem wunderbaren Gefühl heute war sie der Ansicht, das sie sich ruhig mal eine Auszeit gönnen durfte um dann wieder richtig fit zu sein.
Mit diesem Gedanken schlief sie ein und das erste mal träumte sie wieder einen Traum denn sie lange nicht geträumt hatte: Sie stand auf der Straße an der Hand ihrer Mutter und sang mit ihren Geschwistern...


Ich hoffe euch gefällt die Geschichte und ich bekomme Feedback von euch.


© Sam (Danke schön!)


Bar Letter

Last update: 18/06/2001

(Online since: 18/06/2001)


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