Konzertnächte
by Nina SweetestAngel20@web.de
|
Wir waren schon verdammt früh da gewesen, nur um in der ersten Reihe zu stehen, es war nach der Zeit ganz schön kalt gewesen. Wir hatten die Nummern 13 und 14, es war also mit Sicherheit die erste Reihe. Das Konzert sollte mich von allem anderen ablenken, es war eine Ablenkung, ja! Es dauerte so verdammt lang bis wir endlich in der Halle waren, ich war froh mal wieder auf ein Konzert zu können, es war schon so lange her. Wir waren in der ersten Reihe und ich war froh in der Halle zu sein, es waren draußen bestimmt – 3°C . Wir warteten noch fast zwei stunden bis es endlich began. Das Konzert war total schön, es hat mir richtig Spaß gemacht bis mein Handy klingelte, ich schaute auf den Display und hatte eine SMS bekommen, Jenny sagte zu mir:" Hey lies sie nicht jetzt, lass dir nicht den Abend verderben, bitte!" "Ich muss Jenny, vielleicht ist es was wichtiges!" "Mach was du willst." Ich las die SMS, ich hätte es sein lassen sollen. Mir stiegen Tränen in die Augen und meine Freundin sagte:" Was ist? Alles okay?" "Alles bestens, ich will nur hier raus!" "Was? Du kannst doch nicht mitten im Konzert raus!" "Doch ich kann!" Ich fragte einen SEC ob er mich rausbringen kann, er brachte mich vor die Tür, ich bedankte mich und ging ein Stück von der Halle weit weg, meine Freundin schrieb mir: "Hey alles ok? Soll ich raus kommen?" "Nein lass nur, verderbe dir nicht auch noch den Spaß, ich warte hier auf dich!" Ich fing an zu weinen setzte mich auf den Boden, die Kälte registrierte ich gar nicht mehr. Jenny suchte nach dem Konzert nach mir, aber sie fand mich nicht. Sie rief nach mir, aber ich hörte sie auch gar nicht. Plötzlich spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter:;, Nina, wo warst du denn, ich hab...." Sie beendete ihren Satz nicht, denn ich war nicht die jenige die sie berührte, es war Patrick:" Du?" "Komm mit!" "Was ist denn?" "Ich will nicht erkannt werden, was ist mit dir, du läufst hier total aufgelöst rum!" "Müsstest du nicht in der Halle sein? Was machst du hier draußen?" "Luft schnappen!" "So, ich suche meine Freundin!" "Sie ist während dem Konzert raus, oder?" "Das hast du mit bekommen?" "Ja, ihr zwei seit anders, oder?" "Was meinst du damit?" "Ihr seit nicht wie die anderen Fans, oder?" "Du meinst wir sind normal?!" "Ja...was ist mit deiner Freundin?" "Nichts, vergiss es, ich muss sie jetzt suchen...ich habe Angst um sie!" "Sie hat geweint, wieso?" "Du bist ganz schön neugierig!! Unwichtig wieso sie geweint hat!" "Soll ich dir beim suchen helfen?" "Ich dachte du willst nicht erkannt werden!" "Ich hab mich umgezogen und..." er zog eine Kappe aus seiner Tasche und stopfte seine Haare darunter:" Es ist dunkel, mich wird niemand sehen!" "OK, wie du willst, lass bei mir anklingeln wenn du sie gefunden hast!" Sie gab ihm ihre Nummer und Patrick meinte:"Mein Bruder kann euch nachher heim bringen!" "Nicht nötig, wir gehen nur 2 Minuten zum Bahnhof, wir werden da abgeholt!" "Er wird euch zum Bahnhof bringen...geh da rein!" Dann machte sie sich auf die Suche nach mir. Ich saß weiter weg, wo mich keiner störte, ich summte "An Angel" , überlegte hin und her, nahm mein Taschenmesser in die Hand, überlegte noch einmal, schnitt zu, tief in die Pulsader, es tat nicht sehr weh, ich wollte weg, ich flüssterte:" Verzeih mir lieber Gott, bitte verzeih mir!!" Patrick kam in diesem Moment um die Ecke:" Nina, bist du Nina?" "Das spielt keine Rolle mehr." "Mein Gott ich hab dich überall gesucht!" "Wieso verschwendet jemand wie du Gedanken an einen niemand wie mich?!" "Red nicht so was...was ist bekommst du keine Luft!" "Lass mich in ruhe!" Er bückte sich zu mir und bemerkte was geschehen war, "Hast du sie nicht mehr alle...du kannst dir doch nicht einfach de Pulsadern aufschneiden!" "Siehst du doch das ich das kann!" Er nahm ein Stück Tuch aus seiner Tasche und presste es auf die Wunde, ich war zu schwach um mich zu wehren. Dann nahm er sein Handy und rief einen Krankenwagen. Irgendwann hatte ich die Besinnung verloren und wachte erst wieder im Krankenhaus auf. Ich versuchte die Augen zu öffnen aber es ging nicht, das Licht war viel zu grell, ich wusste nicht wo ich war, ob tot oder lebendig, konnte mich an kaum was erinnern. Irgendwann schaffte ich meine Augen ein Stück zu öffnen, sah mich um, alles war weiß, ich konnte nicht viel erkennen, sah eine schwarze Gestalt auf einem Hocker sitzen, wusste nicht wer diese Gestalt war, hörte ein Flüstern:" Bleib liegen, du brauchst Ruhe!" "Wo bin ich?" "Im Krankenhaus!" "Warum?" "Später!" "Wer bist du?" "Frag nicht so viel, schlaf jetzt!" Ich hörte darauf und schlief bald wieder ein, am nächsten Tag war ich wach, konnte alles klar erkennen, auch die Gestalt, es war Patrick, das wunderte mich. Wollte aufstehen, es ging aber nicht, beim aufstützen auf das Handgelenk verspürte ich ein Stechen, so das ich wieder in die Kissen fiel. Patrick wachte auf und sagte:" Du sollst doch liegen bleiben!" "Wieso bist du hier?" "Jemand musste doch bei dir bleiben!" "Was ist mit Jenny?" "Ich hab sie heim geschickt...sie hat sich wahnsinnige Sorgen gemacht!" "Wieso bist du da geblieben!" "Weil ich mir auch Sorgen gemacht habe! Der Arzt kommt bald, ich werde heute Abend noch einmal kommen, ok?" "Musst du nicht!" "Will ich aber!" "Sag mir eins!" "Was" "Wieso machst du dir Sorgen, du kennst mich nicht!" "Ich habe dich auf dem Konzert gesehen und du warst anders als all die anderen, ich habe mich gefragt warum ein so junges Mädchen keinen Ausweg mehr sieht!" Ich sagte nichts. Er ging und sagte nur noch:" Bis heute Abend!" Bald kam der Arzt, ich fragte ihn:" Wie lange muss ich hier bleiben?" "Bis sie sich erholt haben!" "Es geht mir gut!" "Ich empfehle ihnen einen Psychologen!" "Einen Psychologen?" "Ich weiß zwar nicht wieso sie das versucht haben! Aber niemand tut so was Grundlos, es sei denn sie wollen Aufsehen erregen!" Die Zeit verging so langsam, ich wollte nach Hause, nicht in diesem Krankenhaus bleiben, aber jedesmal wenn ich aufstehen wollte plagten mich Schwindelanfälle. Am Abend kam Patrick:" Hallo, du bist schon auf?" "Ja, ich will hier raus." "Kannst du, aber du brauchst jemanden der sich um ich kümmert, ich schlage vor, das wir kurz zu dir fahren, ein paar Sachen zusammenpacken und dann kommst du mit zu mir bis es dir wieder gut geht!" "Das geht doch nicht! Ich muss zur Schule, außerdem kenne ich dich doch gar nicht, ich kann dir doch nicht zumuten das du...." "Sei ruhig! Ich mache es gerne!" "Was ist wenn ich es nicht will?" "Dann musst du hier bleiben, eine Therapie machen!" "Dazu kann mich niemand zwingen!" "Dann komm mit mir, ich will dir doch nur helfen!" nach kurzem zögern fuhren wir Sachen packen und zu ihm, er stützte mich und sagte:" Du legst dich jetzt hin, ich mach was zu essen!" "Ich beanspruche deine ganze Zeit, du hast doch Sicherlich anderes zu tun!" "Hör endlich auf damit! Dein Leben ist mir wichtiger als ein paar Euro!" "Wieso das alles!" "Wieso kannst du es nicht akzeptieren, das es eine Person gibt die sich um dich sorgt, auch wenn sie dich wenig kennt!" "Weil das niemand mehr getan hat, seit..." "Seit was?" "Seit...meine Eltern gestorben sind!" Patrick sagte nichts er dachte:" Oje, das wusste ich nicht, was soll ich ihr denn jetzt sagen?" "Was ist?" "Nichts...äh....du bleibst einfach hier, fertig aus!" "Sturkopf!" "Musst du grad sagen...willst du mir nicht erzählen warum?" "warum was?" "Warum du das versucht hast!" "Eigentlich nicht, wieso?" "Dachte ich mir, na gut, ich mach was zu essen." "Ich will nicht hier bleiben!" "Dann komm mit in die Küche!" "So meinte ich das nicht." "Pech gehabt, du bleibst hier, bis du wieder bei Kräften bist!" "Bin ich, mir ist nur noch ein wenig schwindlig!" "Ich weiß wovon ich rede, bitte ruh dich aus!" "Du weißt wovon du redest!" Er zeigte mir seine Arme, überall waren Schnittwunden, ich erschrack, wollte es mir nicht anmerken lassen, aber mir fehlten die Worte! "Das hat dir wohl die Sprache verschlagen?" "Ja." "Hättest du nicht gedacht, was?" "Ehrlich gesagt, zugetraut hätte ich es dir schon." "So?" "Ich bin nicht wie die anderen!" "Ich weiß! Sonst wärst du nicht hier! Bzw. sonst würdest du nicht hier weg wollen!" "Patrick...ich...." "Was?" "Ich kann nicht darüber reden!" "Brauchst du auch nicht wenn du es nicht willst." "Ich meine ich habe noch nie mit jemanden darüber geredet!" "Mit Jenny doch oder?" "Nein! Sie hat mein Tagebuch gelesen, teilweise zumindest....du kannst es auch lesen." "ich will deine Vergangenheit nicht lesen, erzähl sie mir!" "Versteh wenn ich länger brauche!" "Ich schlage dir was vor...." Es klingelte an der Tür:" Gehst du bitte mal, ich muss beim essen bleiben!" "Oh man" dachte ich. Ich öffnete die Tür und sah eine junge Frau vor mir, die ich nicht kannte, die sah mich nur etwas irritiert an und fragte:" Wer bist du denn?" "Nina." Sie fing an zu Schreien:" Paaaadyyyy!" Ich erschrack und wartete bis Patrick kam, er sah nicht glücklich aus, als er sie sah: Er meinte zu mir:" Geh in die Küche, ja? Ich komm gleich..." Ich stellte mich an den Herd und rührte die Suppe um, nach einer Weile kam Patrick:" Sorry, das war..." "Musst du nicht sagen!" "He?" "Es geht mich doch gar nichts an wer das war!" "Meine Ex!" "Ich sagte doch, das..." "Ich wollte es dir aber sagen, außerdem hab ich das Gefühl man kann dir vertrauen!" "Vielleicht wollte ich es auch gar nicht wissen!" "Versteh ich nicht!" "Schon ok." "Ich wollte dir vorhin etwas vorschlagen!" "Was?" "Ich erzähl dir von mir und du von dir!" "Was ist wenn ich das nicht wissen will, ich will einfach im Moment nicht reden, weder über dich noch über mich, versteh das doch!" "Okay, wie du willst!" Nach dem Essen wollte ich aufstehen und brach zusammen, Patrick half mir sofort hoch und meinte:" Mein Gott Nina, was machst du denn? Das war alles ein bisschen zuviel für dich!" Er legte mich in sein Bett. "Schon ok, es geht wieder!" "Bitte bleib liegen!" "Aber..." "Keine Wieder Rede!" Ich drückte Patrick ein Buch in die Hand:" Bitte, wenn du was wissen willst, dann lies es, ich kann es dir nicht sagen!" "Ich kann doch nicht dein Tagebuch lesen!" "Doch das kannst du, ich erlaube es dir!" "Und wieso erlaubst du es mir?" "Weil du der einzigste bist der sich Sorgen um mich macht!" "Leg dich jetzt hin, schlaf was, ich wecke dich nachher!" Patrick verließ das Zimmer und setzte sich aufs Sofa, er sah sich das Buch von außen an und schlug es auf, da las er:" Dieses Buch gehört: Nina Thom, TOP SECRET und die Adresse." Patrick dachte:" Kann ich denn wirklich ihr Tagebuch lesen, wer weiß was sie da alles rein geschrieben hat. Aber wenn ich helfen will muss ich doch irgendeinen Anhaltspunkt haben! Also gut Patrick....fang schon an....." Es vergingen drei Stunden bis Patrick damit fertig war, er legte es zur Seite und betrachtete es einen Augenblick, dann dachte er:" Mein Gott, was hast du nur alles durch machen müssen, jetzt kann ich dich verstehen...meine Nina." Er ging mich wecken:" Hey Nina....Nina, wach auf." "Hm?" "Hast lange geschlafen, du musst mal wieder aufstehen sonst, kannst du nachher nicht schlafen!" "Ich will nach Hause!" "Bitte Nina, lass mich dir doch helfen! Du bist doch noch gar nicht lange hier, außerdem wer kümmert sich denn dann um dich?!" "Hast du es gelesen?" Er zögerte:" Ich wollte es nicht lesen, das brauchte einiges an Überwindung." "Und?" "Und??? Ich meine....wie hast du das nur überlebt?" "Du hast mich daran gehindert, ich meine ich lebe noch!" "Auch wenn es dämlich klingt, wenn du es zuläßt werde ich deine Seelentherapie sein!" "Meine Seelentherapie? Denkst du das du mich so gut kennst." "Auf jeden Fall wesentlich besser als vorher." "Sag kannst du es verstehen?" "Was?" "Das ich versucht habe mir das Leben zu nehmen!" "Soll ich ehrlich sein?....Ja, das kann ich, ich denke jeder hat schon mal daran gedacht." "Aber bestimmt nicht mit sechzehn!" "Da hast du recht, aber du hast auch verdammt viel durchgemacht!" "Ja, ich weiß!" "Nina, rede darüber." "Wieso? Du weißt es doch jetzt!" "Das hilft dir aber nicht weiter, du musst darüber reden, nicht nur schlucken, du musst anfangen zu verdauen!" "Ist es dafür nicht schon viel zu spät.....weißt du was die ganze Sache nicht zu schlimm gemacht hätte?" "Hm?" "Eine Freundin, mit der ich hätte reden können! Vielleicht wäre mir das ganze leichter gefallen, ich sehe in meine Klasse und sehe lauter gute Freunde, ob es mir nur so vorkommt, das ich die einzige bin, die keinen hat! Es ist komisch, ich habe mich daran gewöhnt allein zu sein, meine Gedanken in ein Tagebuch zu schreiben das niemals wieder Worte gibt! Mein Arzt hat mal gesagt das, das Tagebuch meine Therapie wäre! Der Fehler war es noch mal zu lesen! Ist hätte es verbrennen sollen! Mein altes, es gibt noch eins! Du kannst es auch lesen wenn du willst!" "Ich glaube nicht das ich das will!" "Na ja, du musst es ja nicht! Der Arzt , der noch verrückter ist als ich, sagt ich soll schreiben, andere lassen ihren Frust durch Sport oder andere Tätigkeiten raus, ich soll schreiben, aber dadurch wird es doch nicht besser, ich schließe mich in einem Raum, der nur mit Kerzenlicht erhellt ist, höre Musik die mich nur in noch dunklere Depressionen wirft! Ich höre immer die Musik in welcher Stimmung ich gerade bin, manchmal könnte man sich ernsthafte Gedanken darüber machen! Das Tagebuch hat mir nie geholfen, es wart ihr, immer nur ihr, mit eurer Musik!" "Das wusste ich nicht!" "Nein, ich habe es auch nie im Tagebuch erwähnt!" "Nina ich wünschte...ich meine...ich wünschte ich könnte dir all das geben!" "Ich wünschte ich könnte tauschen, nur einen Tag!" "Mit mir?" "Ja, ich wäre lieber in einem Käfig gefangen, als niemanden zu haben.... du hast wenigstens deine Family." "Du würdest lieber deine Freiheit geben, als..." "Ja, da habe ich gar keine Zweifel!!! Ich wüsste wann ich die Notbremse ziehe!" "Was meinst du?" "Ich meine, du musst das nicht machen! Du kannst einfach sagen:"Bye, ihr seht mich nie wieder!" Wie soll ich denn mein Leben ändern das es mir besser geht!" "Ich könnte nicht einfach sagen:" Bye ihr seht mich nie wieder!" ...ich liebe die Musik, ich kann nicht einfach damit aufhören!" "Ich weiß, ich sagte ja auch du könntest!" "Wenn du mit mir tauschen würdest, gibt Gott dir deine Eltern auch nicht wieder!" "Kennst du den Film "Hinter dem Horizont?" "Nein!" "Ich habe ihn auf Video, du kannst ihn haben wenn du willst! Wenn es so nach dem Tod aussieht habe ich keine Angst davor! Dann soll Gott mir den Gefallen tun und mich zu sich nehmen!" "Geht es in dem Film über den Tod?" "Ja, über den Tod und um das Leben danach....als ich ihn das erste mal sah, hab ich ihn nicht so ganz verstanden, aber dann, er ist traurig, ich habe fast die ganze Zeit geheult, aber komisch das es in solchen Filmen fast immer ein Happy End gibt! Ich frage mich, wenn es in diesen Tragödien immer ein schönes Happy End gibt, gibt es das in meinem Leben auch?" "Wenn du daran glaubst! Sollen wir ihn heute Abend gucken?" "Er ist noch in meiner Wohnung!" "Fahren wir ihn holen!" "Ich kann nicht hier bleiben Patrick!" "Wieso nicht?" "Na ja, ich meine, was sagen deine Geschwister dazu?" "Hey, es ist meine Wohnung oder? Denen kann es doch egal sein, außerdem wenn ich in etwa sage worum es geht, regen die sich auch nicht auf!" Wir fuhren zu mir! "Du hast ne schöne Wohnung...wer finanziert das eigentlich? Du gehst doch noch nicht arbeiten?!" "Meine Eltern haben mir Geld zurück gelegt, ich bekomme so gesehen die Totenrente oder Weisenrente, keine Ahnung wie sich das nennt! Das Sozialamt unterstützt mich auch, obwohl sie meinten das ich besser zu Bekannten oder so ziehen soll, ich weiß aber nicht wohin!" "Zu mir!" "Ich kenne dich noch nicht mal 24 Stunden, das ist doch nicht dein Ernst!" "Und wenn doch?" "Spätestens morgen, bin ich wieder hier!" "Mensch Nina!" "Hör auf, ok? Lass mich einfach machen was ich für richtig halte."" Gut wie du willst!" Ich suchte nach dem Film, ich wollte ihn gar nicht sehen. Als wir den Film gesehen hatten sagte Patrick:" Du glaubst an diesen Film?" "Ja, ich denke schon!" "Aber dann wärst du in die Hölle gekommen!" "Vielleicht hat Gott ein wenig Mitleid mit mir, und lässt mich auch im Himmel wohnen!" Er lächelte. "Ich glaube nicht mehr an Gott!" "Nicht? Wieso glaubst du dann an ein Leben nach dem Tod?" "Ich weiß nicht, ich kann nicht glauben das nach dem Leben alles vorbei sein soll, was ist mit der Seele, die ist doch unabhängig vom Körper, vielleicht fängt nach dem Tod erst das wahre Leben an!" "Vielleicht hast du recht...der Film war schön, echt er hat mir gut gefallen, gibt es davon ein Buch?" "Nein, ich habe schon überall danach gesucht, ich habe es nie gefunden!" ,;Schade, ich hätte es gerne gelesen!" "Ja, ich auch!" "Gehen wir schlafen, es ist schon spät...ich muss morgen arbeiten, du wirst alleine hier sein!" "Ich habe doch gesagt das ich morgen nach Hause gehe!" ,;Sehen wir noch! Willst du am Sonntag mit in die Kirche?" "Ich gehe nicht mehr in die Kirche....seit der Beerdigung!" "Wieso?" "Die Beerdigung war schrecklich, der Pfarrer hat den Namen meiner Mutter falsch ausgesprochen! Jedesmal wenn ich jetzt eine Kirche betrete, läuft mir ein Schauer über den Rücken!" "Ok, ! Wie du willst!" "Nacht!" "Gute Nacht!" "Ach Patrick?" "Ja?" "Danke für alles!" "Gern geschehn!" Ich dachte noch lange nach, setzte mich noch mal hin und schrieb einen Brief. Als ich am nächsten morgen aufwachte war Patrick schon weg. Er hatte einen Zettel auf den Tisch gelegt: * ( * THE END * ) * © Nina (Danke schön!) |
Last update: 16/05/2003
(Online since: 16/05/2003)