Don't say I love you

by Maria   21smily10@web.de

 

Erstmal will ich noch sagen, dass diese Geschichte ganz ausgedacht ist und dass das eine sehr emotionale Geschichte ist die sich über das ganze Leben der Kelly Family handelt, so wie ich mir es vorstelle. Und ich glaube, dass wenn man sie ließt richtig mitfühlen kann wie es ihnen geht und besonders jetzt hört man häufig, dass es ihnen nicht so gut geht, dass sie verfolgt werden und das wollte ich in dieser Geschichte ein bisschen erläutern.


Die 21-jährige Barby hasst ihre hysterischen Fan's. Alle sagen: "ICH LIEBE DICH! " oder
"COME TO ME AND LOVE ME! "Aber sie ist nicht die Einzige die das nervt. Ihr 17 Jahre alter, kleiner Bruder Paddy, der von den Teenies sehr geliebt wird geht es genauso. Auch er hasst es, wenn seine Fans ihn anmachen und manchmal sogar zu weit gehen. Paddy denkt sehr oft über seine Zukunft nach. Ob er jemals heiraten wird und ob er jemals ein Mädchen finden wird, dass ihn WIRKLICH liebt......


1. Kapitel

Es war ein trauriger Tag. Das Zimmer der 21-jährigen Barby war wie in einen grauen Schleier gehüllt. Draußen vor den Fenster regnete und donnerte es schrecklich. Barby schrak aus dem Bett. Schweißüberströmt trank sie ein Schluck Wasser aus dem Glas, das auf ihrem Nachttisch stand. Sie hatte etwas Schreckliches geträumt. Sie hatte geträumt, dass jemand auf sie schlug und sie in tausend Perlen zerschellte. "Komisch! Diesen Traum hatte ich schon mal gehabt!", dachte sie sich und zog ihr langes, schwarzes Kleid an. Sie ging zum Fenster und sah zum Himmel.
Vor genau 14 Jahren starb ihre Mutter an Brustkrebs. "Mom, kannst du mich hören? Gib mir ein Zeichen! "In dem Moment kam Paddy ins Zimmer, um Barby zu sagen, dass sie jetzt aufstehen sollte. Als er Barby mit tränengefüllten Augen und zusammen gefaltenen Händen sah, ging er zu und legte tröstend einen Arm um seine große Schwester. Barby wandte sich zu ihm und sah, dass er auch rote Augen vom Weinen hatte. "Paddy, glaubst du, dass unsere Mutter uns hört?", fragte sie. "Ich glaube, dass sie immer bei uns ist, egal was passiert. ", antwortete er nach einer Weile mit trauriger Stimme. Jetzt fing auch er an zu weinen. Sie nahmen sich in den Armen, wischten sich die Tränen aus den Augen und lächelten.
Als Barby sich gewaschen hatte ging sie mit ihren Geschwistern nach unten zum Essensaal. Sie hatten sich 5 Zimmer in Pamplona in einem Hotel reserviert. Barby wusste, dass sie heute nach Belascoain (ihrem Geburtsort) fahren und zu Mutter Barbara Ann's Grab gehen würden. das taten sie jeden 10. November. Für diesen Tag haben sie Fotoshootings verschoben (worüber Barby sehr froh war, sie hasst Fotoshootings, wo sie sich gezwungen zu einem Lächeln quälen muss). Außerdem wusste Barby, dass sie heute in Belascoain in eine Dorfkirche gehen und um ihre verstorbene Mutter beten würden.
Sie aßen schweigend ihr Frühstück, wobei Barby bemerkte, dass ihr kleinster Bruder Angelo nur auf sein Essen sah und (so glaubte Barby) weinte. Und tatsächlich: Seine Augen waren rot und sein Gesicht glitzerte von den Tränen. Angelo tat ihr Leid. Er hatte seine Mutter nie richtig kennengelernt. Denn sie starb ja schon 8 Monate nach seiner Geburt und jetzt ist er 13, sitzt mit seinen Geschwistern in Pamplona (er ist dort geboren), soll was essen, wobei er ganz andere Gedanken hat, alle reden über ihre Mutter (außer Maite, die sie auch nur 2 Jahre kannte) und außerdem ist er jetzt auch noch in der schlimmsten Phase seines Lebens: "Die Pubertät!" Barby liebte ihren kleinen Bruder über alles und ihn jetzt so leiden zu sehen tut ihr sehr weh.
Nach dem Essen ging sie zum Hotelzimmer von Paddy und Angelo. Sie wollte ihre kleineren Geschwister etwas trösten. Als sie an die Tür klopfte hörte sie Paddy schimpfen: "Wo ist meine Hose?" "Ich hab sie mir für heute mal ausgeliehen.", rief Angelo aus dem Bad. "Ohne mich zu fragen? ", schrie Paddy böse. Angelo kam mit einem Handtuch umgewickelt raus. "Hast du keine andere Hose?", fragte er und versuchte möglichst lässig zu klingen, was ihn aber nicht gelang, weil er wusste wie Paddy sein kann, wenn er wütend ist. "Los, gib mir die Hose!", sagte Paddy noch ruhig. "Wieso? Ich will..." "Gib mir die Hose!", sagte er schon wütender. "Paddy beruhig dich..." Barby hörte nun aus dem Zimmer einen Aufschrei. "Aua, du tust mir weh!", schrie Angelo verängstig, weil Paddy wahrscheinlich auf ihn einprügelte.
Barby wollte ins Zimmer um Angelo zu helfen, doch die Tür war abgeschlossen. Sie donnerte mit den Fäusten gegen die hölzerne Türseite. "Macht sofort die Tür auf!", schrie sie. Jetzt hörte sie schallendes Gelächter. Angelo machte die ihr auf und fing wieder heftig an zu lachen, als er Barby's entsetztes Gesicht sah, dass zugleich beängstigt war. Auch Paddy bekam einen Lachkrampf und lachte in sein Bett, dass schon bald von seinen tränenden Augen nass war. "Rein gelegt!", sagte Angelo, der ebenfalls rot vom Lachen geworden ist. "Das findet ihr wohl sehr lustig. Wie könnt ihr nur so glücklich heute sein, wobei unsere Mutter heute vor 14 Jahren gestorben ist. Vorhin habt ihr beide geweint um Mutter und jetzt lacht ihr hier beide im schallenden Gelächter. Ich wollte zu euch gehen und euch trösten, doch ihr macht euch daraus einen Witz. Mutter wollte nie, dass wir uns streiten, doch ihr findet das auch noch lustig." "Barby, ich...", stammelte Angelo, doch Barby unterbrach ihn. "Ich bin noch beim reden, also unterbreche mich nicht! Ich hätte eigentlich nie gedacht, dass ausgerechnet ihr, die ihre Mutter nicht einmal richtig gekannt haben und die eigentlich am traurigsten über ihren Tod sein sollten. Das hätte wirklich niemals gedacht."
Angelo und Paddy hatten aufgehört zu lachen. Sie wussten, dass sie ziemlich doll um ihre Mutter trauerte . Sie weinte nämlich auch heimlich und leise. Paddy hatte das Weinen mal aus ihrem Zimmer im Hausboot gehört. Er hatte sich nur noch nie getraut sie zu trösten.
Nun kam Kathy dazu. "Was macht ihr hier denn für einen Lärm? Seit ihr denn verrückt geworden?", rief sie zu ihnen. Barby's Gesicht war rot angelaufen und sie stand kurz vorm Heulen. "Entschuldige!", sagte sie und rannte weinend in ihr Zimmer. Angelo und Paddy sahen noch immer mit offenen Mund ihrer Schwester nach. Barby bekam schon oft Wutanfälle, doch so geschrieen hatte sie noch nie und schon gar nicht bei solchen kleinen Streichen. Aber für Barby war das eben kein kleiner Streich gewesen. Sie nahm das wirklich sehr zu Herzen. Es war eigentlich auch nichts besonderes, dass sie ihren Geschwistern einen Streich spielten, dass taten sie öfter und meistens auch bei Maite, Patricia und eben Barby, denn wenn sie es bei Joey oder Jimmy machen würden, dann würden sie auf jeden Fall den Kürzeren ziehen. Sie gaben zu, dass sie es nicht heute hätten machen sollen. Das war nämlich ein blöder Zeitpunkt und das sahen sie auch ein.
Kathy war gegangen als Angelo und Paddy wieder zu sich kamen. Sie hatte ihre Geschwister fragend angesehen, doch als keiner von ihnen etwas sagte oder gar sich bewegte, ist sie kopfschüttelnd wieder gegangen. Angelo ließ sich aufs Bett fallen. Keiner sagte ein Wort. Sie lagen beide ca. 10 Minuten auf dem großen Bett und sahen die Decke an die vor ihnen weiß und kahl zu sehen war.
"Oh verdammt, das hätten wir nicht tun sollen.", sagte Paddy als erster nach einer Weile. "Mmh", kam von Angelo. Paddy sah seinen Bruder erstaunt an. "Was ist mit dir?", fragte er mit gerunzelter Stirn als er sah, dass dieser ganz bleich geworden war. "Nichts", sagte er, stieg vom Bett und ging zum Fenster. Paddy sah Angelo mitleidend an und anschließend sah dieser zu Boden. "Warum musste Mutter nur sterben?", fragte Angelo. "Ich weiß es nicht!", antwortete Paddy und fing auch an zu schluchzen. "Gott wird seine Gründe schon haben." "Aber warum unsre Mutter? Sie war für viele eine echt liebevolle Mutter. Warum wollte Gott, dass gerade sie stirbt?", fragte Angelo und es kullerten Tränen über seine Wangen.
Bevor Paddy antworten konnte kam Patricia ins Zimmer und sagte ihnen, dass sie bald losfahren wollen. Sie sah Angelo und Paddy weinend am Fenster stehen und ging zu ihnen hin . "Hey, Mutter wollte nie, dass ihr wegen ihres Todes so sehr leidet. Das Leben im Himmel als Engel wird für sie noch schlimmer, wenn ihr wegen sie weint . Macht es ihr doch nicht so schwer. Mit Barby hab ich auch schon geredet. Sie war völlig fertig und hat auch geweint. Habt ihr etwa wieder einen blöden Streich gespielt?", fragte sie und sah die beiden bestürzt an. Angelo und Paddy wurden rot und bissen sich auf die Unterlippe. "Vertragt euch wieder!", sagte sie und ging wieder zu den anderen zurück. "Sie hat Recht!", sagte Paddy, "Wir sollten nicht um Mutter leiden." "Okay! Komm, wir gehen uns bei Barby entschuldigen!" Doch die war schon längst im Bus eingestiegen.

Kurz vor 11.00 Uhr fuhren sie los. Johnny fuhr natürlich den Bus. Barby saß ganz hinten auf ihrem Bett und sah nach draußen. Sie hatte aufgehört zu weinen, aber sie sah noch immer sehr verärgert aus. Angelo und Paddy dachten sich, dass sie jetzt noch nicht mit ihr reden sollten. Sie wollten sich lieber sich in Ruhe bei ihr entschuldigen. Und die Gelegenheit ergab sich als Barby aufstand und in den unteren Teil des Busses ging. Dort wo ihre Mutter immer für sie und ihren Geschwistern gekocht hatte. In der Küche standen einige Bilder von ihrer Familie als ihre Mutter noch lebte. Auf einem Bild war sogar sie drauf mit Barbara. Damals war sie noch 5 Jahre alt, als das Foto gemacht worden war. Es gab auch Fotos auf denen sie alle zusammen drauf waren. Barby sah sich ein Bild an von Paddy, der auf seinen Dreirad fuhr, auf dem Barby auch immer gefahren ist. "Paddy war und ist ein süßes Kind!", dachte sie sich und stellte es wieder hin.
Dann kamen Paddy und Angelo auf sie zu. Sie sah sie aus dem Spiegel der vor ihr an der Wand hing. Sie drehte sich aber nicht um, weil sie nicht wollte, dass sie sahen, dass sie geweint hatte. Sie setzte sich auf die Eckbank. Sie wollte die beiden nicht ansehen und vermiet gründlich ihre Blicke. Paddy nahm sich das Bild, wo sie alle drauf waren. "Das Foto mag ich am liebsten.", sagte er und stellte es wieder hin. "Hey Barby, es tut uns Leid! Wir wissen, dass wir nicht hätten machen sollen." "Und warum habt ihr es gemacht?", fragte sie. Jetzt mischte sich auch Angelo ein: "Wir dachten es würde dich ein bisschen aufmuntern." "Genau, wir dachten du würdest ein bisschen Lachen gut vertragen können, dass du so reagieren würdest wussten wir ja nicht, aber wir machen es nicht wieder, wenn du nicht willst.", sagte Paddy. "Versprochen!", sagte auch Angelo. "Es ist ja nicht deswegen." sagte Barby und holte tief Luft. "Was ist es dann? ", fragte Angelo. Barby vergrub das Gesicht in ihren Händen.
"Ich weiß nicht! Der ganze Streß und überhaupt der Tod unserer Mutter, macht mich völlig fertig. Ich - glaub - ich krieg - das - alles - nicht auf die Reihe. Der ganze Rummel, die vielen schreienden Mädchen die nach uns rufen. Alle lieben uns, ja, alles schön und gut, doch keiner liebt uns wirklich. Sie finden alle nur unsere Lieder und unsere Realität schön. Doch das ist doch kein Grund uns zu lieben. Ich würde gerne jemanden haben, der mich "WIRKLICH" liebt und den ich alles anvertrauen kann. Einer der immer für mich da ist und der mich akzeptiert so wie ich bin." "Wir haben dich doch ganz doll lieb!", kam von Angelo . "Genau wir sind immer für dich da. Du kannst uns jeder Zeit deine Probleme erzählen. Mir geht es doch genauso, Barby . Ich denke, wenn ich ehrlich bin sogar sehr oft über meine Zukunft nach. Ob ich jemals eine Frau fürs Leben finden werde oder ob ich jemals eine große eigene Familie gründen werde auf der ich stolz sein kann. Barby, glaub mir, du bist nicht die einzige der das weh tut! Wir brauchen dich!", sagte Paddy und strich seiner Schwester liebevoll über die Haare.
Nun war es in Barby geschehen. Ihre Gefühle drehten verrückt, ihr ging es schlecht, sehr schlecht, ihr Körper drehte durch und ihr Kopf völlig durcheinander - Sie war emotional richtig fertig - am Ende - am Boden zerstört. Sie umarmte ihren Bruder, ganz fest und sie weinte, weinte um ihre Mutter - ihre Gefühle - ihre Geschwister - und um sich selbst. Ungefähr 2 Minuten umarmte sie ihn. Dann lösten sie sich. Barby drehte sich von ihnen. Sie wollte nicht, dass sie sahen wie sie rot anlief. Noch nie im Leben hatte sie so ihre Geschwister vor lauter Einsamkeit geliebt. Bisher war sie auch nie allein gewesen. Sie hatte immer Geschwister gehabt. Und ihr Leben war so verplant, dass sie meistens ihre Probleme vor lauter Terminen vergaß. Aber diesmal tat es richtig gut sich von ihren kleinen Bruder Paddy umarmen zu lassen . Zum ersten Mal (seit den Tod ihrer Mutter) hatte Barby sich richtig wohl gefühlt. Die Geborgenheit, Zärtlichkeit und Wärme durchflutete ihren ganzen Körper. Ihr wurde plötzlich richtig warm und es wurde ihr leichter ums Herz.


Der Bus hielt an. Sie stiegen nach oben, zogen ihre Jacken an und gingen nach draußen. Es war kalt und windig, aber es hatte aufgehört zu regnen . Vor inen lag der Friedhof auf dem ihre Mutter begraben war. Der Friedhof in Belascoain. Belascoain ist ein kleines Dorf mit nur 3 Straßen. Es ist nur schwer zu finden und auf den meisten Landkarten nicht zu sehen. Es hatte sich nichts verändert seit letzten Jahres. Alles sah noch so traurig, leer und verlassen aus . Durch den grauen Wolken sah das Dorf einfach unheimlich aus . Der Bus passte überhaupt nicht in diese Gegend. Alles grau und mitten drin ein knallroter Bus. Die Leute trugen auf dem Friedhof alle schwarze Gewänder und ihre Hüte waren ganz und gar mottenzerfressen. Barby frohr in ihrem Kleid. Sonst war es in Spanien nie so kalt gewesen, immer wärmer und fröhlich . Sie hatte die Gegend schon ganz anders gekannt. Als sie noch dort wohnten war alles schöner, bunter und lustiger. Früher war sie ein richtges freches Mädchen gewesen. Ein Mädchen das gerne lacht und tanzt. Heute tanzt und lacht sie zwar auch noch, aber es ist wahres Lächeln, kein wahres Tanzen, keine wahre Barby. Einfach nur noch eine Puppe, die das tut was ihre Geschwister sagen oder was ihre Fan's wollen. Manchmal kam es ihr so vor als ob sich alles nur um den Erfolg drehte. Sie ist schon oft vor lauter Terminen, Konzerten, Fotoshootings ausgeflippt und ihre Geschwister mussten sie dann irgendwie beruhigen. Doch manchmal war es auch Mädchenschwarm Paddy oder Nesthäkchen Angelo die vor Wut ihre Zimmertür zuknallten und sich dann einschlossen.

Sie gingen zum Grab ihrer Mutter. Sie wollte sich nicht umdrehen. Alles erinnerte sie so an ihre Vergangenheit. Es war wirklich keine schlechte Zeit gewesen als sie noch auf der Straße lebten. Es war sogar viel schöner gewesen. Trotzdem tat es ihr weh die Zeit mit heute zu vergleichen. Sie kamen ans Grab ihrer verstorbenen Mutter . Früher hatte jeder Kelly ein Herz auf die Betonplatte geritzt. Die Namen standen ebenfalls alle auf ihrem Grab. Barby sank auf die Knie. Sie konnte nicht anders. Der ganze Tag bestand nur aus hilflosen Weinen. Barby wusste, dass ihre Mutter das gerade nicht wollte. Aber sie konnte einfach nicht anders. Maite ging zu ihr und legte einen Arm auf Barbys Schulter, doch es kamen keine Wörter aus ihrem Mund . Nichts tröstendes - nichts aufheiterndes- sie starrte einfach nur zu Boden. Patricia warf Rosen auf die Steinplatteund stimmte das Lied " Die Freude am Leben kann niemand uns nehmen" an. Paddy fing danach " Calling heaven" an zu singen. Am Ende stimmte alle zum Refrain mit ein . Als sie mit den Lieder fertig waren gingen sie in die Kirche . Es war eine alte Kirche wo nur wenig Leute drin waren. Die Fenster waren schön bunt und an den Wänden hingen Bilder von der Kreuzung des jungen Jesuses. Überall brannten Kerzen und es spielte wunderschöne Orgelmusik . Barby liebte Orgelmusik überhaupt ging sie gerne in die Kirche . "In einer Kirche liegt soviel Harmonie ! ";pflegt sie zu sagen. Jeder der neun Geschwister zündete eine Kerze an. Dann tauchten sie ihre Hände in das "Heilige Wasser". Das ist so üblich, wenn man in die Kirche beten geht. Ihre ganze Familie ist christlich. Das hört man schon an ihre Namen. Joey z. B. heißt mit vollständigen Namen
"Joseph Maria". "Patricia Maria", auch ein christlicher Name. Nagut, "Michael Patrick"kommt von den "Patriciern"und bedeutet "adel". Doch auch das ist ein Punkt aus der Wissenschaft der tiefen Geschichte. Selbst die Mutter war evangelisch und der Vater war katholisch.
Sie setzten sich auf eine Bank in der vordersten Reihe. Barby schloss die Augen und versuchte sich zu konzentrieren. Sie saß zwischen Maite und Joey, die ebenfalls die Augen geschlossen hatten. Alles war ruhig, man hörte nur noch ein paar Leute die ein und aus gingen. Nach etwa 20 Minuten standen sie auf. Ihre Augen mussten sich erstmal an das schwache Licht gewöhnen. Sie wollten nicht noch länger da bleiben, denn es wurde kälter und sie waren alle todmüde und erschöpft. Sie gingen zum Bus zurück und Barby warf sich völlig kaputt ins Bett. Sie war aber nicht die einzige. Ihre Geschwister waren auch sehr müde und schliefen auch ein . Auch wenn die Betten nicht besonders weich waren. Sie freuten sich alle schon auf die warmen und weichen Hotelbetten. Barby schlief kurz ein als sie aufwachte hielt der Bus an. Sie hatte wieder einen dieser schrecklichen Alpträume gehabt. Lauter schreiende Mädchen waren um sie und ihren Geschwistern. Sie schrien ihre Namen und wollten sie alle mal anfassen. 3 Mädchen vielen Barby auf, drängten sich zu ihren Schwarm Paddy. Sie hielten ihn fest, er versuchte sich von ihnen loszureißen, doch vergeblich . Paddy schrie und weinte, schlug um sich, doch dadurch zerriss er in drei Hälften. Jedes Mädchen nahm sich ein Teil ihres Idols. Dann war sie aufgewacht.
Als sie in ihrem Zimmer war legte sie sich erschöpft auf ihr Bett. Der Mond durchleuchte das Zimmer mit feinem Schein. Sie konnte noch nicht einschlafen . Es war so an diesem Tag geschehen, so viel, dass sie alles gar nicht in ihren Kopf reinbekam. Sie lag noch lange im Bett und dachte nach. Sie hätte nie gedacht das es Paddy genau so ging wie ihr. Vieleicht hatte er es ja auch nur gesagt um sie zu trösten. Barby versuchte einzuschlafen. Alles war ruhig, nur im Nebenzimmer hörte man noch Musik . Natürlich "Heavey metal". Angelo und Joey hörten diese Musik gerne . Barby verabscheute diese Musik. Aber die Musik verklang schließlich und Barby fielen die Augen zu.


2. Kapitel

Als Barby am nächsten Morgen aufwachte, schmerzte ihr der ganze Kopf. Sie war immer noch müde und ihr Magen drehte sich. " Das ist wohl nur der Hunger ! ", dachte sie sich . Sie ging zu ihren Spiegel und sah ein Mädchen mit Ringen unter den Augen, bleichen Gesicht und verwuschelten Haaren. Sie nahm eine Asperin- Tabletteund machte ihr Bett ordentlich. Heute wollten sie schon nach dem Frühstück wieder abfahren. Deshalb stand Barby schon 5. 00 Uhr auf. Sie ging ins Bad und kämmte ihre Haare, Putzte ihre Zähne und wusch ihr Gesicht. Doch sie sah immer noch so bleich aus. Hastig nahm sie ihr Make- up und machte sich davon was ins Gesicht. Dann nahm sie ihre ihre Reisetasche und versuchte all ihre Klamotten aus ihrem Kleiderschrank dort reinzustopfen. 3 lange Kleider, 1 lange Hose, 4 paar Strumpfhosen u. v. i. m. hatte sie mitgenommen. Als sie ihren Koffer endgültig gepackt hatte ging sie zum Frühstück. Sie stellte ihren Koffer zu den anderen und setzte sich auf den leeren Platz zwischen Johnny und Patricia. Sie schmierte sich eine Stulle und machte sich frische Tomaten darauf. Eigentlich hatte Barby überhaupt keinen Hunger, doch schließlich musste sie was essen, denn sie hatte noch eine lange Reise vor sich. Doch schon als sie aufstand ging es ihr plötzlich richtig schlecht, sie rannte zur Toilette und brach alles wieder aus. "Das sind nur meine Nerven, das sind nur meine Nerven! ", dachte sie sich und sah sich im Spiegel an. Patricia kam dann und sah Barby besorgt und prüfend an. "Was ist mit dir? ", fragte sie schließlich. Sie hatte bemerkt, dass Barby gebrochen hatte und machte sich sehr große Sorgen. Denn Barby hatte schon seit Jahren nicht mehr gebrochen. "Nichts! ", sagte Barby, " mir muss wohl die Stulle nicht bekommen sein. " Sie quälte sich zu einem Lächeln damit ihre Schwester nicht mehr so besorgt war. Es missglückte ihr, aber es wirkte. Denn Patricia lächelte zurück und ging dann zurück zu den anderen. Barby schluckte eine Reisetablette runter und versuchte mühevoll sie im Bauch zu behalten. Dann stieg sie mit ihren Geschwistern in den Bus. Drinnen war es noch sehr kalt. Aber es wurde langsam wärmer als sie Heizung anstellten. Barby legte sich in ihr unbequemes Bett ganz hinten am Fenster. Sie war sehr müde und sie kuschelte sich tief in ihre Bettdecke, weil es so kalt war. Diesmal träumte sie von sich selbst, wie sie wie eine Feder über die Bühne fegte und tanzte. Auf einmal fing sie an zu schweben. Sie flog -immer höher- gerade zu zum Himmel- zu den Wolken. Da hörte sie eine Stimme die sagte:" Barby, mein Baby! " Die Stimme kam ihr irgendwie bekannt vor. Sie hörte es wieder: Meine liebe, kleine Barby ! Du bist genau wie ich geworden. Eine wunderschöne Tänzerin. Du bist ja fast besser als ich es einmal war. " Barby drehte sich um . Nun sah sie ihre Mutter- ein Engel- zu sich schweben. Sie war wunderschön. Barby konnte ihren Augen nicht trauen. " Mutter! ", sagte sie und fing an vor Glück zu weinen. " Ach Kleines, weine doch nicht wegen mir. Ich beobachte dich jeden Tag, mein Engel! ", sagte Babara nun. Jetzt geschah etwas schreckliches. Ihre Mutter verwandelte sich in einen Jungen mit ca. 19 Jahren. "Ich habe mein Leben für dich geopfert. ", sagte er und guckte sehr böse. " Nur für dich und du hast mich nie geliebt. ", er lachte und seine Augen funkelten bösartig, " Du solst jetzt immer bei mir sein, wir sehen uns! " Barby überlegte was er da mit meinte, doch es dauerte nicht da wusste sie was er damit meinte. Auf einmal hörte sie auf zu schweben. Sie stürzte ab. Er wollte sie töten. Sie stürzte und stürzte und sie schrie. Jemand rief:" Barby wach auf! " Sie schrie weiter. Es rief wieder jemand: "Barby! Barby wach auf! " Barby öffnete die Augen. Sie sah Maites Gesicht vor sich. "Du hast nur schlecht geträumt ! ", sagte sie tröstend. Barby schwitzte und ihr Gesicht war rot. Ihre ganze Familie hate sich um ihr Bett versammelt. " Willst du darüber reden? ", fragte Maite. " Über was? Ach so! Nein! Nein! "; antwortete Barby, die gerade über ihren schrecklichen Traum nachdachte und nicht ganz bei der Sache war. "Wirklich nicht? ", hakte Maite nach. " Nein, ist schon gut, wirklich. ", sagte Barby nochmals. Sie fror, aber sie schwitzte. Jetzt hatte sie wieder diese Kopfschmerzen und sie war noch bleicher als am Morgen geworden. Sie stieg aus ihrem Bett und setzte sich. Ihre Geschwister waren noch immer nicht gegangen. " Barby, du zitterst ja richtig. ", sagte Patricia und wollte ihre Stirn fühlen. Barby wich aber zurück. " Mir gehts gut, ihr könnt gehen! ", sagte sie. Aber im innern dachte sie sich:
"Dass sind nur meine Nerven, dass sind nur meine Nerven, dass sind nur meine Nerven, dass sind nur meine Nerven. . " Sie sah aus dem Fenster und starrte die Bäume an, die an ihr vorbei huschten und sie sah die vielen Menschen, die neugierig den Bus hinterher schauten. Ihre Geschwister gingen kopfschüttelnd wieder zu ihren Betten. Sie stand auf . Barby wusste nicht warum sie das tat, aber sie ging wieder in die Küche. Als sie dort wieder Angelo und Paddy traf wollte sie schon umkehren, doch da fragte Angelo schon : " Möchtest du auch einen Kakao? " Sie wollte nicht nein sagen und sagte schließlich:" Ja, warum nicht! " Sie setzte sich zu Paddy an den Tisch.
Er sah nicht sehr verwundert aus als alles aus Barby heraussprudelte. Sie redete über ihre Alpträume, über ihre Probleme, über alles . Da kam Angelo und brachte ihnen den Kakao. Barby hatte das Gefühl, dass Angelo gar nicht zugehört hatte, weil er seine Kopfhörer auf hatte und wie verrückt mit dem Kopf zu "Heavey metal" nickte. " Eigentlich ist es auch gut so ! ", dachte sie sich und trank einen Schluck von ihrem Kakao. Er wärmte sie. Paddy machte eine Handbewegungdie "Danke" heißen sollte aber auch " Verschwinde jetzt! " Angelo ging murrend und immer noch mit den Kopf nickend aus die Küche. "Barby", fing Paddy nun an, " weißt du, ich habe auch sehr oft böse Alpträume. Ich weiß wie schlimm das für dich ist. Du bist auch noch so. . . naja. . . sensibel, zurückhaltend und so. Ich finde es aber echt toll, dass du mit mir darüber redest. " " Ich habe von Mutter geträumt. ", sagte Barby nach einer Weile. " Und warum hast du geschrien? ", fragte Paddy. "Naja, sie war doch nicht Mutter am Ende gewesen. . Es war ein Fan der sich wahrscheinlich wegen mir umgebracht hatte. Dann wollte er auch mich töten, damit ich für immer bei ihn bin. " Sie schwiegen eine Weile . Barby musste sich doll das Weinen verkneifen und Paddy scheinte über etwas nachzudenken. " Ich träume auch oft von Mutter. " , sagte schließlich Paddy. " Und was? ", fragte Barby. " Ach, nichts! ", sagte er und schaute verärgert drein. " Ach, komm schon ! Ich habe dir auch alles über meine Träume erzählt. Also, rück raus mit der Sprache. ", hakte Barby nach. "Okay! ", sagte Paddy, " Ich träume immer wieder wie Mama stirbt. " " Aber Paddy, Mutter hatte doch keinen qualvollen Tod gehabt im Gegensatz zu anderen Menschen. ", sagte Barby. " Ja schon, aber ich sehe sie anders sterben. Böse! Schlimm! Grauenvoll! Du glaubst gar nicht wie oft ich schon weinend aus den Schlaf gekommen bin und wie oft ich schon im Traum geschrien habe. Ich weiß auch nicht mehr was mit mir los ist . Früher habe ich zwar auch schlecht geträumt, aber noch einiger Maßen besser als es heute ist. ", sagte Paddy. Sie schwiegen und tranken von ihrem Kakao und dann sagte Paddy: " Ich träume auch schreckliche Sachen über dich! " " Wie ? ", fragte Barby erstaunt. " Naja, du siehst Mutter sehr ähnlich und deshalb habe ich Angst, dass dir auch etwas passieren könnte. Bei Patricia ist es genauso. ", antwortete er. Paddy senkte den Kopf. Barby wusste, dass gleich der Moment kommen würde wo sie sich wieder einmal durch Umarmen trösten würden. Auch wenn Barby diese Umarmung mit Paddy sehr liebte sagte sie : " Kopf hoch Paddy, weine bloß nicht, dass macht alles nur noch schlimmer. Die Träume werden bald vorbei sein. Es ist der Stress der dich und mich fertig macht. Du darfst aber nicht aufgeben : Kämpfe gegen die Träume! Das muss ich auch noch lernen . Mich gegen diese zu wehren ist schwer, doch ich weiß, dass du das kannst. Ich werde es natürlich auch versuchen. Denke einfach an etwas Schönes. An die Musik oder an deine nette, große Schwester Barby. " Paddy lächelte. Es war wieder einer dieser Momente wo sie ihn am liebsten um den Hals gefallen wäre, doch dann sagte sie: "Lass uns wieder hoch gehen! "
Barby saß noch eine Weile in ihrem Bett und laß ein Buch über Kunst. In diesem Buch ging es um Künstlern und ihren Kunstwerken. Sie war selber sehr begabt. Sie malte wunderschöne, zarte Aquarell. Barby überhaupt in vielen Dingen richtig begabt. Sie malte nämlich nicht nur, sondern sie schneiderte die Kostüme der Kellys, tanzte wie ein Wirbel über die Bühne und sie konnte auch tolle Gedichte schreiben. Sie ist war begabteste Kelly in der Familie. Die Fans kennen Barby aber nur wie sie wie eine Feder über die Bühne fegt. Manche Fans konnten sich aber auch mühevoll eine Kopie von Barbys Aquarell ergattern.
Der Bus hielte an jetzt an. " Johnny hatte wohl beschlossen eine Pinkelpause zu machen. ", dachte Barby und musste lachen als sie sich an die Konzerte erinnerte als Paddy zum Publikum sagte : " Wir machen eine kurze Pause, wir müssen nämlich alle pinkeln. " " Warum lachst du? ", fragte Paddy. "Ach nichts ! ", antwortete Barby und musste wieder lachen als Paddy über Angelo flog, weil dieser auf dem Boden seine Schuhe zumachte. " Aua, kannst du nicht aufpassen? ", fauchte er Paddy an. " Sorry! ", sagte Paddy und musste auch lachen. Es war draußen schon wärmer geworden, doch Barby fror immer noch. Außerdem war ihr ganz speiübel. Die 9 Kellykinder gingen hintereinander auf die Toilette. Sie hatten an einer Tankstelle angehalten, die fast leer war . Nur 2 Autos standen dort, aber niemand war zu sehen. Barby musste plötzlich wieder brechen. Aber sie verdrückte es sich noch bis sie an der Reihe war auf die Toilette zu gehen. Als Patricia endlich fertig war konnte sie rein gehen. Wie alle Raststättentoiletten war diese schmutzig und verkeimt. Sie wollte brechen, doch sie hatte nichts im Bauch. Bestimmt 10 Minuten lang kniete sie vor der Toilette. Bis Kathy dagegen klopfte. " Ist alles in Ordnung Barby oder bist du ins Klo gefallen? ", fragte sie und musste selber über ihren Witz lachen. " Das war gemein ! ", dachte sich Barby und sah ihre Geschwister grimmig an als sie raus ging. Sie ging zurück zum Bus. Paddy folgte ihr. " Barby, warte mal. ! ", sagte er, " Geht es dir nicht gut? " "Mir geht es gut. ", log Barby. "Ich sehe dir doch an, dass es dir schlecht geht. ", sagte Paddy nochmals und schaute die prüfend an. "Du hast den ganzen Tag geschwitzt und gezittert, du hast gebrochen. . . ", sagte Paddy, doch da unterbrach ihn Barby. " Woher weißt du, dass ich gebrochen habe? ", fragte sie und wurde ganz bleich. "Ich hab dich doch gesehen als du nach oben gerannt bist. Patricia ist dir ja dann auch nachgegangen. Ich habe zufällig zugehört wie ihr gesprochen habt. ", antwortete Paddy abfällig. "Du hast uns belauscht? ", fragte sie und wurde noch blasser. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass Paddy alles mitgehört hatte. Paddy war sonst nie so neugierig. Sie hatte ihm immer vertraut. Eigentlich kannte sie es nämlich nur von Angelo, der sie immer folgte und belauschte. " Mann, mach nicht so ein Drama daraus. Ich bin nicht der einzige der das weiß. Denn zufällig wissen es schon alle deiner Geschwister. ", sagte Paddy. "Du hast doch auch schon öfter gebrochen. Warum ist es denn so schlimm? Das Frühstück muss mir nicht bekommen sein. Na und? ", sagte Barby grob zurück und wurde wütend. " Warum schreißt du mich so an ? Ich mach mir doch nur Sorgen um dich. Schön, geh doch zu Kathy, die wird dich sicher verstehen. Oder doch Joey? Er hat doch immer ein Herz für dich offen. Er wird dich sicher trösten. Oder ich weiß: Auslachen wird er dich, auslachen. Nagut, du könntest ja immer noch zu Maite gehen. Die wird dich wirklich verstehen. Doch sie hat es dir nicht angeboten. Ich habe es dir angeboten. Vergiss das nicht! Und du nimmst es nicht an. Wenn du nicht mit mir reden willst, dann gehe ich eben. Ich kann ja schließlich noch andere Dinge tun als mit meiner Schwester Barby rumzuhängen die mir nichts sagen möchte. Viel Spaß noch! " Paddy ging . Das war fies von ihm gewesen seine Schwester so anzuschreien. Denn Barby meinte es ja nicht so und das wusste Paddy . Trotzdem wünschte sich Barby:" Bitte dreh dich um und komm zurück. Bitte Paddy. " Doch sie traute sich nicht es ihm zu sagen. Er hatte sie verletzt und Barby wollte nicht wieder als kleines, hilfloses Ding dastehen, das nicht weiß was es tun soll und das wegen jedes kleines Wehwehchen zu ihren Geschwister zu gehen. Barby kam sich schon oft wie ein Kleinkind vor, dass nicht alleine leben kann. Doch sie war schon 20. " 20. " Doch sie blieb immer im Schutz ihrer Geschwister und sie ist und bleibt die kleine, zierliche, sensible, zurückhaltende, schüchternde, zerbrechliche Barby. Die Fans wissen aber natürlich, dass in dieser sensiblen Barby ein wahres Naturtalent steckt.
Sie ging in den Bus, hang ihre Jacke wieder weg und legte sich in ihr Bett. Komischer Weise war sie wieder todmüde und und ihr Kopf drehte sich. Sie fiel in einen tiefen Schlaf. Ohne böse Träume.
" Was nur mit Barby heute los ist? ", fragte Patricia zu Jimmy. "Sie ist doch immer so. Ich weiß nicht was du hast. ", antwortete er. " Das ist doch nicht normal! Sie hat gebrochen, im Traum geschrien, sie hat uns angemotzt, gezittert, geschwitzt und sie ist total bleich nach 10 Minuten aus der Toilette gekommen. Und du sagst, dass macht sie immer? ", sagte Patricia und in ihrer Stimme lag Entsetzen wegen Jimmys blöder Antwort. Sie waren unten in der Küche und tranken einen Kaffee. Es war 17. 00 Uhr und es wurde draußen langsam dunkel. " Vielleicht ist sie krank! ", sagte Patricia. Jetzt kam Paddy und mischte sich in das Gespräch: " Was redet ihr denn da? Barby hat nur schlecht geträumt. Sie ist einfach fertig wegen den ganzen Stress. " " Und warum, glaubst du, hat sie gebrochen? ", fragte Jimmy. " Mann, merkt ihr das nicht. Sie ist emotional richtig fertig. Da kann so was mal passieren. " Hat sie es dir gesagt? Was hat sie dir noch erzählt? ", fragte Patricia. " Wisst ihr, dass ihr Barby richtig nervt? Ihr redet hinter ihren Rücken, statt sie mal zu trösten. ", sagte Paddy. " Das musst du gerade sagen, der Barby vorhin so angemotzt hat, weil sie nicht mit dir gesprochen hat. ", kam von Maite, die auch gerade einen Kaffe für sich machen wollte. Paddy schwieg. Nun wusste er nicht was er sagen sollte. Denn was Maite sagte, stimmte. Er hatte Barby angeschrien und das ohne richtigen Grund, das wurde ihm jetzt erst klar. Nur weil sie nicht mit ihm sprechen wollte? Jetzt wusste Paddy, dass Barby jemanden zum sprechen brauchte. Er hätte vorhin etwas mehr nachhaken sollen, als Barby ihm nicht ihre Probleme erzählen wollte. Er würde auch nicht einfach so seine Probleme erzählen. Er nahm sich vor sich so bald wie möglich sich bei ihr zu entschuldigen. Er stand auf und ging zu seinem Bett. Es lag zwei Betten von Barbys entfernt. Also genau in der Mitte des Busses. Er hatte Kopfschmerzen und ihn ging es elend. Er wollte sich gerade hinlegen als er einen Aufschrei hörte. Kathy kam hastig zu ihm gelaufen. " Wir sind für die Bambi-Verleihung eingeladen. ", schrie sie vor Freude. " Was? ", fragte Paddy genervt. " In 7 Tagen- Bambiverleihung-wir. ", sprudelte es aus Kathy raus. Paddy begriff: "Hey, stark! Am 18. November? Super! Klasse! " " Was schreit ihr denn so? ", kam aus der Ecke. Barby war aufgewacht. Kathy sprang zu ihr und es sprudelten wieder ein ein Wasserfall voller Wörter aus ihrem Mund. Barby verstand zuerst nur Bahnhof, doch als Kathy noch einmal alles ganz langsam erklärte war sie sprachlos vor Freude. " Das ist ja super! Der Bambi ist auch noch mein Lieblingstier. Schon in 7 Tagen sagst du? Toll ! Echt klasse! ", sagte sie und Paddy und Kathy nickten bei jeden Wort erfreut mit. Kathy rannte zu den anderen. Schon nach wenigen Sekunden konnten sie auch großes Jubeln von ihren Geschwister hören. Auch aus dem Busfahrersitz kam ein Jubeln von einen glücklichen Johnny. Noch eine Minute später kam Angelo zu ihnen gestürzt. "Wollt ihr mit uns anstoßen? ", fragte er . Paddy und Barby mussten lachen:"Du und anstoßen. Mit was denn, mit Kakao? " "Ihr seid fies. Wollt ihr nun oder nicht? ", fragte Angelo. "Nein danke! Ich nicht! ", sagte Barby. "Ich auch nicht! ", sagte auch Paddy immer noch lachend. Angelo zuckte die Schultern und rannte zurück. Als die Tür sich schloss fing Paddy an zu reden. Er redete sehr durcheinander, versuchte sich klar auszudrücken: " Es tut Leid wegen vorhin. Ich wollte das eigentlich nicht. Doch ich wollte es, doch mir ging es nicht gut. Doch mir ging es gut. Maite hat mich eigentlich erst zum Nachdenken gebracht. Doch eigentlich auch nicht, denn. . . " Barby unterbrach ihn. "Du brauchst dich nicht entschuldigen. Ich hätte dir doch was sagen sollen. ", sagte sie und lächelte lieb. " Natürlich muss ich mich entschuldigen, schließlich hättest du mir doch gar nichts sagen können . Oder etwar doch? ", sagte er immer noch sehr schuldbewusst. "Ach Paddy! Es ist doch alles wieder in Ordnung. Ich kann es doch verstehen, dass du mich so angeschrien hast. Ich war selber nicht viel netter zu dir gewesen. Hab gedacht du spionierst mir nach oder so. Dabei wolltest du mir nur helfen. Das war echt lieb von dir. Du warst sicherlich selber sehr genervt. ", mit warmen und lieben Blick. " Also bist du mir nicht mehr böse? ", fragte Paddy. " Das bin ich nie gewesen. ", sagte Barby. " Gehts dir auch gut oder ist dir immer noch so schlecht? ", fragte Paddy mit besorgten Gesicht. "Mir geht es gut wieder gut. Das war wirklich nur der Stress gewesen. Aber ich freue mich schon riesig auf die Bambi-Verleihung. ", sagte Barby. Ich mich auch. ", sagte Paddy und gähnte herzhaft. Die anderen Kellys kamen. Sie sahen sehr glücklich aus, doch es lag ihnen im Gesicht geschrieben, dass sie müde waren. Sie laßen sich in ihre Betten fallen und schliefen sofort ein. Auch Paddy war in einen tiefen Traum gefallen. Es muss ein schöner Traum gewesen sein, denn er lächelte dabei. Nach ein paar Minuten war auch Barby eingeschlafen. So ging auch dieser Tag langsam aber schön zu Ende.


3. Kapitel

Am nächsten Morgen erwachte sie als erste. Sie sah auf ihre Uhr. Es war auf die Sekunde genau 7. 00 Uhr. Draußen war es immer noch dunkel. Der Mond schien noch etwas und wenn man genau hinsah konnte man noch die einzelnen Sterne erkennen. Sie waren auf einer Rast stätte in Bayern. Sie nahm ihre Waschtasche, ihre Klamotten und ging dann zur Toilette. Nach ca. 10 Minuten war sie fertig und ging zurück. Die anderen Kellykinder schliefen immer noch. Sie packte ihre Sachen wieder weg und lief runter zur Küche. Dann stellte sie 9 Teller, Tassenund Besteck auf den Tisch, packte jede Menge Wurst, Butter und Käse mitrauf und kochte Kaffe. Für Angelo machte sie wie immer eine heiße Schokolade. Von oben hörte sie Gegähne. Dann kamen Schritte. Müde, langsame Schritte und ein Husten. Barby erkannte sofort, dass es Maite war, die da in die Küche kam. "Morgen! ", murmelte Maite verschlafen. "Morgen! ", sagte auch Barby. Maite half ihr noch den Tisch zu Ende zu decken und ging sich dann waschen. Später hörte Barby auch Paddy schimpfen: "Wie lange braucht Maite denn im Klo? Wir wollen auch noch mal rein. " Paddy ist morgens immer ein richtiges Ekel. Früher hatte er oft seine Geschwister gehauen, wenn ihm irgendwas nicht passte. Doch Joey Angelo und Jimmy schlugen auch mal zurück und dann fing immer einer an zu heulen. Meistens war Paddy der, der den Kürzeren zieht. Doch auch Angelo fing schon oft an zu weinen. Aber eigentlich ist Paddy immer ein friedlicher und vernünftiger gewesen. Sonst wäre er ja jetzt nicht so bei Terminen, Bestellungen oder anderen wichtigen Dingen beteidigt. Paddy schon immer Barbys Lieblingsbruder. Sie konnte ihm alles erzählen, doch das Meiste behielt sie für sich oder erzählte es nur Maite. Maite ist wie eine Freundin für sie. Sie stehen sich sehr nah. Sie teilen sich im Hausboot eine Kajüte und sind auch so fast immer zusammen. Dabei sind sie beide ganz verschieden. Barby ist eher schüchtern, nachdenklich und zurückhaltend. Doch Maite ist eine richtige Draufgängerin.
Das merkt man auch auf den Konzerten. Da gibt sie immer alles bei den Liedern wie "One more freaking dollar", "the wolf", "hey dideldey" und "Papa cool". Die Melodie zu "Papa cool" hat Barby geschrieben. Denn damals fehlte ihnen noch ein Song auf der" New world"- CD und da setzt Barby sich hin und hat es geschrieben. Denn Text haben dann alle zusammen geschrieben. Mate sagte schon mal, dass Barby ihr großes Vorbild ist wegen diesem tollen Talent. Doch Barby ist sicherlich nicht nur von Maite das Vorbild.
Paddy kam in die Küche, Barby nahm Entdeckung. Das kann nichts Gutes bedeuten. " Keine Angst ich bin nicht mehr aggressiv. ", sagte er und lächelte sein übliches Lächeln. Barby atmete beruhigt und erwiedernd lächelnd auf. Maite kam jetzt wieder in die Küche. "Du kannst jetzt aufs Klo! ", sagte sie mit grimmigen Blick zu Paddy. "Sorry, wegen vorhin:", antwortete Paddy und zwinkerte zutraulich mit den Augen. " Hör auf mich so anzuzwinkern ", sagte Maite grinsend, "das macht einen ja richtig Angst. " "Warum macht es einen Angst? ", fragte er mit fragenden aber immer noch lächelnden Gesicht. "Weil ich schon richtig auf dich sauer bin, weil du Maite zuzwinkerst und mich nicht. ", spottete Barby, " Man kann dir ja gar nicht mehr vertrauen. " " Eben, das ist gefährlich mit zwei hübschen Frauen und einen. . . naja. . . ähm. . . ", sagte Maite und sah Paddy prüfend an. "Was? Soll das etwa heißen ich bin zu hübsch für euch oder umgekehrt? ", fragte Paddy. Umgekehrt! ", sagten Maite und Barby gleichzeitig kichernd. " Ich geh mich Waschen! Ihr habt mich beide schwer beleidigt, das merke ich mir! ", sagte Paddy und tat wieder den kleinen, eingeschnappten Jungen. Dann hörten sie keine Minute später einen Aufschrei:" Oh Mann, jetzt ist auch noch Joey im Klo. " " Von wegen"nicht aggressiv. " lachte Barby. Baide lachten. Angelo kam nun in die Küche. "Morgen ihr Gackerenten! ", sagte er verstört. Er hatte wieder mal die Kopfhörer auf dem Kopf und hörte. . . Heavey metal. . . . Eine äzende Musik. "Kannst du auch was anderes als Musik zu hören? ", fragte Maite. "Was? ", fragte Angelo und nahm die Kopfhörer ab. Sieschüttelten den Kopf und verschwanden nach oben. Der Bus lag im sanften Schein der Sonne. Draußen raschelten die Bäume und ein Hauch von Nebel übergab die Landschaft. Paddy lief immer wieder um das Klo herum, lopfte manchmal dagegen und fragte laut:Mann, bist du endlich fertig? Sonst war nur noch Patricia draußen, die wieder einmal Termine plante oder Bestellungen klärte. Klar, dass sie nicht im Bus telefonierte konnte, bei dem Lärm. Aber sie musste sich trotzdem ein Ohr zuhalten, weil Paddy immer wieder anfing rumzuschreien und an das Klo zu klopfen. Barby dachte sich, dass sie noch etwas mit diesem Bambi-Leuten zu tun hatte. Als ihr das Wort "Bambi-Leute" ins Gedächtnis fiel musste sie lächeln. Erstens, weil es lustig klang "Bambi-Leute", zweitens, weil vor Vorfreude ihr Herz anfing zu rasen und drittens, weil der Bambi ihr Lieblingstier war. In letzter Zeit mussten Patricia mit Kathy und Johnny sehr viel tun. Es stand ein Konzert auf der Loreley auf dem Plan. Aber kein normales Konzert, sondern das erste Premiere- Konzert. "Da werden sicherlich sehr viele Fans kommen. ", dachte sich Barby. Es ist echt schwierig vor Tausenden von Fans zu stehen, zu singen, sich zu freuen, das zu bewundern und dabei noch zu lächeln. Maite und Angelo fielen das leicht, denn sie fanden es noch schön so geliebtn zu werden und hatten richtig Freude daran. Paddy fiel es auch nicht gerade schwer vor so vielen Fans zu stehen und zu singen. Auf Konzerten ist er auch immer voll gut drauf, macht Radschläge, springt im Hechtsprung auf die Bühne, feuert die Fans zum Singen an und geht bei "Key to my heart" auf Jimmy Huckepack. Doch Paddy mag es manchmal auch nicht, so geliebt zu werden. Manchmal kann er nicht mal mehr auf die Toilette gehen, weil die Fans an dem Klo lungern um ihn dabei zu zusehen. Dann muss immer das Security-Team einsetzen und die Fans beseitigen. Barby hält sich auf Konzerten lieber zurück, manchmal tanzt sie aber auch richtig ab, feuert auch die Fans an und macht das was ihre fans auch wollen:"LÄCHELN". Doch vor lauter Aufregung kann sie einfach nicht LÄCHELN. " Bald ist ja Bambi-Zeit, fröhliche Zeit. Dann ist die Zukunft ja gar nicht mehr weit. ", Barby lächelte, doch dann überlegte sie noch einmal ihre Gedanken nach. DIE ZUKUNFT.
"Wird sie wirklich so aussehen, so verplant, so beliebt werden wir später sein? Nein, ich hoffe nicht. Wenn es so schlimm wird dann scheide ich aus. So berühmt will ich niemals werden. Dann werde ich lieber meine eigenen Wege gehen. ", dachte Barby. Doch was Barby da gerade dachte war falsch. Sie wusste genau, dass sie ohne ihre Geschwister nicht leben konnte. Deshalb würde sie auch jeden Scheiß mitmachen, nur um bei ihren Geschwistern zu bleiben. da fiel ihr das Wort FAMILIE ein. Eine große Familie gründen. Mit einen liebevollen Mann. Barby hatte vor kurzen noch einen gehabt, doch an die Erinnerung des Schlussmachens stiegen Barby die Tränen. Sie hatten sich beide einfach nicht richtig verstanden und nicht wirklich vertraut. Deswegen hatte er Schluss gemacht. Barby hatte sein Gesicht immer noch wie ein Bild vor sich, seine schönen braunen Augen. Manchmal träumt sie noch davon wieder mit ihm zusammen zu kommen. Paddy war auch lange Zeit wegen seiner Brenda vor 3 Jahren traurig gewesen. Barby hatte Brenda sehr gemocht. Sie war richtig nett, sehr ehrlich und liebevoll zu ihm. Braby wollte schon immer, dass Paddy einmal eine richtig feste Freundin bekommt Doch als sie dann wegzogen ging das alles nicht mehr richtig. Er hatte sehr darunter gelitten. Nun und Angelo hatte immer andere Freundinnen. Besonders mit Kira, Maites beste Freundin. Doch mal war mit der Schluss, mal flackten die Flammen noch. Na wie es bei 14-jährigen eben so ist.
Barby wurde kalt und sie ging wieder zum Bus. Sie ist eine halbe Stunde ein-und ausgelatscht und hat gewartet bis alle endlich fertig zum Frühstück essen. Schließlich kam Paddy aus der Toilette. Er lächelte verschmitzt und sagte:"Ich bin jetzt richtig gut gelaunt. " "Klar, das sagst du immer, wenn du deine Morgen-Muffel-Phase durch hast. ", entgegnete Barby. "Kommen sie Madam, wir gehen jetzt frühstücken. ", sagte er und ließ Barby bei sich einhaken.
Es war sehr lustig wie sie alle unten saßen und sich über die Bambi-Verleihung in 6 Tagen unterhielten. "Wann sind wir denn endlich wieder zu Hause? ", fragte Angelo ungeduldig, "Ich will Mapa endlich wieder sehen. " Nach dem Tod ihrer Mutternannten sie ihren Papa immer "Mapa", weil er für sie eine Mama und ein Papa ist. "In ca. 3Stunden. ", erklärte Johnny, der schon vorhin auf die Karte geschaut hatte und mit den Finger die Straße lang gefahren ist. Angelo war immer so ungeduldig, wenn es um Bus fahren ging. Das konnten sie alle nicht verstehen, weil es doch im Bus genauso ist wie zu Hause. Barby dachte, dass es sicherlich wegen Kira oder so ist. Jimmy pfiff ein Lied vor sich hin, nahm sich die Butter und schmierte sich sein 3. Brötchen. "Wie verfressen bist du eigentlich? ", fragte Patricia ihn. Jimmy antwortete mit vollem Mund:"Wieso ich bin noch im Wachstum. " "Na sicher! ", sagte Patricia, nahm sich das letzte Brötchen nach dem Jimmy schon schnappen wollte und warf es Angelo zu, der gerade noch auf das einzige Brötchen sah, dass sich noch im Korb befand. Genüßlich machte er sich eine dicke Schicht Nugat rauf und begann es aufzuessen. "Angelo ist noch im Wachstum, Dickerchen, nicht du. ", sagte sie, als sie Jimmys verwirrten Blick sah. "Ich bin nicht dick! ", sagte dieser. Joey kicherte belustigt auf. "Das vielleicht nicht, aber vieleicht doo. . . ", sagte Patricia, doch Jimmy unterbrach ihn. "Pass auf was du sagst! ", sagte er. Die beiden standen sich schon immer sehr nah. Genauso wie Maite super mit Barby, Paddy und Angelo auskam, wie Jimmy und Joey, Joey und Barby und Angelo und Paddy. Im Insgeheimen hatten sie immer irgendwelche Lieblingsgeschwister, doch sie hatten sich natürlich alle ganz doll lieb.
Angelo ging kopfschüttelnd mit Maite und Paddy raus. Patricia half Jimmy und Joey. Jimmy und Joey waren schon immer für Tischdecken und Geschirrwaschen verantwortlich. Sie deckten früher immer so sparsan wie möglich, tranken aus einem Glas, aßen von einen Teller, damit sie nicht soviel abwaschen mussten. Das war aber nicht das einzige dumme was die beiden getan hatten als sie klein waren. Sie hatten auch schon Gras in Kartoffelsäcke gestopft und sie dann verkauft. Oder, als sie bei einen Zirkus Roncalli früher aufgetreten sind stiegen sie heimlich in den Süßigkeiten waren und nahmen sich unerlaubt etwas mit und vernaschten es dann, in anderen Worten "sie klauten".
Die drei Geschwister gingen dann als sie fertig waren auch nach oben. Paddy (der supergut gelaunt war) spielte aus Spaß auf der Gitarre ein Lied für Maite. Es war sehr lustig. Angelo holte, während sie alle sich todlachten wegen seines schönen Wortschatzes, noch Rasseln, Shaker, Congas, Gitarren, ein Akkordeon, Patricias große Trommel und dann kompomierten sie gemeinsam tolle Lieder Angelo und Maite spielten abwechselnd die Rasseln und die Shaker, Paddy, Kathy und Joey spielten Gitarre, Barby trommelte auf den Congas und Jimmy klimperte auf dem Akkordeon. Paddy sang:" We are the Kelly Family. And this is Angelo. . . " "I'm Angelo! ", sang Angelo zwischendurch, wobei alle anfingen zu lachen. "He is a great brother for me. And he love lots of girls! " "This is Maite. . " "I'm Maite", sang auch Maite. "She cooks and backs for us. She is the lovely star. . ". . und so ging es immer weiter. Barby war ein Naturtalent und ein reiner Engel, hatte Paddy gesagt. Jimmy hatte wieder mal seineWitze gemacht wo seine Geschwister alle gelacht hatten . Paddy hatte gesungen:"This is Jimmy. . . " Da musste Jimmy einfach sagen:"Na, wenn du meinst. " Und Maite sang für Paddy:"This is Paddy. Today he is a little bit silly but we like him. "
Es waren noch lustige stunden bis sie anhielten. Sie räumten die Instrumente wieder weg und sahen nach draußen. ein paar fans standen da und schrien wie verrückt nach Angelo. "Ähm, Angelo, die da draußen, waren das zufällig welche deiner Freundinnen mal gewesen? ", fragte Paddy aus Scherz. Angelo guckte nur grimmig und sah dann wieder ganz ernst aus. Paddy grinste ihn an. Das Security-team kam und verscheuchte mit viel Mühe die ganzen Fans. Endlich konnte die Familie aussteigen, aber natürlich immer noch im Schutz. Es war schön kühl aber die Sonne schien . Es war ein richtiges Herbstwetter. Paddy ging zu einen haufen Blätter und warf sie über ihre Geschwister. "Herzlich Willkommen in Köln! ", sagte er lachend.
Als sie wieder auf ihrem Hausboot waren gingen alle zu ihren Papa und umarmten ihn. Dann packte sie ihre ganzen Sachen. Später, als sie fertig waren, beschwerte sich Patricia, dass sie ganz dollen Muskelkater hat. Schon kam Paddy:"Der Meistermasseur! "Er hatte schon oft geholfen als seine Geschwister einen Kater hatten. Sie schwärmten alle nur so von seiner Massage. Patricia steckte ihre Haare hoch und ließ sich massieren. Schon nach kurzer Zeit standen auch schon Kathy, Angelo, Johnny, Maite und Barby an . Sie ließen sich alle massieren von ihrem Bruder. Danach waren sie schließlich müde und wollten schlafen gehen. Aber erstmal aßen sie noch ihr Mittag. Patricia hatte diesmal gekocht, weil Maite gerade massiert worden war. Früher hatte Patricia auch immer gekocht. Als ihre Mutter tod war und Maite noch zu jung war. Patricia deckte auch ausnahmsweise mal den Tisch. Denn eigentlich müssten das ja Joey und Jimmy machen. Es gab leckere Spagetti mit Tomatensoße.
Bis sich alle an den Tisch gesetzt hatten, war es schon 3. 00 Uhr. Sie aßen und Angelo sagte: "Ich hatte ganz vergessen wie gut du kochen kannst. " "Echt lecker! ", sagte auch Maite. So bewunderten alle Patricias Kochkünste. Es wurde ein kurzes Mittagessen, denn alle beeilten sich, weil sie ins Bett wollten. Sie liebten es zu schlafen. Besonders Jimmy, Joey, Johnny und Paddy. Kein Wunder. Für ihnen ist schlafen etwas ganz seltenes. Sie kommen ja nie zum schlafen. Für Paddy erst Recht, denn er hatte sehr selten Zeit zum schlafen, weil er meistens mit Organisierungen beschäftigt.
Joey und Jimmy MUSSTEN den Tisch abdecken, weil sie alle so auf ihnen eingeredet hatten, dass sie sich gar nicht wehren konnten. Müde gingen sie danach auch ins Bett. Die anderen schliefen schon. Kathy ist zu ihrem Mann Vincent und ihrem Sohn Sean auf das Schiff neben der "Sean O` Kelly" gegangen. Sie ist nämlich vor ca. einen Jahr dort hingezogen, weil sie mit ihrer noch kleinen Familie allein sein wollte. Der kleine Sean ist jetzt 3 Jahre alt und hat auch schon einige Bühnenerfahrungen gemacht. Er hatte sogar schon kräftig auf der Kindergitarre mitgespielt, als die Kellys voriges mal ein Konzert gaben. Die Kellykinder kümmern sich alle sehr liebevoll um den Kleinen. Besonders Maite, hatte sich, als Kathy schwanger wurde, ganz doll über das kommende Baby gefreut. Sie wusste schon genau, dass ihr das Babysitten Spaß machen würde und schrieb deshalb auc das Lied "All I say. "


Sie träumten alle von der Bambi- Verleihung. Ab und zu wachte Paddy aber auf, weil Angelo im Traum redete:"Kira warte doch! Ich liebe dich! Nimm mich! Nimm mich! " Paddy schlief dann lachend wieder ein. Das musste er unbedingt seinen Geschwistern nachher erzählen. Paddy hatte später selber einen wunderschönen Traum. Er träumte, wie er den Bambi von Bruce Springsteen bekommt. Nämlich das größte Vorbild überhaupt der Kellyjungs war Bruce Springsteen. Aber Joey und Angelo standen eher auf Metallica. Doch Paddy war ein richtiger Bruce Springsteen-Narr. Er hatte hatte ihn schon 2 mal live getroffen. Auf Konzerten versucht Paddy immer genau so zu sein wie er und es gelingt ihm auch häufig. Bei "Let my people go" und "One more freaking dollar" merkt man das richtig. Die Kellymädchen stehen eher auf Tina Turner und Annie Lenox. Doch sie sind nicht so vernarrt in sie und versuchen auch nicht genauso zu sein wie ihre Vorbilder zu sein so wie die Kellyboys das tun. Es ist nicht zu überhören, dass Patricia eine ganz klare Stimme hat und Kathy eher eine hohe Opernstimme hat, wobei Tina Turner nicht so hoch singt. Kathy wollte auch schon immer Opernsängerin werden.
Es dauerte gerade mal eine Stunde, als der erste aufwachte. Angelo konnte einfach nicht mehr schlafen. Denn er hatte im Traum Kira verloren, denn der andere Junge hatte ihr einen Strauß voller Rosen geschenkt, wobei sie ihn liebte und mit ihm wegging und Angelo ganz allein zurück blieb. Er ging zum Telefon und raf sie an. Sie verabredeten sich für den nächsten Tag bei ihm zu Hause. Das wird dann mal wieder einer dieser Tage werden, wo seine Geschwister ihn wieder verarschen werden. Das geschah immer, wenn Kira da ist. Sie nehmen es einfach nicht ernst, dass Angelo schon 14 Jahre alt ist und auch ein Liebesleben hat. Sie tun so, als ob er das alles nur zum Spaß machte. Angelo hatte schon oft geweint, doch jetzt weint er nicht mehr. Er ist viel selbstbewusster geworden, denkt aber natürlich auch oft nach, er weiß sich zu wehren und wird seinen Geschwistern auch bald seine Meinung sagen, das hatte er sich fest vorgenommen. Er sah auf die Uhr. Es war kurz vor 6. 00. Man hörte jemanden aufstehen. Worüber Angelo sehr froh war, denn es war ihm langweilig so alleine zu rum zu laufen. Johnny war wach und ging zu Angelo. "Warum bist du denn schon wach? ", fragte er. "Ich konnte nicht mehr einschlafen . ", sagte Angelo, " Ich hab Kira angerufen, sie kommt nachher dann zu mir. " "Aha! ", sagte Johnny und sah auf die Uhr . "Oh mein Gott! Es ist ja schon 18. 00 Uhr. "Wach mal die anderen auf! ", sagte Johnny zu Angelo. Angelo ging zu Paddy und schüttelte ihn wach:"Paddy, du Schlafmütze! Wach auf! " Als Paddy dann verschlafen sich auf sein Bett setzte war Angelo schon bei Maite:"Aufwachen! "Auch sie stand auf und bald waren alle Kellys wach. Johnny hatte schon Abendbrot bemacht und als alle da waren aßen sie gemeinsam. "Wann kommt Kira noch mal? ", fragte Johnny. "Wow, Kira kommt. Was macht ihr denn heute? ", gluckste Paddy und schrie auf als Patricia ihn gegen das Schienbein tritt. "Ach du bist blöd! ", sagte Angelo grimmig. Joey kicherte:"Aber wenn er doch Recht hat? " Auch er schrie auf. "Sie kommt in einer halben Stunde. ", sagte Angelo abfällig. "So spät? Was wollt ihr denn so spät noch machen? ", fragte jetzt auch Maite und kicherte. "Ha Ha, ist das lustig. Ihr seid alle so gemein! ", schrie Angelo und rannte nach draußen. "Mann seid ihr blöd! Ihr bringt ihn noch zum Wahnsinn. ", sagte Patricia und sah ihn besorgt nach. "Man muss doch auf den kleinen Schelm aufpassen. Er macht sonst noch irgendwelche Dummheiten:", sagte Jimmy und verstellte seine Stimme schön hoch und fürsorglich. Patricia lachte und haute ihn auf das Knie. Nach einer Weile kam Angelo mit Kira wieder. Sie sagte hallo und ging dann mit Angelo in sein Zimmer. Sie lächelte ihn lieb an und setzte sich auf den Stuhl. "Willst du was trinken? ", fragte Angelo und wurde ganz rot. "Ja gerne. " Angelo holte Orangensaft und goss ihr was in ein Glas mit ein Herz drauf. "Danke ! ", sagte sie geschmeichelt. "Du Angelo! ", sagte sie. "Ja? ", fragte Angelo. "Ich wollte dir nur sagen, dass. . . dass ich dich ganz doll liebe. Es war richtig schlimm ohne dich. Ich hab dich vermisst. ", sagte sie . "Ich dich auch! ", sagte Angelo und wurde wieder rot. "Warte ich hab was für dich! ", sagte er und holte etwas aus seiner Jackentasche. Er legte ihr eine Kette in die Hand. Sie war nicht echt, aber es waren Herzen auf ihr. "Oh, Danke ich. . . ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ach Angelo, sie ist großartig. ", sagte sie gerührt. "Du bist großartig! ", sagte Angelo und küsste ihre Hand. Sie sahen sich an und dann küssten sie sich. Für beiden war es der erste Kuss und beiden sah man an, dass sie es genossen. Da kam jemand ins Zimmer. Natürlich Paddy. "Oh, Entschuldigung, dass ich störe! ", sagte er und sah sie erschrocken an. "Ich wollte nur. . . Ach nichts! ", er ging raus als Angelo ihn böse ansah. "Entschuldige mich, ich geh mal kurz zu ihm und frag was los ist. Tut mir Leid, ich komm gleich wieder. ", sagte Angelo. "Ist nicht so schlimm! ", sagte Kira und lächelte ihn an. Angelo ging nach draußen. "Paddy was ist denn los? Warum kommst du einfach so in mein Zimmer? ", fragte er böse. "Ach, da hat gerade eine gewisse Susi angerufen. Sie wollte dich sprechen. " "Oh Mann, leg einfach auf oder so. Das ist eine alte Freundin von mir gewesen. ", sagte er. "Ok, aber was sollte das denn gerade. Du hast sie geküsst. ", sagte Paddy ernst. "Na und, dann hab ich sie eben geküsst. Was ist daran so schlimm? ", fragte Angelo. "Angelo, du bist erst 13. Das ist doch nicht dein Ernst . Ich bin schon 17 und habe noch nie geküsst und ich hatte auch kein Problem damit, weil ich weiß, dass es nichts wird, weil es noch viel zu früh ist. ", Paddy wurde wütend. "Ach du bist ja nur neidisch, weil ich eine Freundin habe und du nicht. Vonwegen du machst dir nichts daraus. Du hast ja auch überhaupt nicht wegen Kira getrauert. Nein, überhaupt nicht. Und du hattest auch so wenig Freundinnen. Nur Claire, Fleur und Brenda und wie die alle heißen. Ganz schon viel für einen 17-jährigen Jungen wie du, nicht? Also bitte halt dich aus meinem Liebesleben raus. ", sagte Angelo und schrie dabei schon fast. Paddy wurde rot und wollte ihn am liebsten noch eine saftige Ohrfeige verpassen, doch das Heulen stand ihn nahe und die ganze Geschichte mit Brenda kam ihn wieder hoch. Sie war seine erste richtig feste Freundin und dann waren sie plötzlich getrennt. Jetzt tat es ihn wieder weh.
Er ging böse und verletzt in Richtung Schiffsdeck und als die Tür von Angelo sich schloss rannte er. Draußen wehte es heftig. Es war auch ziemlich kalt und Paddy hatte nur ein T-shirt und eine kurze Hose an, Weil es drinnen warm gewesen war. Ihm war schlecht, aber nicht wegen dem Essen, sondern wegen seinem Herzen. Als er sich von Brenda getrennt hatte, hatte er eine tiefe Wunde, die zu einer Narbe wurde und diese Narbe ist wieder aufgegangen. Es tat ihm höllisch weh. Paddy weinte und seine Augen waren ganz rot verheult. Barby kam und sah ihn mitleidend an. "Was ist denn los, paddy? ", fragte sie. "Ach, nichts! ", sagte Paddy und wischte sich die Tränen aus den Augen. "Na komm schon . Ich sehe dir doch an, dass es dir nicht gut geht. ", hakte Barby nach. "Brenda sie. . . Mann ich hasse Angelo! ", sagte Paddy. "Wieso Angelo? Was hat er denn mit Brenda zu tun? Hat er etwaangeben mit Kira und dich dabei mit Brenda geärgert? ", fagte Barby und zog die Augenbrauen hoch. "Woher weißt du denn das? ", fragte Paddy und hörte auf zu weinen. "Ich habe geraten. Doch so was ähnliches hat er bei mir auch mal gesagt. Mann, bin ich da ausgeflippt. ", sagte sie und setze sich zu Paddy auf die Bank. "Was hatte er ednn gesagt? ", fragte Paddy und runzelte die Stirn. "Ach, er hat gesagt, dass die Fans ihn mehr lieben als mich. ", sagtebarby. Sie schwiegen, doch dann sagte Paddy. "Der wird es später nicht mehr so toll finden so geliebt zu werden und außerdem hast du auch nicht gerade wenig Fans. . "Sie lächelten beide und sahen zu wie die Sonne langsam unterging. Paddy liebte dieses Farbenspiel und sah immer gern zu. Ihre Haare wehten im Wind und ihre Augen brannten von der kühlen Luft . "Du leidest noch sehr unter der Trennung von Brenda, nicht wahr? ", sagte Barby und sah ihn in die Augen. Paddy sagte nichts. Er redete nicht gern darüber. "ach Paddy, es tut mir sehr Leid. " " Es muss dir nicht Leid tun. ", sagte Paddy auf einmal. Er sah ihr nur kurz ernst in die Augen und schaute dann wieder über das Flusswasser hinweg und seine braunen Haare wehten wieder im Wind. "Es geht dir auch gar nichts an. " "Natürlich geht mir das was an. ", unterbrach Barby ihn empört. "Paddy, du bist mein Bruder und dazu noch jünger als ich. Weißt du wie oft ich dir schon geholfen habe und dabei hätte es mir auch nichts angehen sollen. " "Ja Barby, ich weiß und ich bin dir auch sehr dankbar dafür, doch ich bin schon 17 Jahre alt und ich muss langsam allein meine Prbleme im Griff kriegen. Du hast selber genügend Stress in deinem Leben, hast selber unter viele Erniedrigungen erlitten und warst auch schon öfter völlig fertig. Bitte, ich finde wir sollten langsam alle Probleme selber lösen. ", Paddy sagte dies alles sehr ruhig und lieb. "aber gemeinsam gehen sie besser zu lösen und du hast ein ziemlich großes Problem. Dir geht es immer noch schlecht wegen deiner Trennung mit Brenda. Es war nicht toll von Angelo, dass er mit seiner Freundin angibt, aberlass ihn doch. Vielleicht lieben sie sich ja wirklich. ", sagte Barby. "Ich weiß! Nächstes mal lass ich ihn einfach reden. Schließlich darf er ja jederzeit ein Mädchen küssen. So wie ich auch . ", sagte Paddy. "Angelo hat Kira geküsst? ", fragte Barby lächelnd. "Ja, ich bin gerade in sein Zimmer rein gegangen, da ich sie dabei. ", sagte Paddy traurig. "Hey, das ist doch schön für Angelo. Freu dich doch für ihn! " "Du hast Recht. Eigentlich gönne ich es ihm ja auch. Mich macht es nur zu schaffen, dass ich es nicht auch machen kann. Mit einem Mädchen im Arm liegen, ihre Haare streicheln, ihre Lippen berühren. . . ", Paddy schloss die Augen und träumte davon. Barby sah ihn unglaubwürdig an. "Paddy wie redest du denn. Das habe ich ja noch nie von dir gehört. " Paddy öffnete die Augen wieder und lächelte sie an. Barby betrachtete ihn von oben bis unten. "Ist dir nicht kalt in den kurzen Hosen ? ", fragte sie . "Ach, eigentlich nicht! ", sagte Paddy. "Doch du zitterst aber richtig. Lass uns rein gehen! ", sagte sie und Paddy wiedersprach auch nicht. "Ich gehe jetht Ballett tanzen! Und was machst du? ", fragte Barby. "Ich guck dir zu! In mein Zimmer darf ich sowieso nicht. Ich kann aber mal nachfragen wann Kira wiedre geht. ", sagte Paddy und ging zu seinem Zimmer. Kira sah Angelos Babyfotos an. "wann kann ich endlich wiedr in mein Zimmer rein? ", fragte Paddy. "Du bist in meinem Zimmer. ", sagte Angelo. "Lustig! Du weißt genau was ich meine. ", sagte Paddy. "Ich habe gerade gefragt ob sie bei uns übernachten darf und Mapa hat es mir erlaubt. ", sagte Angelo und zog die Augenbrauen hoch. "Achso und jetzt willst du mich sicherlich fragen ob ich nicht für heute wo anders schlafen könnte ? ", fragte Paddy. "Bitte Paddy, nur heute! ", bettelte Angelo. "Geht klar! Dann schlaf ich eben im Ballettraum. ", sagte Paddy und grinste Angelo an. "Danke Paddy, dass ist echt lieb von dir. ", sagte jetzt auch Kira. Paddy holte sich Klamotten aus dem Schrank, lachte über das Nacktfoto von Angelo, das Kira gerade bewunderte und ging zum Ballettraum. Barby tanzte schon zu einem Menuett, das sie in den CD-Spieler gelegt hatte. Sie hatte sich schon komplett umgezogen. Sie hatte die Augen geschlossen und hörte wegen der lauten Musik Paddy auch nicht kommen. Er ging noch mal schnell in den Waschraum und holte sich Bettzeug und brachte es auch zum Ballettraum. Barby tanzte immer noch. Ihre Gecshwister bewunderten sie immer wegen ihren ausgesprochenen Talent. Sie konnten zwar alle Ballett, aber am besten konnte es Barby. Selbst ihre Mutter war Ballerina und deshalb auch ihr größtes Vorbild. Auch so sah Barby ihrer Mutter sehr ähnlich.

Paddy sah ihr noch eine Weile zu und als die Musik zu Ende war, bekam sie Barby einen großen Applaus von ihm. Als nächstes kam ein Walzer. Paddy, der auch heimlich sehr gut tanzen konnte, kam und nahm ihre Hand. Sie tanzten quer durch den Raum, machten Drehungen und manchmal ließ Paddy Baryb los und sie machte eine perfekte Piorette. Sie machten Schmetterlingsdrehungen und einmal fasste Paddy sie an die Hüfte(was man Geschwistern ja machen darf . Es bedeutet ja nichts. ) und er schwang sie hoch in der Luft. Es sah wunderschön aus wie sie da so tanzten. Doch als die Musik zu Ende war, waren beide sehr erschöpft. An der Tür gab es großen Applaus, denn alle waren da, ja, sogar Angelo, Kira, Sean, Vincent und Vater Dan waren da.
Paddy pfiff sih Angelo noch mal zu sich als die anderen schlafen gingen. "Angelo! Ich muss dir es nochmal sagen. Tut es noch nicht heute Nacht . Ich weiß wovon ich spreche. Du bist noch zu jung. ", sagte er. "Ich bin zwar jünger als du, aber noch lange nicht dümmer. Ich weiß wann ich es tuen werde und wann nicht. Und der Moment an dem ich es tuen werde wird sicher noch nicht heute sein. Außerdem, Kira will es auch noch nicht. "Ihr habt schon darüber gesprochen? ", fragte Paddy verwirrt. "Natürlich, über dieses Thema reden wir ständig. ", protzte Angelo, "Denn irgendwann wollen wir es auch mal tuen. Aber nicht heute. " "Na OK, ganz überzeugt bin ich zwar nicht, aber vertraue dir und hoffe du lügst mich nicht an. Mapa wird es auch nicht gerade toll finden, wenn Kira schwanger ist. ", sagte Paddy. "Oh, du übertreibst ganz schön. Es wird schon nicht so weit kommen. ", lachte Angelo. "Was? Nimmst du etwa schon . . . ?, fragte Paddy fassungslos. Angelo haute Paddy lachend auf dem Kopf und zurück in sein Zimmer.
Paddy fiel es schwer einzuschlafen. Er hatte immer noh ein schlechtes Gewissen wegen Angelo und Kira. Sie waren noh zu jun dafür. Angelo kann zwar sagen, dass sie es noch nicht tuen, aber richtig glauben tat es Paddy nicht. Schließlich schlief Paddy doch ein und träumte süß von. . . Brenda.

Am nächsten Tag redete er mit Angelo und dieser erklärte ihm das nichts gewesen war. Da war Paddy beruhigt. Barby war glücklich. Weil sie richtig durchschlafen konnte ws sonst nicht der Fall war. Keine nervenden Fans, die rufen "ICH LIEBE DICH" . Das tat allen Kellys mal richtig gut, doch bald war die Bambi-Verleihung und da wird wiedr einen Menge Stress auf sie zukommen, doch das wird sich auf jeden Fall lohnen. das dachten sich alle.

Angelo ging kopfschüttelnd mit Maite und Paddy raus. Patricia half Jimmy und Joey. Jimmy und Joey waren schon immer für Tischdecken und Geschirrwaschen verantwortlich. Sie deckten früher immer so sparsan wie möglich, tranken aus einem Glas, aßen von einen Teller, damit sie nicht soviel abwaschen mussten. Das war aber nicht das einzige dumme was die beiden getan hatten als sie klein waren. Sie hatten auch schon Gras in Kartoffelsäcke gestopft und sie dann verkauft. Oder, als sie bei einen Zirkus Roncalli früher aufgetreten sind stiegen sie heimlich in den Süßigkeiten waren und nahmen sich unerlaubt etwas mit und vernaschten es dann, in anderen Worten "sie klauten".
Die drei Geschwister gingen dann als sie fertig waren auch nach oben. Paddy (der supergut gelaunt war) spielte aus Spaß auf der Gitarre ein Lied für Maite. Es war sehr lustig. Angelo holte, während sie alle sich todlachten wegen seines schönen Wortschatzes, noch Rasseln, Shaker, Congas, Gitarren, ein Akkordeon, Patricias große Trommel und dann kompomierten sie gemeinsam tolle Lieder Angelo und Maite spielten abwechselnd die Rasseln und die Shaker, Paddy, Kathy und Joey spielten Gitarre, Barby trommelte auf den Congas und Jimmy klimperte auf dem Akkordeon. Paddy sang:" We are the Kelly Family. And this is Angelo. . . " "I'm Angelo! ", sang Angelo zwischendurch, wobei alle anfingen zu lachen. "He is a great brother for me. And he love lots of girls! " "This is Maite. . " "I'm Maite", sang auch Maite. "She cooks and backs for us. She is the lovely star. . ". . und so ging es immer weiter. Barby war ein Naturtalent und ein reiner Engel, hatte Paddy gesagt. Jimmy hatte wieder mal seineWitze gemacht wo seine Geschwister alle gelacht hatten . Paddy hatte gesungen:"This is Jimmy. . . " Da musste Jimmy einfach sagen:"Na, wenn du meinst. " Und Maite sang für Paddy:"This is Paddy. Today he is a little bit silly but we like him. "
Es waren noch lustige stunden bis sie anhielten. Sie räumten die Instrumente wieder weg und sahen nach draußen. ein paar fans standen da und schrien wie verrückt nach Angelo. "Ähm, Angelo, die da draußen, waren das zufällig welche deiner Freundinnen mal gewesen? ", fragte Paddy aus Scherz. Angelo guckte nur grimmig und sah dann wieder ganz ernst aus. Paddy grinste ihn an. Das Security-team kam und verscheuchte mit viel Mühe die ganzen Fans. Endlich konnte die Familie aussteigen, aber natürlich immer noch im Schutz. Es war schön kühl aber die Sonne schien . Es war ein richtiges Herbstwetter. Paddy ging zu einen haufen Blätter und warf sie über ihre Geschwister. "Herzlich Willkommen in Köln! ", sagte er lachend.
Als sie wieder auf ihrem Hausboot waren gingen alle zu ihren Papa und umarmten ihn. Dann packte sie ihre ganzen Sachen. Später, als sie fertig waren, beschwerte sich Patricia, dass sie ganz dollen Muskelkater hat. Schon kam Paddy:"Der Meistermasseur! "Er hatte schon oft geholfen als seine Geschwister einen Kater hatten. Sie schwärmten alle nur so von seiner Massage. Patricia steckte ihre Haare hoch und ließ sich massieren. Schon nach kurzer Zeit standen auch schon Kathy, Angelo, Johnny, Maite und Barby an . Sie ließen sich alle massieren von ihrem Bruder. Danach waren sie schließlich müde und wollten schlafen gehen. Aber erstmal aßen sie noch ihr Mittag. Patricia hatte diesmal gekocht, weil Maite gerade massiert worden war. Früher hatte Patricia auch immer gekocht. Als ihre Mutter tod war und Maite noch zu jung war. Patricia deckte auch ausnahmsweise mal den Tisch. Denn eigentlich müssten das ja Joey und Jimmy machen. Es gab leckere Spagetti mit Tomatensoße.
Bis sich alle an den Tisch gesetzt hatten, war es schon 3. 00 Uhr. Sie aßen und Angelo sagte: "Ich hatte ganz vergessen wie gut du kochen kannst. " "Echt lecker! ", sagte auch Maite. So bewunderten alle Patricias Kochkünste. Es wurde ein kurzes Mittagessen, denn alle beeilten sich, weil sie ins Bett wollten. Sie liebten es zu schlafen. Besonders Jimmy, Joey, Johnny und Paddy. Kein Wunder. Für ihnen ist schlafen etwas ganz seltenes. Sie kommen ja nie zum schlafen. Für Paddy erst Recht, denn er hatte sehr selten Zeit zum schlafen, weil er meistens mit Organisierungen beschäftigt.
Joey und Jimmy MUSSTEN den Tisch abdecken, weil sie alle so auf ihnen eingeredet hatten, dass sie sich gar nicht wehren konnten. Müde gingen sie danach auch ins Bett. Die anderen schliefen schon. Kathy ist zu ihrem Mann Vincent und ihrem Sohn Sean auf das Schiff neben der "Sean O` Kelly" gegangen. Sie ist nämlich vor ca. einen Jahr dort hingezogen, weil sie mit ihrer noch kleinen Familie allein sein wollte. Der kleine Sean ist jetzt 3 Jahre alt und hat auch schon einige Bühnenerfahrungen gemacht. Er hatte sogar schon kräftig auf der Kindergitarre mitgespielt, als die Kellys voriges mal ein Konzert gaben. Die Kellykinder kümmern sich alle sehr liebevoll um den Kleinen. Besonders Maite, hatte sich, als Kathy schwanger wurde, ganz doll über das kommende Baby gefreut. Sie wusste schon genau, dass ihr das Babysitten Spaß machen würde und schrieb deshalb auc das Lied "All I say. "

Sie träumten alle von der Bambi- Verleihung. Ab und zu wachte Paddy aber auf, weil Angelo im Traum redete:"Kira warte doch! Ich liebe dich! Nimm mich! Nimm mich! " Paddy schlief dann lachend wieder ein. Das musste er unbedingt seinen Geschwistern nachher erzählen. Paddy hatte später selber einen wunderschönen Traum. Er träumte, wie er den Bambi von Bruce Springsteen bekommt. Nämlich das größte Vorbild überhaupt der Kellyjungs war Bruce Springsteen. Aber Joey und Angelo standen eher auf Metallica. Doch Paddy war ein richtiger Bruce Springsteen-Narr. Er hatte hatte ihn schon 2 mal live getroffen. Auf Konzerten versucht Paddy immer genau so zu sein wie er und es gelingt ihm auch häufig. Bei "Let my people go" und "One more freaking dollar" merkt man das richtig. Die Kellymädchen stehen eher auf Tina Turner und Annie Lenox. Doch sie sind nicht so vernarrt in sie und versuchen auch nicht genauso zu sein wie ihre Vorbilder zu sein so wie die Kellyboys das tun. Es ist nicht zu überhören, dass Patricia eine ganz klare Stimme hat und Kathy eher eine hohe Opernstimme hat, wobei Tina Turner nicht so hoch singt. Kathy wollte auch schon immer Opernsängerin werden.
Es dauerte gerade mal eine Stunde, als der erste aufwachte. Angelo konnte einfach nicht mehr schlafen. Denn er hatte im Traum Kira verloren, denn der andere Junge hatte ihr einen Strauß voller Rosen geschenkt, wobei sie ihn liebte und mit ihm wegging und Angelo ganz allein zurück blieb. Er ging zum Telefon und raf sie an. Sie verabredeten sich für den nächsten Tag bei ihm zu Hause. Das wird dann mal wieder einer dieser Tage werden, wo seine Geschwister ihn wieder verarschen werden. Das geschah immer, wenn Kira da ist. Sie nehmen es einfach nicht ernst, dass Angelo schon 14 Jahre alt ist und auch ein Liebesleben hat. Sie tun so, als ob er das alles nur zum Spaß machte. Angelo hatte schon oft geweint, doch jetzt weint er nicht mehr. Er ist viel selbstbewusster geworden, denkt aber natürlich auch oft nach, er weiß sich zu wehren und wird seinen Geschwistern auch bald seine Meinung sagen, das hatte er sich fest vorgenommen. Er sah auf die Uhr. Es war kurz vor 6. 00. Man hörte jemanden aufstehen. Worüber Angelo sehr froh war, denn es war ihm langweilig so alleine zu rum zu laufen. Johnny war wach und ging zu Angelo. "Warum bist du denn schon wach? ", fragte er. "Ich konnte nicht mehr einschlafen . ", sagte Angelo, " Ich hab Kira angerufen, sie kommt nachher dann zu mir. " "Aha! ", sagte Johnny und sah auf die Uhr . "Oh mein Gott! Es ist ja schon 18. 00 Uhr. "Wach mal die anderen auf! ", sagte Johnny zu Angelo. Angelo ging zu Paddy und schüttelte ihn wach: "Paddy, du Schlafmütze! Wach auf! " Als Paddy dann verschlafen sich auf sein Bett setzte war Angelo schon bei Maite: "Aufwachen! "Auch sie stand auf und bald waren alle Kellys wach. Johnny hatte schon Abendbrot bemacht und als alle da waren aßen sie gemeinsam. "Wann kommt Kira noch mal? ", fragte Johnny. "Wow, Kira kommt. Was macht ihr denn heute? ", gluckste Paddy und schrie auf als Patricia ihn gegen das Schienbein tritt. "Ach du bist blöd! ", sagte Angelo grimmig. Joey kicherte: "Aber wenn er doch Recht hat? " Auch er schrie auf. "Sie kommt in einer halben Stunde. ", sagte Angelo abfällig. "So spät? Was wollt ihr denn so spät noch machen? ", fragte jetzt auch Maite und kicherte. "Ha Ha, ist das lustig. Ihr seid alle so gemein! ", schrie Angelo und rannte nach draußen. "Mann seid ihr blöd! Ihr bringt ihn noch zum Wahnsinn. ", sagte Patricia und sah ihn besorgt nach. "Man muss doch auf den kleinen Schelm aufpassen. Er macht sonst noch irgendwelche Dummheiten:", sagte Jimmy und verstellte seine Stimme schön hoch und fürsorglich. Patricia lachte und haute ihn auf das Knie. Nach einer Weile kam Angelo mit Kira wieder. Sie sagte hallo und ging dann mit Angelo in sein Zimmer. Sie lächelte ihn lieb an und setzte sich auf den Stuhl. "Willst du was trinken? ", fragte Angelo und wurde ganz rot. "Ja gerne. " Angelo holte Orangensaft und goss ihr was in ein Glas mit ein Herz drauf. "Danke ! ", sagte sie geschmeichelt. "Du Angelo! ", sagte sie. "Ja? ", fragte Angelo. "Ich wollte dir nur sagen, dass. . . dass ich dich ganz doll liebe. Es war richtig schlimm ohne dich. Ich hab dich vermisst. ", sagte sie . "Ich dich auch! ", sagte Angelo und wurde wieder rot. "Warte ich hab was für dich! ", sagte er und holte etwas aus seiner Jackentasche. Er legte ihr eine Kette in die Hand. Sie war nicht echt, aber es waren Herzen auf ihr. "Oh, Danke ich. . . ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ach Angelo, sie ist großartig. ", sagte sie gerührt. "Du bist großartig! ", sagte Angelo und küsste ihre Hand. Sie sahen sich an und dann küssten sie sich. Für beiden war es der erste Kuss und beiden sah man an, dass sie es genossen. Da kam jemand ins Zimmer. Natürlich Paddy. "Oh, Entschuldigung, dass ich störe! ", sagte er und sah sie erschrocken an. "Ich wollte nur. . . Ach nichts! ", er ging raus als Angelo ihn böse ansah. "Entschuldige mich, ich geh mal kurz zu ihm und frag was los ist. Tut mir Leid, ich komm gleich wieder. ", sagte Angelo. "Ist nicht so schlimm! ", sagte Kira und lächelte ihn an. Angelo ging nach draußen. "Paddy was ist denn los? Warum kommst du einfach so in mein Zimmer? ", fragte er böse. "Ach, da hat gerade eine gewisse Susi angerufen. Sie wollte dich sprechen. " "Oh Mann, leg einfach auf oder so. Das ist eine alte Freundin von mir gewesen. ", sagte er. "Ok, aber was sollte das denn gerade. Du hast sie geküsst. ", sagte Paddy ernst. "Na und, dann hab ich sie eben geküsst. Was ist daran so schlimm? ", fragte Angelo. "Angelo, du bist erst 13. Das ist doch nicht dein Ernst . Ich bin schon 17 und habe noch nie geküsst und ich hatte auch kein Problem damit, weil ich weiß, dass es nichts wird, weil es noch viel zu früh ist. ", Paddy wurde wütend. "Ach du bist ja nur neidisch, weil ich eine Freundin habe und du nicht. Vonwegen du machst dir nichts daraus. Du hast ja auch überhaupt nicht wegen Kira getrauert. Nein, überhaupt nicht. Und du hattest auch so wenig Freundinnen. Nur Claire, Fleur und Brenda und wie die alle heißen. Ganz schon viel für einen 17-jährigen Jungen wie du, nicht? Also bitte halt dich aus meinem Liebesleben raus. ", sagte Angelo und schrie dabei schon fast. Paddy wurde rot und wollte ihn am liebsten noch eine saftige Ohrfeige verpassen, doch das Heulen stand ihn nahe und die ganze Geschichte mit Brenda kam ihn wieder hoch. Sie war seine erste richtig feste Freundin und dann waren sie plötzlich getrennt. Jetzt tat es ihn wieder weh.
Er ging böse und verletzt in Richtung Schiffsdeck und als die Tür von Angelo sich schloss rannte er. Draußen wehte es heftig. Es war auch ziemlich kalt und Paddy hatte nur ein T-shirt und eine kurze Hose an, Weil es drinnen warm gewesen war. Ihm war schlecht, aber nicht wegen dem Essen, sondern wegen seinem Herzen. Als er sich von Brenda getrennt hatte, hatte er eine tiefe Wunde, die zu einer Narbe wurde und diese Narbe ist wieder aufgegangen. Es tat ihm höllisch weh. Paddy weinte und seine Augen waren ganz rot verheult. Barby kam und sah ihn mitleidend an. "Was ist denn los, paddy? ", fragte sie. "Ach, nichts! ", sagte Paddy und wischte sich die Tränen aus den Augen. "Na komm schon . Ich sehe dir doch an, dass es dir nicht gut geht. ", hakte Barby nach. "Brenda sie. . . Mann ich hasse Angelo! ", sagte Paddy. "Wieso Angelo? Was hat er denn mit Brenda zu tun? Hat er etwa angeben mit Kira und dich dabei mit Brenda geärgert? ", fragte Barby und zog die Augenbrauen hoch. "Woher weißt du denn das? ", fragte Paddy und hörte auf zu weinen. "Ich habe geraten. Doch so was ähnliches hat er bei mir auch mal gesagt. Mann, bin ich da ausgeflippt. ", sagte sie und setze sich zu Paddy auf die Bank. "Was hatte er denn gesagt? ", fragte Paddy und runzelte die Stirn. "Ach, er hat gesagt, dass die Fans ihn mehr lieben als mich. ", sagte Barby. Sie schwiegen, doch dann sagte Paddy. "Der wird es später nicht mehr so toll finden so geliebt zu werden und außerdem hast du auch nicht gerade wenig Fans. . "Sie lächelten beide und sahen zu wie die Sonne langsam unterging. Paddy liebte dieses Farbenspiel und sah immer gern zu. Ihre Haare wehten im Wind und ihre Augen brannten von der kühlen Luft . "Du leidest noch sehr unter der Trennung von Brenda, nicht wahr? ", sagte Barby und sah ihn in die Augen. Paddy sagte nichts. Er redete nicht gern darüber. "ach Paddy, es tut mir sehr Leid. " " Es muss dir nicht Leid tun. ", sagte Paddy auf einmal. Er sah ihr nur kurz ernst in die Augen und schaute dann wieder über das Flusswasser hinweg und seine braunen Haare wehten wieder im Wind. "Es geht dir auch gar nichts an. " "Natürlich geht mir das was an. ", unterbrach Barby ihn empört. "Paddy, du bist mein Bruder und dazu noch jünger als ich. Weißt du wie oft ich dir schon geholfen habe und dabei hätte es mir auch nichts angehen sollen. " "Ja Barby, ich weiß und ich bin dir auch sehr dankbar dafür, doch ich bin schon 17 Jahre alt und ich muss langsam allein meine Probleme im Griff kriegen. Du hast selber genügend Stress in deinem Leben, hast selber unter viele Erniedrigungen erlitten und warst auch schon öfter völlig fertig. Bitte, ich finde wir sollten langsam alle Probleme selber lösen. ", Paddy sagte dies alles sehr ruhig und lieb. "aber gemeinsam gehen sie besser zu lösen und du hast ein ziemlich großes Problem. Dir geht es immer noch schlecht wegen deiner Trennung mit Brenda. Es war nicht toll von Angelo, dass er mit seiner Freundin angibt, aber lass ihn doch. Vielleicht lieben sie sich ja wirklich. "


© Maria (Danke schön!)

 

Bar Letter

Last update: 14/10/2002

(Online since: 14/10/2002)

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