Der Engel Salome

by Mara   pfaou@hotmail.com

 

Patrick saß in seiner Wohnung, die gerade neu bezogen hatte. Tief seufzte er und hörte schon wieder Gekreische in weiter Ferne.
In weiter Ferne hatte Angelo seine Wohnung. Zusammen mit Kira und Gabriel.
Bald würde er noch eine Tochter bekommen, der kleine Bruder.
Aber in Ruhe lassen würden sie ihn nie, diese durchgeknallten Fans. Genauso wie ihn.
Nie ließen sie ihn und seine Familie in Ruhe. Nie.
Wann hatte er denn das letzte Mal einen ganz normalen Spaziergang machen können?
Wann hatte er das letzte Mal mit einem Menschen normal reden können, der nicht aus seiner Familie stammte?
Wann hatte er sich das letzte Mal so richtig verliebt?
So viele Mädchen behaupteten sie seien in ihn verliebt. Dabei kannten sie ihn doch gar nicht.
Was wollten die denn alle? Sein Geld? Seinen Ruhm? Seinen Namen?
Man konnte doch nicht in jemanden verliebt sein, wenn man ihn nicht kannte.
Das ging doch nicht. Ihm würde das nie passieren. Zumal er das Business kannte.
Doch langsam betrübte ihn der Gedanke weiter Musik zu machen, denn ein Leben hatte er nicht mehr.
Er war nur noch auf der Flucht. Vor den verrückten Mädchen und mittlerweile auch vor sich selber.

Nun war sein Vater auch noch schwer krank, er hatte im Dezember des vergangenen Jahres einen weiteren Hirnschlag erlitten. Ihm ging es sehr schlecht.
Es war schon Mitte April und er konnte immer noch nicht richtig sprechen und laufen schon gar nicht.

Patrick stand auf und ging zum Fenster. Er sah sie nicht, er hörte sie nur. Dann griff er zum Handy und rief Angelo an.
"Hi Kleiner! Alles okay bei euch?"
"Dumme Frage. Ganz und gar nicht. Du hörst es ja nur, aber wir sehen sie. Sie machen mich wahnsinnig. Kira geht es im Moment nicht so gut. Und die Tussen gehen einfach nicht weg."
"Kommt doch zu mir."
"Bist du wahnsinnig? Dann hast du sie auch noch am Hals! Lass mal. Wir werden heute abend kommen, wenn sie hoffentlich weg sind. Okay?"
"Geht klar. Bis nachher dann."

Tage später... Patrick war am Flughafen auf dem Weg nach Irland. Er wollte einfach nur ein bisschen Ruhe haben.
Bis jetzt war er nicht erkannt worden. Dann ging es zum Check In.
Im Flugzeug selber sah ihn auch keiner anders an, als wenn er ein ganz normaler Mensch wäre.
Dann setzte sich eine junge Frau etwa in seinem Alter neben ihn hin.
Er befürchtete schon das Schlimmste, aber sie sah ihn nur kurz an und grüßte ihn mit der Tageszeit, dann widmete sie sich ihrem Buch.
Patrick seufzte erleichtert auf. Das bekam sie dann mit und sah ihn wieder an, erstaunt und milde lächelnd.
"Mache ich ihnen Angst oder haben sie vor irgendetwas Angst?"
Patrick stutzte.
"Nein, ich habe nur etwas gedacht, was dann aber glücklicherweise nicht so war."
"Das ich ein durchgeknalltes Paddy-Weib bin? Nein, keine Bange. Ich höre zwar sehr gerne ihre Musik, aber das wäre mir dann doch zu dumm."
Sie lächelte noch einmal und las weiter.
Patrick suchte in seiner Tasche dann auch nach Lesestoff, würde aber nicht fündig.
Dann reichte ihm die junge Frau eine Tageszeitung und zog sich wieder in ihr Buch zurück.

Endlich war er in Irland. Dort ging er dann zum Schlösschen Eastgrove, das seine Familie vor ein paar Jahren dort gekauft hatte.
Ihm ging die junge Frau nicht mehr aus dem Kopf.
Sie hatte ihn so sehr beruhigt. Es gab also noch ganz normale junge Menschen, die die Kelly Family gerne hörten ohne die Familie gleich zu belästigen.
Das gab es wirklich noch.
Sie sah ziemlich hübsch aus mit ihren langen, dunkelbraunen Haaren und den strahlend blauen Augen. Fast wie ein Engel.
"Moment mal", dachte sich Patrick nun, "sie war doch auch nach Irland geflogen. Da müsste man sie doch ausfindig machen können. Aber das wäre dumm."
Patrick ließ den Gedanken gleich wieder fallen, denn sie würde ihn hundertprozentig für bescheuert erklären. Und das wollte er nicht. Also versuchte er hier nur ein bisschen Ruhe zu finden.

Er ging ans Meer und setzte sich nahe den Klippen hin um in die Ferne schauen zu können.
"Darf ich mich neben sie setzen?" Sie war es! Sie war genau neben ihm.
"Sicher. Setzen sie sich. Ich schaue mir aber nur das Meer an."
"Wieso nur? Es ist so beruhigend und wohltuend das Meer anzuschauen. Da kann Meditation gar nicht mithalten. Bei mir jedenfalls."
"Das habe ich mir so ähnlich auch gedacht. Ich brauche einfach Ruhe. Die habe ich in Deutschland nicht. Hier eigentlich immer."
Lange saßen sie schweigend da. Sie sahen sich nicht an, spürten aber die Nähe des anderen.
Als Patrick sich dann nach einiger Zeit zu ihr umdrehte, war sie verschwunden...

Zurück im Schloss wurde er bald verrückt vor Selbstvorwürfen. Er hatte sie schon wieder nicht nach ihrem Namen gefragt. Verdammt noch mal!!!
Er reif Angelo an und erzählte von dieser Frau. Er riet ihm, doch mal über die Fluggesellschaft nachzufragen, wer denn neben ihm gesessen habe. Sie habe was vergessen und er wollte es ihr wiedergeben, sollte er dann als Vorwand nehmen.
Das tat Patrick dann auch.
"Entschuldigung, Herr Kelly. Aber der Platz neben ihnen war unbesetzt. Da war niemand gebucht. Ich kann ihnen da nicht weiterhelfen."
"Na ja, da kann man nichts machen. Vielen Dank trotzdem und einen schönen Tag noch"
Enttäuscht legte Patrick auf. Warum saß denn jemand neben ihm, wenn der Platz gar nicht für diese Person gedacht war? Wer war diese Frau? Hatte sie vielleicht schon der Fluggesellschaft Bescheid gegeben, damit er ihr nicht auf die Schliche kam? Oder wollte sie einfach ihre Ruhe haben, genau wie er? Patrick beschloss sie in Ruhe zu lassen, denn er wollte nicht das werden, was er verteufelte. Ein Besessener.

Nach einer unendlich schönen und doch sehr kurzen Woche musste er leider wieder nach Deutschland. Es standen ein paar Konzerte und letzte Schliffe am neuen Album LA PATATA an. Da konnte er nicht fehlen, weil er doch mitproduzierte.
Sichtlich erholt erschien er dann im Studio und ging an die Arbeit.
Doch ihm schien diese geheimnisvolle Frau nicht aus dem Kopf zu gehen, denn Joey meinte, dass er viel zu unkonzentriert sei.

Dann kamen die Konzerte. Patrick hatte ein bisschen Mut gefasst und gab bei diesen Konzerten alles. Nur ging er nicht mehr in den Fangraben. Das wollte er nie wieder machen. Er wollte Musik machen, sich aber nie wieder betatschen lassen. Das war ihm zuwider.
Während des ganzen Konzertes dachte er an diese Frau und es beflügelte ihn.
Nach dem Konzert zog er sich wieder in seine Wohnung zurück. Er holte sich Stift und Papier und begann zu zeichnen. Wie von selbst entstand ihr Gesicht und ihr zarter Körper auf diesem Blatt. Als er fertig war, hing er das Bild in einem rahmenlosen Bilderrahmen im Schlafraum auf.

"Aaaah! Wie siehst du denn aus!!! " Maite sah Patrick an und konnte nicht mehr an sich halten. Er kam gerade vom Friseur und hatte sich seine lange Mähne abschneiden lassen.
"Ich hatte keine Lust mehr auf die Matte. Vielleicht lassen die Weiber endlich mal von mir ab. Es musste mal etwas neues sein."
Maite verstand ihn und musste dennoch erst mal begreifen, was ihr großer Bruder da gemacht hatte. Seine hüftlangen Haare wahren sein Markenzeichen. Und nun?
Nach ein paar Stunden hatte es dann auch der Rest der Familie erfahren, selbst eine Tageszeitung hatte es gebracht.
Zu Patricks Verwunderung kam keine Massenhysterie auf. Keine allzu heftigen Beschwerden, wie er befürchtet hatte. Alles blieb ruhig.

Anfang August ging Patrick durch einen Park spazieren, da sah er sie wieder. Sie trug ein helles Sommerkleid und schwebte fast in ihrem Gang. Sie erkannte auch ihn und kam auf ihn zu. Doch sie lächelte nicht. Sie sah ihn traurig an.
"Es ist besser, wenn du jetzt zu deinem Vater gehst. Ich glaube, es geht ihm sehr schlecht."
Patrick fühlte etwas magisches und befolgte ihren Rat.
Er ging zu seinem Vater. Seine Geschwister waren auch schon dort. Daniel Kelly sah seine Kinder an und sagte nur: "Singt weiter."
Dann schloss er die Augen und schlief ein. Für immer. Patrick brach zusammen. Sein Vater war tot. Er war nun bei seiner Mutter, die zwanzig Jahre zuvor gestorben war.
Doch wie konnte das diese Frau vorausahnen? Er verstand es nicht. Am Samstag darauf wurde Dan in Irland beigesetzt.
Einige Fotografen ließen sie noch nicht mal in Ruhe trauern. Jimmy und Joey wurden daraufhin wütend und gingen auf den Fotografen los. Die Zeitungen hatten natürlich wieder was zu berichten.
Sonntags gab es in Köln dann eine Trauerfeier, an denen die Kelly-Fans teilnehmen konnten.
Patrick sang "Calling Heaven" und jeder Fan, drinnen wie auch außerhalb der Kirche lauschte gebannt. Sie ließen sogar die Familie in Ruhe nach Hause fahren, ohne sie zu belästigen.
Das hatte Patrick nicht erwartet. Und er war glücklich, das es an diesem Tag so war. Das wenigstens die Fans ruhig waren, nicht so wie die Fotografen in Irland.
Er bedankte sich bei ihnen und lächelte das erste Mal ein echtes Lächeln zurück an die Fans. Lange war es her, das er die Fans aus tiefstem Herzen angelächelt hatte.
Mitten in der Menge sah er die Unbekannte wieder. Sie lächelte er besonders intensiv an. Sie lächelte sanft zurück und in der nächsten Sekunde sah er sie schon wieder nicht mehr.

Warum tauchte sie immer wieder auf?
Warum hatte sie bisher nie ihren Namen genannt?
Warum vergaß er in ihrer Gegenwart immer danach zu fragen?
Warum ahnte sie Dinge voraus?
Was hatte sie mit ihm vor?

Patrick wusste nicht mehr, was er machen sollte. Er wollte erst mal mit seinem Kummer alleine sein und verkroch sich in seiner Wohnung.
Er wollte in Ruhe trauern.
Er betete, sprach mit seiner Mutter und seinem Vater und bat sie um Rat.
Doch er wartete umsonst auf Antwort.
Stundenlang starrte er sein gemaltes Bild an der Wand an und überlegte, wie sie wohl heißen könnte. Und als hätte er eine göttliche Eingebung gehabt, nannte er sie einfach:
Salome.

Warum war das Leben so ungerecht? Patrick fühlte sich so einsam. Es war Dezember. Ein paar Tage nach seinem Geburtstag. Sein Vater hatte ihn nicht mehr erlebt. Und "seine Salome" war auch nicht mehr aufgetaucht.
Seine Geschwister hatten genug mit sich und ihren Partnern und Familien zu tun.
Er zog sich einen warmen Mantel an und ging spazieren. Es standen ein paar Fans vor seiner Wohnung, ja - sie hatten mittlerweile auch seine Wohnung entdeckt, aber er ignorierte sie und ging an ihnen vorbei. Sie packten ihn und krallten sich an ihm fest.
Doch Patrick schüttelte sie ab und sah sie böse an: "Lasst mich ein für alle Mal in Frieden!!! Ich will meine Ruhe haben. Warum seid ihr nicht normal?!"
Die Mädchen guckten erschrocken.
"Glotzt nicht so doof. Geht nach Hause! Hört unsere Musik weiter oder lasst es, aber werdet normal, verdammt noch mal! Werdet endlich erwachsen!!!"
Er drehte sich um und ging. Und nun machten sich auch die Mädchen auf den Weg.
Aber sie verfolgten ihn nicht. Sie gingen auf eine junge Frau zu, die die Mädchen zu sich heranwinkte.
Patrick drehte sich noch einmal um, da er kein Gekreische und keine Schritte hinter sich hörte. Da sah er sie. Ohne nachzudenken rannte auf sie zu und rief:
"Salome!!!" Sie drehte sich zu ihm um. Die Mädchen sahen ihn an.
"Ist das deine Freundin?", wagte dann eine zu fragen.
"Sie ist eine sehr liebe Freundin, die mich wie einen Menschen behandelt."
Salome kam auf Patrick zu und nahm ihn an die Hand. Dann gingen sie einfach von den Mädchen weg. Sie begleitete ihn zu seiner Wohnung.
"Ich habe so viele Fragen an dich..."
Patrick wollte schon eine nach der anderen stellen, doch sie drückte ihm sanft ihren Zeigefinger auf die Lippen.
"Atme erst einmal durch. Komm zur Ruhe. Gleich beantworte ich dir alle deine Fragen."

Verwundert sah Patrick die Frau an, die er Salome nannte und die auch darauf gehört hatte. Sie strahlte eine unglaubliche Ruhe aus. Er liebte sie. Das wurde ihm gerade bewusst. Doch konnte er ihr das sagen?
Nun kamen ihm seine ganzen Fragen auf.
Sie nickte, da sie wohl spürte, was in ihm vorging.
"Wie heißt du?"
"Salome."
"Wie kommt es, dass ich dann deinen Namen schon weiß, bevor du ihn mir je sagtest?"
"Intuition. Seelenverwandtschaft."
"Woher wusstest du, dass es meinem Daddy schlecht ging?"
"Ich merkte dir an, dass du an etwas trauriges dachtest und wusste, das dein Vater schwer krank war. Du solltest so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen."
"Das konnte ich nicht. Er ist an diesem Tag gestorben."
"Ich wusste das nicht. Und es tat mir weh, als ich davon hörte, Patrick."
"Woher kommst du?"
"Ich bin mit einem Wohnwagen unterwegs. Ich habe kein festes Zuhause."
"Wohnwagen? Alleine?"
"Nein. Momentan bin ich bei einem Zirkus beschäftigt, als Seiltänzerin."
"Was hast du in Irland gemacht?"
"Dasselbe wie du. Urlaub."
"Und warum glaube ich dir das irgendwie nicht? Ich denke, dass du eigentlich ein Engel bist. Du warst in Irland so leise und geheimnisvoll verschwunden. Aber du sagtest ja, das du Seiltänzerin bist. Vielleicht mein Schutzengel, oder so."
Salome wurde leicht rot und wandte den Kopf weg.
Patrick ergriff ihre Hand.
"Ob du nun ein Engel bist oder nicht, aber ich muss dir etwas gestehen."
Sie stand auf und wich von ihm zurück.
"Was ist denn? Hast du Angst vor mir?"
Salome schüttelte den Kopf und rannte aus der Wohnung.
Patrick lief hinterher, aber wieder schien sie wie vom Erdboden verschluckt.
"SALOME!!!"
Patrick schrie aus tiefster Seele nach ihr. Er wollte nicht noch jemanden verlieren.
"SALOME!!! Bitte geh nicht!!! Bitte komm zurück!!!"
Ein paar weibliche Fans sahen ihn und wussten nicht, wie sie auf den am Boden liegenden und weinenden Patrick reagieren sollten.
Sie reichten ihm Taschentücher und versuchten ihn zu beruhigen. Doch sein Körper schüttelte sich vor Weinkrämpfen.
Erst nach langen Minuten ließ er sich von einem Mädchen etwas zu trinken geben.
Er sah sich in der Runde um und erkannte Gesichter, die er täglich vor seiner und den Haustüren seiner Geschwister sah und wartete auf Gekreische.
"Paddy...", begann nun eine," es tut uns leid, wenn wir dich so arg belästigt haben. Heute wollten wir dir einen Brief geben. Darin steht, das wir eine Aktion starten, damit euch kein Fan mehr belästigt. Nur zu Autogrammstunden und Konzerten sollen sie halt kommen, eure Musik hören, aber euch auch euer Leben lassen. Ich hoffe, dass du uns das glaubst."
"Das wollt ihr machen?"
Die Mädchen nickten. Patrick kullerte eine Freudenträne über die Wange.
"Das ist das schönste, was ich in den letzten Monaten von euch Fans gehört habe. Ich danke euch. Vielen, vielen Dank."
Sie ließen ihn nach Hause gehen.

Er war dankbar. Aber er konnte und wollte ohne Salome nicht leben. Und sie wollte wohl ohne ihn leben. Das verkraftete er nicht.
Er hatte noch Beruhigungs- und Schlaftabletten. Daraus mixte er sich einen Drink, indem er noch Alkohol zu sich nahm. Bevor er es trank, vermischte er alles.
Dann öffnete er das Fenster, legte einen Brief an Salome aufs Fensterbrett und setzte den tödlichen Cocktail an den Mund.
"NEIN!!! Bitte tu's nicht!!! Bitte!!!"
Da stand Salome vor dem Fenster.
"Was machst du hier? Du bist vorhin fortgerannt und hast mich mit meinen Gefühlen allein gelassen. Und nun willst du verhindern, dass ich sterbe?"
"Du hattest recht, Patrick."
"Womit?"
"Ich..." Salome redete nicht weiter, sondern schwebte zu ihm hoch.
Doch Patrick sah sie nur sehr verletzt an. Er hatte doch diese Vorahnung gehabt. Und nun bestätigte sich diese.
"Warum sagst du mir das erst jetzt? Jetzt, wo du mein Herz gebrochen hast. Mein Schutzengel bist du gewiss nicht. Ich habe auch Gefühle! Als Engel müsstest du das wissen ! Warum hast du mir wehgetan?"
"Weil ich mich auch in dich verliebt habe. Aber ich darf mich nicht in einen Menschen verlieben. Ich bin ein Engel. Ich wollte es dir sagen. Aber noch nicht heute. Ich wollte dich noch kennen lernen."
"Wie können wir uns nahe sein, Salome?"
Sie sah auf sein Gebräu.
Dann setzte sich Patrick an den Schreibtisch und verabschiedete sich schriftlich von seiner Familie.
Er trank dann seinen Becher vollends leer und Salome nahm seine Hand. Patrick sah, als er mit ihr gen Himmel schwebte, seinen leblosen Körper am Schreibtisch liegen.
Er hatte das einzig Richtige für sich getan, dachte er. Seine Eltern würde er bald wiedersehen und er war nun bei der Liebe seines Lebens. Die beiden Engel sahen sich an. Patrick war endlich glücklich.
"Salome, ich liebe dich!"


Ende


© Mara (Danke schön!)


Bar Letter

Last update: 14/10/2002

(Online since: 14/10/2002)

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