Winterstürme
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Die Kelly Family waren in Irland versammelt. Sie wollten dieses jahr
weihnachten hier verbringen. Alle waren irgentwie gereizt. Sie hatten
in der
letzten zeit sehr viel stress und waren alle total ausgepowert.
Besonders Jimmi
fing mit allen streit an. Er hatte zeit längere zeit keine
freundin mehr
gehabt. Es schien ihm sehr schlecht zu gehen. An diesem morgen war es
auch
nicht anders. Jimmi ging runter zur küche wo Maite und Patricia
dabei waren tee
zu kochen.
- Na, Jamie, auch schon auf. Ist ja auch nur 13 uhr. - Ach, lass mich doch in ruhe, Trish. Maite kicherte: - Wieder gut gelaunt unser sonnenschein. Jimmi schubste sie an um an den tassen zu kommen. Sie hätte fast ihre tasse auf den boden fallen lassen. - Hey, pass doch auf. - Pass selber auf, pummelschen. Jetzt mischte Patricia sich ein: - James Victor Kelly, jetzt ist aber genug. Sei nicht so ein eckel. - Ach ihr könnt mich alle mal. Er schritt wütend aus der küche. Ihm war schon bewusst das er etwas zu weit gegangen war. Patricia rief ihn nach: - Wo willst du den hin? - Spazieren. rief er zurück. - Ist dir klar das da drausen ein sturm wütet. Und es soll noch schlimmer werden. Jimmi hörte sie nicht mehr. Er hatte seine warme winterjakke und seine stiefel angezogen. Als er aus dem haus ging schlug ihm der wind entgegen. Es war schon heftig aber er ging trotzig weiter. Der sturm passte zu seiner stimmung. Jetzt fing es auch noch an zu schneien. Sollte es doch stürmen und schneien. Es war ihm egal. Nur weck. Er liebte seine familie aber in letzter zeit...ach er wusste auch nicht was mit ihm los war. Er war an dem waldrand gekommen. Was war den das? War da nicht licht, in dem alten försterhaus. Es gehörte zu dem Kelly-anwesen aber es stand doch zeit ungefähr einem jahr lehr. Als der alte förster letzten winter gestorben war, hatten sie doch keinen neuen eingestellt. Er ging näher um sicher zu sein. Doch da war licht. Jetzt ging die tür auf und eine frau in altertümlicher kleidung hohlte holz rein, dass vor der tür gestabelt war. Was zum teufel ging da vor. Die frau hatte ihn nicht gesehen und war jetzt zurück ins haus verschwunden. Er stamfte durch den schnee. Mann, war der sturm stark. Er konnte fast nicht mehr gehen. Endlich war er am haus angekommen. Ohne zu klopfen ging er rein. Die frau, eine junge hüpsche frau, sah ihn erschrocken an. Kein wunder, er sah ja auch fast wie ein yeti aus. Nach einigen minuten sagte er dann. - Wer zum teufel bist du ? Und was machst du hier? - Mary O´Donald. Und wer bist du? Und was machst du hier, wenn ich fragen darf? - James Kelly. Mir gehört das haus. - Oh.................könntest du mal die tür zumachen, ist nicht gerade sommer drausen. Jimmi machte die tür zu. Er starrte sie immer noch an. - Du tropfst. Zieh doch die nassen sachen aus und komm ans feuer. - Du hast mir immernoch nicht gesagt was du hier machst. - Ich.......ich wohne hier. - Aha, du wohnst hier.....und wie lange schon? - Ach so um die zwei monate. - Na dann schuldest du mir ja für zwei monate miete, hmm? - Zieh doch erst mal die nassen sachen aus. Du hohlst dir sonst den tot. Wiederwillig zog er die stiefel und die jakke aus. Sie nahm ihm die jakke aus der hand und legte sie über einem stuhl. Dann hohlte sie ein glass und goss ihm er glass wein ein. - Es ist kein guter wein aber er wird dich ein bisschen aufwärmen. Komm sätz dich ans feuer. Er tat was sie sagte. Nicht weil er froh darüber war. Nicht weil er höflich sein wollte. Nein, alleine aus dem grund, dass ihm scheiss kalt war. Er trank einen schluck von dem wein und verzog das gesicht. Sie lachte: - Ich habe ja gesagt das er nicht gut ist. Er lächelte sie wiederwillen an. Sie hatte so ein anstechendes lachen. - Ich habe mir gerade eine suppe gekocht. Darf ich dir was davon anbieten? - Du kannst mir sagen warum du hier ohne erlaubniss wohnst. sagte er grimmich. - Es ist eine etwas lange geschichte. Wollen wird nicht vorher essen? - Du tust ja so als wäre ich hier zu besuch. Sag mir endlich was du hier machst. - Wie gesagt, ich wohne hier. Und ich habe jetzt hunger. Sie gab ihn einen teller suppe, nahm selber einen teller und fing seelenruhig an zu essen. Jimmi sah sie sprachlos an. Doch dann fing er auch an zu essen. Die suppe schmeckte ihm. Erst jetzt fiel ihm auf wie hungrig er war. Als sie aufgegessen hatten, gab sie ihm eine heise tasse tee und sätze sich vor dem kamin. Auf ein mal hörten sie wie ein grosser ast auf das haus fiel. Sie zuckten zusammen. - Ganz schön heftig, dieser sturm. - Ja, aber hier sind wir ja relativ sicher. - Du wolltest mir sagen waru...... - Ja ja, schon gut. Ich kenne dieses haus schon seit meiner kindheit. Mein opa war hier förster. Er starb letztes jahr und ich wollte halt das haus mal wiedersehen. Ich wusste schon von früher das im haupthaus sehr selten jemand wohnte und ich fand es schade dass das alte försterhaus lehr stand. Also bin ich eingezogen. - So einfach ist das.....du bist einfach eingezogen. - Ja, ihr gebraucht es ja doch nicht. Jimmi sah sie fassungslos an. - Als ich herkamm, habe ich auf dem dachboden alte sachen von meiner oma gefunden. Die kleider stehen mir findest du nicht? Jimmi antwortete nicht. Er war immer noch sprachlos. - Hier ist ja kein strom und ich finde es lustig wie in alten zeiten hier zu leben. - Als der förster starb haben wir dem strom abgestellt. Hast du noch etwas von dem gräslichen wein? Sie lachte: - Ja, da ist mehr als genug da. Opa hatte ein lager im keller. Ich habe auch whiskey wenn du willst. - Ja danke. Einen dobbelten. Sie lachte wieder und hohlte den whiskey und zwei glässer aus einem kleinen schranck. Nach ein paar glässer lockerte sich seine stimmung. - James. - Hmm. - Dieser name passt garnicht zu dir. - So, ich werde auch Jimmi genannt. - Besser, viel besser. Du Jimmi, hast du was dagegen das ich hier noch eine weile wohnen bleibe? Ich würde auch miete zahlen, habe aber nicht viel. - Nee, eigentlich nicht. Muss aber noch meine familie fragen ob sie was dagegen haben. Da felt mir ein...... Er sah auf seiner uhr. - Schon halb sieben....sie wundern sie bestimmt wo ich bleibe. Geh dann mal lieber. Da hörten sie ein riesen krach, dass das ganze haus zum beben brachte. Mary gab einen lauten schrei von sich: - Was um Gottes willen war das? Jimmi schaute aus dem fenster. Der riesenbaum der bei der einfahrt zur försterhaus stand, war um gefallen. - Shit, der sturm ist ja noch stärker geworden. - Jimmi, du kannst da nicht raus. Es ist lebensgefährlich. Oh, Gott ich habe angst. Was wenn noch mehr baüme umfallen. Was wenn sie das haus treffen. Jimmi sah pure angst in ihren augen. Er legte den arm um sie: - Komm, wird schon nichts passieren. Aber ich glaube du hast recht, es ist zu gefährlich jetzt raus zu gehen. Er merkte wie sie zitterte. - Das holz ist bald alle. Ich hohle was. - Jimmi, sei bitte vorsichtig. Wärend Jimmi holz hohlte, trug Mary kissen und decken vom nebenzimmer rein und legte es vor dem kamin. Sie sätzen sich auf den kissen und Jimmi legte seinen arm um ihre schulter. Er küsste ihre stirn als er sah wie ihr eine träne runter lief: - Schon gut, Mary. Keine angst. Der sturm wird sicher bald nachlassen. Sie sah ihn mit feuchten augen an. Sein gesicht näherte sich ihres und er küsste sie. Erst ganz sanft aber nach und nach wurden seine küsse immer leidenschaflicher. Mary erwiederte seine küsse. Sie fingen an sich gegenseitig auszuziehen. Sie streichelten und küssten sich. Dann liebten sie sich, als wäre es der letzte abend auf erden. Danach schliefen sie eng umschlungen ein. Jimmi wachte nach ein paar stunden auf. Er sah auf seiner uhr und befreite sich dann leise von Marys umarmung. Er ging zum fenster und schaute raus. Viel konnte er nicht sehen aber der sturm hatte sehr nachgelassen. - Jimmi, was ist los? - Der sturm hat sich gelegt. Ich muss zurück zum haus. Sie werden sich sorgen machen. - Bitte geh nicht. Lass mich nicht allein. - Klar lass ich dich nicht allein, du kommst selbstverständlich mit. Du kannst hier nicht bleiben, wir müssen erst sicher sein, daas das haus in ordnung ist. Wir wissen ja nicht wie viel schaden der sturm gemacht hat. Zieh dich warm an. Hast du irgentwo eine lanterne. - Ja im keller stehen zwei. Aber was wird deine familie dazu sagen, wenn ich mitkomme. - Nichts. Sie werden dich womöglich herzlicher begrüssen als mich. Ich war in der letzten zeit ein rictiges eckel. Vielleicht behalten sie dich da und mich schicken sie wieder raus in den schnee. Mary lachte herzlich: - Das kann ich mir nicht vorstellen. Mit den zwei lanternen stamften sie dann hand in hand durch den schnee. Nach gut einer dreiviertel stunde kamen sie am haupthaus an. Als sie eintraten stand schon die ganze familie versammelt. Sie wollten gerade raus gehen um Jimmi zu suchen. Patricia und Maite fielen ihrem bruder um den hals: - Oh Gott sei dank, du lebst.....du lebst. Patricia weinte und drückte ihn an sich. Dann umarmten ihn der rest seiner geschwister. Und alle redeten durch einander. Mary stand lächelnd an der tür, bis Jimmi sich von den vielen armen lösste und ihre hand nahm. - So leute, darf ich vorstellen, Mary O´Donald, die neue försterin. Alle sahen ihn verwirrt an. Jimmi lachte: - Können wir etwas zum aufwärmen bekommen, dann erzähl ich euch, wie wir uns getroffen haben. Alle gingen zur küche. Doch Maite zog Mary zu sich hin und flüsterte: - Also Mary, ich weiss nicht wie du das angestelt hast aber ich danke dir das ich meinen guten, alten, gemütlichen bruder wieder habe. Jimmi hatte Maites worte gehört und sagte leise: - Sie nahm mich im sturm. © Lizzie Diese Story hat beim Sponsored Story-Contest mitgemacht. Last update: 06/04/2005 (Online since: 06/04/2005) |