Warum??
by Kristina Johnlove@Kellylover.zzn.com
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Portugal ist ein schönes Land. Nach ungefähr 5 Jahren bin ich wieder hier. Meine Freundin Sonia und ich. Die kleinen Gassen, die Cafés, die Geschäfte....Aber das alles muss ich jetzt alleine geniessen. Meine Freundin ist im Hotel und hütet das Bett da sie krank geworden ist. Nach meinem kleinen Einkaufsbummel setzte ich mich in ein Café auf der Rambla. Als ich mich gesetzt habe höre ich ganz in der Nähe eine Stimme die mich fesselt. So etwas schönes habe ich noch nie gehört. Schräg gegenüber von mir sehe ich einen Mann. Er ist groß, hat lange blonde Haare, mit einer Gitarre im Arm und spielt mit geschlossenen Augen. Er hat eine tolle Stimme. Er spielte ca noch eine dreiviertel Stunde und packte seine Sachen zusammen. Auf einmal kam eine Frau, sie war blond und sehr hübsch, zur Begrüßung umarmte sie ihn, nahm ihn bei der Hand und zog ihn hinter sich her. Und schon war er weg. Schade, ich hätte ihn gerne von nahen gesehen... 2 Tage später ging es meiner Freundin besser. Am Abend beschlossen wir dann in die Innenstadt zu gehen. Nachdem wir schön essen waren machten wie uns wieder auf dem Weg. "Guck mal, da ist ein Maler..!" Ich sah in die angedeutete Richtung und knallte prompt mit jemanden zusammen. Als ich die Person sah, erkannte ich den Musiker den ich vor 2 Tagen gesehen habe. "Oh, entschuldigen Sie." "Ist doch nichts passiert. No Problem. Sie sprechen deutsch? Woher kommen Sie?" "Ja, ich äh wir kommen aus Frankfurt/Main" " Hey Brüderchen, kommst Du?" ein Mädchen kam und zog ihn am Arm. "Einen Moment, Maite. Ach, das ist übrigens meine kleine Schwester Maite und ich bin John" "Mein Name ist Sonia und die, die hier kaum was sagt ist meine Freundin Jacky" "Hi" "Was macht Ihr denn morgen?" fragte Maite. "Da wollten wir an den Strand fahren, oder Sonia?" "Ja. Warum? Was macht Ihr denn? Wollt Ihr nicht mitkommen?" "Au ja, wir waren ja noch nicht am Strand. Bitte Johnny, BITTE!!" "Das kann ich doch jetzt einfach nicht so entscheiden. Denk dran, wir müssen die anderen noch fragen. In welchem Hotel seid Ihr denn? Da könnte ich euch morgen früh noch mal anrufen und Bescheid sagen. Wenn es in Ordnung ist." Bevor ich antworten konnte sagte Sonia schon was: "Ja das ist in Ordnung. Wir wohnen im Holiday Inn. Zimmer Nummer 209. Bis morgen!" Am nächsten Morgen um 9.00Uhr bekamen wir einen Anruf von Maite, dass sie kommen würden. Wir verabredeten uns für 10.00Uhr. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, da stand nicht nur John und Maite sondern noch 7 weitere Personen. "Da seid Ihr ja." Maite kam uns entgegen gerannt und stellte uns die anderen Personen vor. Die blonde Frau sah ich auch und stellte fest, dass es John´s Schwester Patricia war. Die anderen Personen waren Barbara, James, Joey, Joey´s Freundin Tanja und Patricia. Jetzt bin ich wieder zu Hause in Frankfurt. Mein Handy klingelte. "Hy, Jacky, hier ist Maite. Sag mal was machst Du denn am Sonntag?" "Hmm eigentlich noch gar nichts, warum??" "Na dann kannst Du ja am So zu unserem Konzert kommen. Wir spielen in Frankfurt im Waldstadion. Aber wir kommen schon übermorgen. Du kannst ja zum Flughafen kommen. Wir kommen so gegen 15.30Uhr an" "Ja gut. Ich komme. Wir sehen uns dann morgen! Ich freue mich!" Ich fuhr also zum Flughafen, um sie abzuholen. Da war ich aber nicht die einzige. Es standen ungefähr noch 30 Fans da. Als die Tür aufging und erstmal Barbara mit Maite herauskam fingen die Fans an zu schreien und umkreisten die beiden. Ich hatte gar keine Chance zu Ihnen zu kommen. Als ich John sah erschrak ich. Er war total blass und hatte dunkle Ringe unter den Augen. Ich lief sofort zu ihm. Die Fans rannten auf ihn zu. Als er mich sah schob er sich durch die Fans durch, umarmte mich und hielt mich fest. Da kamen auch schon die Bodyguards und schotteten die Kellys ab. Endlich im Hotel angekommen setzte ich mich mit John in eine Ecke . "Was ist denn los?" "Ach nichts.." "Das kannst Du mir nicht erzählen. Na los, sag schon!" "Ach, es ist einfach, dieser ganze Stress. Ich meine nicht die Auftritte oder die Musik, sondern die Fans. Du hast doch gesehen, was vorhin am Flughafen los war..." er sah mich traurig mit seinen blauen Augen an. "Ich meine, es sind ja nicht alle so, Aber es macht einen schon fertig . Wenn wir irgendwo sind fangen sie an zu schreien, rennen hinter Patrick her und wollen ihn anfassen oder sonst was und danach ist er total fertig. Sie standen sogar schon bei Patricia und Denis vor der Wohnung. Warum ist das so? Kannst Du mir das verraten? Warum passiert so etwas?" Ich sah wie ihm die Tränen runterliefen. "Ich kann es Dir nicht sagen, John. Es tut mir leid." "Was für einen Sinn hat das alles? Ich kann langsam nicht mehr. Ich glaube, ich höre auf oder mache einfach eine Pause. Denn das ganze wird einfach zu viel" In dem Moment kam Patricia rein, die die letzten Worte ihres Bruders hörte. "Was willst Du? John!! Hör mir mal zu.." Ich verzog mich lieber. Und fuhr erst mal zu mir. Als es an meiner Tür klingelte. "Jacky. Ist Johnny hier?" Patricia stand vor mir und sah total verheult. "Nein, er ist nicht hier. Warum? Was ist denn passiert? Komm erst mal rein" Sie fing an zu erzählen. Die beiden haben sich gestritten, da er aufhören wollte und warum sie einfach nicht mehr auf der Strassen spielen könnten, ohne dass die Presse oder sonst wer auftaucht... "Was hat er noch gesagt?" "Er meinte, dass er erst mal weg wollte. Einfach weg.." "Hmmm. Was meinst Du wohin er ist?" "Keine Ahnung. Aber vielleicht nach Spanien..." "Warte, ich rufe Sonia an. Sie arbeitet am Flughafen." Hi Jacky, Ich bekam Tränen in die Augen, als ich das las. Zum Glück ging mein Flieger in 10 Minuten also rief ich vorher noch schnell Patricia an und stieg in das Flugzeug. In Barcelona nahm ich den nächsten Flug nach Tossa de Mar. Vielleicht hatte ich Glück und fand ihn dort. Denn langsam machte ich mir Sorgen. Nach 4 Stunden fahrt kam ich endlichen Tossa an. Ich machte mich auf den Weg auf den kleinen Marktplatz. Dort war zwar viel los, aber ich fand ihn nicht. Ich lief durch die ganze Altstadt aber auch Erfolglos. Es blieb nur noch der Strand. Als ich dort stand, sah ich auf einen Felsen eine Person mit einer Gitarre. Ich lief die Strasse hoch so schnell ich konnte und kam endlich oben an und erkannte ihn. Er war es!! © Kristina (Danke schön!) |
Last update: 10/04/2001
(Online since: 10/04/2001)