Mein Name ist Josephin, ich arbeitete als Bodyguard im Musikbusiness. Mein Leben hat sich sehr verändert seit ich bei den Kellys angefangen habe zu arbeiten. O.k. Am besten erzähle ich euch die ganze Geschichte: Ich war natürlich öfter verliebt, hatte auch einen Freund aber seit meiner letzten Beziehung hat es mir gereicht...
Raus, einfach weg wollte ich und das habe ich auch gemacht und mir einen neuen Job gesucht. Dafür mußte ich nach Deutschland zu den Kellys. Aber erst einmal mußte ich mich vorstellen., daß war im Hyatt Hotel in München. Dort traf ich mich mit Kathy, Patricia, Jimmy und John Kelly. Als erstes fielen mir sofort seine wunderschönen blauen Augen auf mit denen er mich ansah. Sie fragten mich aus, was ich mir davon verspreche, wie ich mir den Job vorstelle, wie ich eigentlich dazu gekommen bin Bodyguard zu werden und so weiter .Schön und gut, am Ende hatte ich den Job worüber ich mich sehr freute.
In den nächsten Tagen fing ich gleich an in Köln eine Wohnung zu suchen. Einige Tage später zog ich auch ein. Als ich anfing meine Sachen (ich wohnte vorher in Amerika) vom Flughafen zu holen traf ich Jimmy. Er fragte mich was ich hier mache . Ich erzählte ihm, daß ich früher in Amerika gewohnt hätte und meine Sachen nun mit dem Flugzeug kommen würden. Er erklärte sich gleich bereit mir zu helfen.
Eine Stunde später (nachdem ich einige meiner Sachen schon in die Wohnung gebracht hatte) klingelte es an der Tür. Dort standen Jimmy, Joey, Paddy und John. "Wir haben Dir den Rest Deiner Sachen vom Flughafen mitgenommen und hierher gebracht" sagte John und rannte mit Joey die Treppen runter um den Rest zu holen.
Danke ihrer Hilfe waren wir schnell fertig.
Nach den anstrengenden Arbeit lud ich die Jungs zum Essen ein. Wir gingen in ein Italienisches Restaurant. Es war ein sehr lustiger abend. Während des Abends bemerkte ich wie John mir immer wieder schüchterne Blicke zuwarf , was mich irgendwie glücklich machte. "So, das war toll. Danke Jo. Aber eigentlich will ich noch gar nicht heim. Wie wäre es denn wenn wir noch irgendwohin gehen? Tanzen oder nur in ein Pub oder so?" fragte Paddy. O.k. gesagt getan. Eine dreiviertel Stunde später trafen wir uns wieder und gingen in ein Pub mit Live Musik. Dort angekommen richteten es die anderen so ein, daß John und ich nebeneinander saßen. Für den Rest des Abends hingen wir zusammen, machten Scherze, eigentlich redeten wir über alles. Ich konnte vorher noch nie mit jemanden so reden. Es war ein wirklich schöner abend.
Eine Woche später begann der Ernste Teil. Meine Arbeit. Nun hatte ich nicht mehr so viel Zeit. Denn ich mußte Fans davon abhalten durch die Absperrung zu kommen, die Presse abweisen und so weiter. Ich reiste mit Ihnen quer durch Europa und China. Im Sommer kam Joey zu mir und meinte daß sie bei einem Musikfestival in New York teilnehmen. Ich freute mich natürlich riesig, da ich natürlich auch meine Freunde wiedersah.
Wir kamen in New York total kaputt an. Wir fuhren gleich ins Hotel. Aber einige wollten den kurzen New York Aufenthalt in vollen Zügen genießen und das heißt: EINKAUFEN gehen. "Sag mal Jo (ist mein Spitzname hört sich besser an finde ich ) würdest Du vielleicht mit uns mitkommen ? Wir wollten einkaufen gehen." Natürlich war ich gleich Feuer und Flamme. Barby, Maite, Patricia, Paddy, Jimmy und ich zogen los um die Innenstadt unsicher zu machen. Das war für mich mal wieder eine kleine Entspannung, da die Kellys in Amerika ja noch nicht so bekannt waren. Jimmy begann nach einer Weile mich auszufragen: "Sag mal, wie gefällt es Dir eigentlich bei mir? Wie findest Du denn John?..." So ging das die ganze Zeit. Oh Mann! Nach unserer Shopping Tour kamen wir alle erschöpft im Hotel an. Aber die anderen warteten schon. Sie wollten sich gleich mal zu dem Gelände auf dem das Festival stattfindet und sich natürlich auch mal die Bühne ansehen.
"Wow, das ist aber toll" meinte Maite und sah sich um. Sie liefen das Gelände auf und ab und machten einen Termin für den Soundcheck am nächsten Tag aus. Als ich mich näher umsah , kam mir eine Gestalt die uns beobachtete sehr bekannt vor.
"Jo, Liebling, was machst Du denn hier?" meinte plötzlich jemand hinter mir. Es war Bud, mein Ex Freund. Ich sah ihn an und fragte ihn was er hier wolle . Er meinte nur dass er hier arbeitete und er sich so gerne mit mir heute abend treffen wolle...
"Nein, wie oft soll ich Dir das noch sagen. Vergiß es!" "Och Jo, komm bitte. Nur noch dieses einemmal" "Nein!!"
Kurz nach diesem Gespräch gingen wir wieder ins Hotel. Jimmy nahm mich nach einer Weile zur Seite und fragte mich, wer das war . Ich meinte nur zu ihm daß ich ihm das ein andermal erkläre, drehte mich um und lief weg...
Ich rannte einfach nur einfach weg! Der Central Park war mein Ziel. Dort setzte ich mich auf eine Bank und schloß die Augen. "Alles o.k? Was ist denn los?" fragte mich sanft eine Stimme. John saß neben mir und sah mir tief in die Augen. "Wenn Du willst kannst Du mit mir darüber reden" Wir standen auf und spazierten durch den Park und es kam alles aus mir raus: alles über meine Beziehung mit Bud. Seine Schläge, seine Trunkenheit, seine Rücksichtslosigkeit und der Schluß....
Nachdem ich ihm alles erzählt hatte nahm er mich in den Arm und hielt mich fest. So geborgen habe ich mich noch nie gefühlt. Den restlichen Abend verbrachten wir zu zweit, wir gingen Essen, spazieren und redeten einfach nur.
"Hey Johnny, paß doch mal auf!" meinte Paddy während des Soundchecks. "Ich frag mich nur was Du die ganze Nacht gemacht hast, daß Du jetzt nicht mal die einzigen Akkorde hinbekommst..." "Jo sieht heute auch etwas müde aus. Hmmmm..."meinte Jimmy schelmisch. Der Rest des Soundchecks verlief gut. Meine Kollegen und ich machten uns mit dem Gelände bekannt und gegen 15.00Uhr kamen die ersten Zuschauer. Im Backstagebereich wurden die Kellys von Minute zu Minute aufgeregter, da es ihr erster Auftritt in Amerika war.
Zum Glück verlief alles einwandfrei.
Natürlich wurde nach dem Auftritt ausgiebig gefeiert... "Wir wollen jetzt noch irgendwo tanzen gehen. Weißt Du hier irgendwas? Komm mit und zeig uns mal das Nachtleben. O.k.?" Fragte mich Maite ganz aufgekratzt und die anderen stimmten ihr zu..
"Magst Du tanzen?" fragte mich John und sah mich an. Ohne eine Antwort abzuwarten nahm er meine Hand und führte mich auf die Tanzfläche. Plötzlich erklangen die ersten Töne des Liedes "One Moment in Time" von Whitney Houston. Er nahm mich in den Arm und wir tanzten eng aneinander geschmiegt. Die ganze Welt um mich herum vergaß ich und genoß diesen Moment. Leider war das Lied viel zu schnell zu Ende, genauso wie der Abend....
So schnell wie die Zeit in New York vergangen ist desto schneller waren wir wieder in Deutschland. Die Kellys gingen ins Studio im eine neue CD aufzunehmen und ich nahm mir einige Zeit Urlaub. Eines Tages standen auf einmal Patricia und Barby vor meiner Tür. "Wir wollten und mal Deine Wohnung ansehen" sagten sie.
"Ach ja, warum wir noch hier sind, hast Du schon das neue Lied von John gehört?"
"Nein. Ich habe ihn schon seit einigen Tagen nicht mehr gesehen. Warum?" " Na ja hör es Dir mal an. Wir haben ihm das Demoband geklaut. Ich glaube es ist ganz interessant für Dich" meinte Barby und grinste mich an.

"I really love you I really love you. I really love you again. I love you more than a friend..." tönte seine weiche Stimme aus dem Aufnahmegerät.
Nachdem das Lied zu Ende war sah ich die beiden fragend an. "Es ist ein schönes Lied. Aber ich verstehe trotzdem nicht was das mit mir zu tun hat."
"Na ja seit Du bei uns angefangen hast merke ich wie er Dich ansieht, wie er mit Dir redet und nun dieses Lied.... er ist in Dich verliebt." meinte Patricia
"Meinst Du?"
"Na klar, Patricia hat recht. Magst Du ihn eigentlich ?" nun hatte Barby das gefragt wovor ich angst hatte.
"Ich mag ihn. Ich mag ihn sogar sehr gerne. Aber ich weiß nicht ob ich das kann. Seit meiner letzten Beziehung habe ich etwas angst vor einer neuen..."
"Das musst Du wissen. Aber du kannst nicht immer weglaufen.!"
"Ich weiss Patricia. Aber ich meine, Du weißt doch nicht ob das Lied wirklich für mich ist. Warten wir mal ab. O.k."
"Na gut". Damit war das Thema beendet. Nach diesem Besuch machte ich mir natürlich meine Gedanken um die ganze Sache, schob aber die Gedanken nach einer Weile beiseite.
Da ich die Konzerte nur halb Verfolgen konnte beschloß ich an einem meiner freien Tage zu eines zu besuchen. Kurz vor der Show kam ich an.
Es war wirklich toll. "So, nun wollen wir euch ein paar neue Songs vorspielen. Come on John." Paddy zeigte auf John und machte ihm Platz. Er ging nach vorne sah über die Menge mit seinen blauen Augen. Und fing an die ersten Akkorde von dem Leid zu spielen was Patricia und Barby mir vorgespielt hatten. Als er mich entdeckte strahlte er mich an und während seines Solos sagte er ins Mikrofon: "Das ist für eine wunderbare Frau mit der ich über alles reden kann und für die meine Gefühle stärker sind als nur Freundschaft" Während er das sagte richteten sich seine blauen Augen auf mich und sahen mich fragend an. Genauso für den Rest des Konzertes.
Nun wußte ich, daß Patricia und Barby recht hatten.
Nach dem Konzert ging ich in die Kabine und fiel John um den Hals. "Und? Wie findest Du es? Hat es Dir gefallen?"
"Ja, es hat mir gefallen. Danke. " "Hör zu, ich will Dich nicht unter Druck setzten oder ähnliches, aber ich wollte Dir nur sagen, daß ich Dich liebe!" "John, ich weiß nicht, ob..." Er sah mir tief in die Augen und gab mir einen vorsichtigen langsamen Kuß. "John?" "Ja?" "Ich ...ich...ich... liebe Dich auch" Der nächste Kuß wurde inniger und intensiver.
Seit diesem Zeitpunkt waren wir in jeder freien Minute zusammen.
Kurz bevor mein Urlaub zu Ende war, ging ich zu Jimmy.
"Jimmy, ich wollte Dir nur sagen, daß ich kündige! "In diesem Augenblick kam John rein . Er machte auf den Absatz kehrt und ging aus dem Raum. Natürlich rannte ich ihm hinter her und holte ihn ein.
"John, warte mal. Es gibt einen bestimmten Grund warum ich das mache."
"Ach ja, welchen denn? Du hättest es mir auch vorher sagen können, daß Du hier weg willst, oder?" er sah mich an mit einer Mischung aus Enttäuschung und Wut.
"Nein, das will ich nicht. Aber als Bodyguard darfst Du keine Beziehung mit Deinem Kunden haben. Und Du bist mir wichtiger als mein Job...."
"Wirklich??"
"Ja, ehrlich. Ich liebe dich ."
"Ich dich auch. Entschuldige. Aber ich hatte einfach angst Dich zu verlieren".
Seitdem bin ich mit ihm glücklich zusammen. Wir sind zusammengezogen und verbringen soviel Zeit miteinander wie es geht.
Diese Geschichte ist natürlich nur erfunden, aber es ist ein schöner Traum....
Und ich finde, dass John ein toller Musiker ist.