Gone with the Wind
(Fortsetzung)

by Kimba   klimbimba@gmx.net

 

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*Gone with the wind* (4 Teile) by Magic Fairy


Es vergingen Wochen, Monate, in denen Adam sich in einem Dämmerzustand befand, aus dem er nur erwachte, wenn sein Vater oder seine Mutter ihn dazu zwangen. Sie verdonnerten ihn dazu, wenigstens seine spärlichen Auftritte nicht abzusagen, machten Ausflüge mit ihrem Sohn und redeten immer wieder mit ihm, wenn die Verzweiflung ihn übermannte. Doch eins konnten sie ihm nicht nehmen: Die Sehnsucht danach, Laura wieder in seine Arme schließen zu können und diesen Tag - diesen schrecklichen und doch so wahrhaftigen Tag - ungeschehen zu machen.

Doreen sorgte sich sehr um ihren Sohn, den sie noch nie zuvor so verzweifelt gesehen und erlebt hatte. Er vernachlässigte sich selbst und ging kaum noch aus dem Haus, um nicht an Lauras Wohnungstür vorbeigehen zu müssen. Nachts lag er wach und horchte auf die Geräusche aus der Wohnung unter ihm. Ein junges Paar war hier eingezogen, nette Menschen, die ihn stets freundlich grüßten und sehr offen waren.

Er wollte niemanden sehen.

Adam besuchte selten ihr Grab. Wenn er es tat, kam ein Gefühl der Machtlosigkeit in ihm hoch, das er kaum ertragen konnte. Der Himmel über dem Friedhof schien weiter und noch unendlicher als er sowieso schon war.

Er hatte ihr versprochen, ihr regelmäßig Rosen zu bringen oder Sonnenblumen, und das tat er. In seiner Wohnung hatte er keine Blumen mehr, zu weh tat die Erinnerung an Lauras Liebe zu allem was blühte.

Den einzigen Trost fand Adam, machdem er exzessive Saufnächte ausprobiert hatte, in seiner Musik. Das war schon immer so gewesen, doch in der ersten Zeit hatte er es nicht gewagt, sich seiner alten Gitarre anzuvertrauen - sie kannte ihn zu gut und wusste, wie sie seine Tränen hervorlocken konnte. Sie widersprach ihm nie.

Doch nach einigen weiteren Wochen holte Adam sie aus der Ecke und strich liebevoll über die Saiten, Lauras Gesicht immer gegenwärtig. Schwermut und Trauer ergriffen wieder einmal von ihm Besitz, und er war völlig versunken, als plötzlich das Telefon klingelte. Er fuhr zusammen. Seine Eltern riefen ihn stets auf dem Handy an, und er wusste nicht, wer sonst etwas von ihm wollen könnte. Nach mehrmaligem Klingeln sprang der Anrufbeantworter an - Adam hatte keine Kraft zum Telefonieren.

"Hi Verwandter!" hörte er eine rauhe Stimme, die ihm vage bekannt vorkam. "Hier ist Jim. Ich muss mit dir reden; es geht ums Geschäft. Ruf mich heute oder spätestens morgen noch an. Henry sagt, du bist zuhause." Klack.

Adam saß da, die alte geliebte Klampfe auf dem Schoß und rührte sich nicht. Jim - sein Cousin hatte sich seit Urzeiten nicht gemeldet. Ihre Väter waren Brüder, doch viel hatten sie nicht zusammen erlebt. Wie Adam war auch Jim mit der Straßenmusik großgeworden, doch im Gegensatz zu ihm hatte er keine Geschwister, die mit ihm durch dick und dünn gingen. Und im Gegensatz zu ihm hatte Adam auch keine Blitzkarriere in der Popwelt gemacht. Jim und seine Geschwister waren mittlerweile Megastars und führten ein völlig anderes Leben als er. Was konnte er von ihm wollen?

Zum ersten Mal seit Wochen erwachte eine Art Interesse in ihm, etwas, das er schon lange als erloschen angesehen hatte. Fast mechanisch griff er zu seinem Telefon und rief seinen Vater an. Henry klang gutgelaunt, fast aufgekratzt. "Hör zu, Sohn. Dan hat mich heute angerufen und mir sein Herz ausgeschüttet. Jim macht ihm Sorgen." Adam lächelte leicht. "Das macht er doch schon immer!" erwiderte er und überlegte, was er mit der Geschichte zu tun haben könnte. Henry lachte am anderen Ende. "Sicher, aber jetzt spielt das Geschäft mit. Jim ist aus der Band ausgestiegen - fürs Erste, Dan ist sicher, er wird wiederkommen. Er lebt jetzt in Dublin."

Dublin... In Adam stiegen Erinnerungen auf an diese Stadt, die ihn bei seiner ersten Reise sofort in ihren Bann gezogen hatte. Dublin - ja, das war genau das richtige für Jim. Dublin ließ einen Menschen einen Menschen sein. Dublin...

"Adam?" Henry klang jetzt leicht besorgt, und sein Sohn zuckte zusammen. Blitzartig fuhren ihm die letzten Wochen durch den Kopf, und plötzlich ergriff ein tiefes Schamgefühl von ihm Besitz. Seine Eltern mussten sich wahnsinnig ängstigen - und sie hatten ihm noch nicht einmal einen Vorwurf gemacht, er solle sich zusammenreißen und sein Leben wieder in die Hand nehmen. Sicher, sie hatten ihn geschont, sie hatten ihn gestützt. Doch sie konnten ihm seine Trauer nicht abnehmen. Niemand konnte das.

"Ich bin noch dran," erwiderte er leise. "Ist alles in Ordnung?" fragte Henry fast ängstlich, und jetzt erklang ein leises Lachen, das erste seit Monaten. Es trieb seinem Vater fast die Tränen in die Augen, doch er fasste sich schnell wieder. "Adam, Dan möchte, dass die Fans neun Leute auf der Bühne sehen und nicht nur acht. Er möchte, dass du mit seinen Kindern eine Tour durchziehst. Sie soll in einem Monat losgehen."

Schweigen herrschte am anderen Ende. Adam wusste nicht, was er sagen sollte. "Wie bitte?" brachte er plötzlich hervor. Vor seinem inneren Auge entstand ein Bild seiner Cousins und Cousinen, wie sie mit Glamour und Schwung eine Show nach der anderen schmissen, und dazwischen schob sich ein völlig anderes Bild - Lauras Grab. Dann ein weiteres - Dublin.

"Papa?" "Ja, Junge?" Adam räusperte sich leise. "Ich werde erst mit Jim sprechen. Bitte gib mir seine Adresse."

Der Taxifahrer sah aus, wie aus einem Reiseführer geschnitten - rothaarig, sommersprossig und eben von Kopf bis Fuß "irisch". Adam nannte ihm die gewünschte Adresse und lehnte sich auf seinem Sitz zurück, bis der Fahrer vor einem kleinen Haus hielt. Rasch bezahlte er und stieg aus dem Wagen.

Jim war die Überraschung sichtlich anzusehen. Zuerst hatte Adam ihn gar nicht erkannt - sein Cousin hatte sich die langen Haare abschneiden lassen. Beide musterten sich eine Weile, dann lachte Jim laut auf. "Wow, mein Vater ruft, und zu mir kommst du - das macht ihn fertig. Komm rein!"

Adam stolperte auf dem Flur über Tapetenrollen und Farbeimer, und ein junger Boxer sprang aufgeregt an ihm hoch. Jim war etwas verlegen. "Ich renoviere gerade!" sagte er entschuldigend. Dann griff er den Hund am Nacken. "Schluss jetzt." Beide gingen in die Küche, die schon fast fertig eingerichtet war. Sofort schlug Adam warme Behaglichkeit entgegen. Zwar fehlten die Stühle, doch auf der breiten Fensterbank lagen große Kissen. "Kaffee?" fragte Jim. Adam nickte und sah sich anerkennend um. Sein Blick fiel auf eine große Vase mit Sonnenblumen darin, und ein dicker Kloß machte sich in seinem Hals breit. Hastig versuchte er ihn herunterzuschlucken. "Setz dich ruhig, die Fensterbank ist ganz bequem!" meinte sein Cousin, ohne sich umzudrehen.

Jim ließ sich Zeit beim Kaffeekochen. Adams Anblick hatte ihn sehr geschockt. Sein Cousin hatte tiefe Schatten unter den Augen, und er war sichtlich abgemagert. Der Blick aus den blauen Augen war verhangen und fast hoffnungslos zu nennen. Henry hatte ihm am Telefon zwar gesagt, dass Adam schreckliches zu durchleiden hätte, was das aber war, hatte er ihm verschwiegen. Nun war James auf das Schlimmste vorbereitet.

Als sie nebeneinander auf der Fensterbank saßen, die Füße auf den Tisch gestützt, kam Jim auf das eigentliche Thema zu sprechen. "Du willst also mit meinen verrückten Geschwistern zusammen auftreten, ja?" Er lachte leise. Adam trank einen Schluck Kaffee, bevor er antwortete. "Ich weiß es nicht. Eigentlich habe ich mir noch keine Gedanken darum gemacht. Erst musste ich hier nach Dublin. Dann werd ich weitersehen."

Jim sah ihn von der Seite an. "Wollen wir ein bisschen rausgehen?" fragte er und stellte seine Tasse ab. Adam schüttelte den Kopf. "Nachher vielleicht. Aber erstmal machen wir deinen Flur fertig."

Jim hob beide Hände. "Nein, ich kann auch 'ne Pause brauchen. Ist wirklich nicht so wild!" rief er, doch Adam schüttelte den Kopf. "Ich kann 'n bisschen körperliche Arbeit gebrauchen, und wir schaffen zu zweit viel mehr. Nachher gehen wir essen, ich lad dich ein!" beschloss er, von seiner eigenen Energie überrascht. Auch Jim war verblüfft, doch er erhob keinen Widerspruch mehr.

Sie schufteten den ganzen Nachmittag, bis am Abend nicht nur der Flur, sondern auch das Gästeklo fertig renoviert waren und in neuem Glanz erstrahlten. Und zum ersten Mal seit - diesem Tag - fühlte Adam eine ganz leise innere Zufriedenheit. Die körperliche Arbeit hatte ihm sehr gutgetan, und auch das schweigende Zusammenarbeiten mit Jim, der ihm keine mitfühlenden Fragen gestellt und ihn einfach nur machen lassen hatte. Sie hatten zwar miteinander geredet, aber alles blieb auf einem normalen Level, das er gebraucht hatte. Er wusste, dass seine Eltern ihm alles gaben, alles für ihn taten, doch hier in Dublin, mit der Tapezierbürste in der einen und dem Kleister in der anderen Hand, fühlte er sich zum ersten Mal seit Lauras Tod wieder wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Ganz schwach zwar nur, aber er spürte es, und er war in der Lage, diesen Unterschied zu erkennen.

Abends aßen die beiden in einem kleinen chinesischen Restaurant und gingen danach in einen kleinen Pub. Jim hatte bewusst nicht seine Stammkneipe ausgesucht; dort war er zu bekannt, und es würde keine Möglichkeit zu einem ruhigen Gespräch geben, das wusste er. Hier jedoch kannte er niemanden, und sie setzten sich in eine ruhige Nische weit weg von der Musik.

"So, was willst du wissen? Ich kann dir jeden einzelnen dreckigen Skandal meiner geliebten Geschwister erzählen!" begann Jim das Gespräch und hatte dabei ein liebevolles Strahlen in den Augen. Adam wusste, wie nahe sich alle neun Geschwister standen; nur zu oft hatte er sich ebenfalls Brüder oder Schwestern gewünscht.

"Erzähl mir einfach, was ich bei der ganzen Sache tun soll. Ich kann dich schließlich nicht so nahtlos ersetzen - was würden denn die Fans sagen?"

Jim lachte leise. "Dazu musst du erstmal wissen, dass es mindestens zwei verschiedene Sorten von Fans gibt: Es gibt die, die erst zum absoluten Durchbruch eingestiegen sind und sich mehr oder weniger auf Paddys kleinen Popo konzentrieren. Die werden von anderen als Kreischweiber bezeichnet. Die anderen kennen uns schon seit etlichen Jahren - das behaupten sie zumindest - und waren uns "immer treu": So 'ne Art Therapeuten, die sich um jeden kleinen Pups Sorgen machen und nur den anderen die Schuld geben."

Adam lächelte. "Du hältst ja viel von Euren Fans!" meinte er spöttisch, doch Jim schüttelte den Kopf. Er wurde ernst. "Im Ernst: Ich respektiere jeden einzelnen Menschen und auch unsere Fans. Sie haben es wahnsinnig toll aufgenommen, als ich gegangen bin und sind sicher jeder für sich wunderbare Menschen. Aber diese Zusammenrottung, die wieder gegen einen anderen Typ Mensch gerichtet ist - nein danke. Dieses elitäre Denken ist zum Kotzen, und es ist echt kein Wunder, dass Barby zum Beispiel echte Probleme mit ihnen hat." Düster blickte er in sein Bierglas. Vor Adams innerem Auge tauchte ein zartes fröhliches Wesen auf, das sich seiner Erinnerung nach eigentlich nur tanzend fortbewegte. "Barby..." sagte er leise. Jim nickte. "Sie leidet sehr. Sie hat ganz große Angst, sich selbst und dadurch auch andere zu verlieren. Deshalb zieht sie sich immer mehr zurück. Bei Patrick ist es andersrum: Der geht immer in die Offensive; egal was kommt, er steht seinen - äh, Mann???" Hastig trank er einen Schluck. Adam runzelte die Stirn. "Das muss sehr schwer sein in so einer Situation." Er blickte in sein Glas und hatte wieder Lauras Lächeln im Kopf, ihre manchmal so ängstlichen Augen, die stets ihr Inneres wiederspiegelten, in dem sie so sehr gefangen war, dass sie nur noch diesen letzten Schritt hatte wagen können. Den Schritt in die endgültige Freiheit - falls sie es war.

Jim betrachtete seinen Cousin. Was war bloß aus dem fröhlichen Adam geworden, den er von früher kannte? Wo war er hin?

Die beiden schwiegen lange, bis Adam wieder aufblickte. "Warum hast du aufgehört?" fragte er leise, und diesmal war es Jim, der düster in sein Bierglas blickte.

"Viele sagen, ich bin der Rebell in der Familie. Den Stempel hab ich auch bei den Fans. Natürlich - jeder von uns hat einen weg.

Ich war so lange mit der Familie unterwegs und hab so viel mit ihnen erlebt und auch durchgemacht. Ich hab fast die ganze Welt gesehen und dabei immer mitgemacht und mitgemacht. Irgendwann hab ich mich gefragt, was sein würde, wenn ich mich mal mit mir selbst als Mensch beschäftige. Nicht nur als Bruder oder Sohn. Ich hatte noch andere Seiten, und die wollte ich entdecken.

Und das tue ich gerade."

Adam nickte langsam. "Danke, dass ich bei dir sein darf!" sagte er fest und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Jim sah ihn erstaunt an, nickte jedoch nur.

Mitten in der Nacht wurde er durch einen lauten Aufschrei geweckt. Cuba, die stets an seinem Fußende schlief, knurrte leise, als Jim aus dem Bett sprang und in das kleine Wohnzimmer rannte, wo Adam auf dem Sofa schlief. Er wälzte sich hin und her, und von Zeit zu Zeit redete er im Schlaf. "Nein, bitte tu es nicht, bitte, bleib stehen, komm zurück, nein - neeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnn!" Wieder schrie er, und Jim schüttelte sanft die Schulter seines Cousins. Adam schlug die Augen auf. "Laura, sie... wo..." Als er ganz bei sich war und in Jims anteilnehmende blaue Augen blickte, spürte er, wie heiße Tränen in ihm aufstiegen. Rasch schlug er die Hände vors Gesicht und begann zu schluchzen.

Jim war geschockt. Er nahm Adam fest in die Arme und strich ihm mit beiden Händen über den Rücken, bis er sich ein bisschen beruhigt hatte. Dann sah er ihm in die Augen. "Was ist passiert, Adam?" fragte er leise. Sein Cousin atmete tief durch, die Augen auf den Boden gerichtet. Mit zitternder Stimme begann er zu erzählen, und erst als er geendet hatte, blickte er wieder auf. Doch in Jims Augen stand nicht das Entsetzen, das er erwartet hatte, sondern nur tiefes Verstehen und Begreifen. "Du fühlst dich schuldig, hm?" fragte er leise, und Adam nickte. Jim drückte seine Hand. "Würdest du gern hören, dass ich dich nicht für schuldig halte?" Adam sah Jim fragend an. Dann nickte er. "Ich halte dich nicht für schuldig. Du bist nicht schuldig."

Niemand hatte ihm das gesagt. Doreen und Henry hatten ihn gefragt, ob er sich schuldig fühlte und dann verständnisvoll genickt und gesagt, sie würden sich genauso fühlen.

Doch niemand hatte ihm gesagt, er hielte ihn für nicht schuldig. Niemand hatte ihn freigesprochen von dieser Last. Ein einzelner Schluchzer entrang sich seiner Kehle. "Danke," flüsterte er tonlos, und wieder fühlte er Jims tröstende Hand auf seiner Schulter. "Schlaf jetzt, Adam. Morgen ist ein neuer Tag. Ich bleib hier." Adam legte sich zurück und spürte plötzlich eine gewaltige Erleichterung. Er war nicht schuldig.

Jemand war bei ihm, der ihn für nicht schuldig hielt.

Noch bevor sein Kopf das Kissen berührte, war er eingeschlafen. Jim blieb noch lange an seinem Bett sitzen und betrachtete den schlafenden jungen Mann, bis er wieder in sein eigenes Bett ging.

Er fand lange keinen Schlaf.

Als er am nächsten Morgen in die Küche kam, hatte Adam schon Kaffee gekocht und sah ihn etwas verlegen an. "Danke," sagte er leise. Seine Koffer standen gepackt im Flur.

Der junge Musiker wurde aufgenommen wie ein lange verschollenes Familienmitglied. Doch lange stand er im Hintergrund, war sehr aufgewühlt von dem neuen Leben, das sich plötzlich vor ihm aufgetan hatte und von dem, das er hinter sich gelassen hatte. Laura - er wusste, er würde sie nie vergessen, doch er wusste auch, ihn traf keine Schuld. Jetzt wusste er es. Doch es verging viel Zeit, bis er sich zu seinem Leben mit Laura, zu seiner Liebe zu ihr und dem Ende ihrer gemeinsamen Zeit bekennen konnte.

Eines Abends jedoch trat ein junger Musiker mit blauen Augen, in denen einzelne Tränen schwammen, nach vorne und blickte in die Menge.

"Heute möchte ich Euch meinen ersten Song vorstellen. Es geht um ein Mädchen namens Laura und ihr Leben, das viel zu früh zu Ende war. Ich hoffe, Ihr werdet sie ebenso lieben wie ich es getan habe.

Well my dear, some time is flown away
and me, it's not the same again
it was you who changed my life
with yours and also
as you died
Laura, dear, my hope, my star
beloved of flowers, you're so far
someone has destroyed your life
has cut your soul with something
sharper than a knife
Well my dear, I'll never
never forget your eyes
it was them that changed my sight
of world in life and also
as you died

Schweigend verneigte er sich und trat zurück an seinen Platz. Sein Leben hatte wieder begonnen.

Laura würde er niemals vergessen.


Verfasserin: KIMBA
Copyright by: KIMBA
THNX for FEEDBACK!!!


© Kimba (Sehr positive Fortsetzung der Geschichte!)

 

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Last update: 13/10/2000

(Online since: 13/10/2000)

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