Brenda my love
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"Was ist das....... Musik draußen.....Mitte der Nacht?" Marton van de Liende öffnete das Fenster "Sie lassen uns einfach nicht schlafen, verdammt!!" "Marton, komm, sei ruhig!! Es ist nur ein Konzert..." "Es ist mir ganz egal, was soll dieser Lärm, ich will schlafen!!! Ich arbeite den ganzen Tag, ich bin todmüde und......" schimpft er. "Brenda ist auch da..." "Was? Na schöön!! Ich hab es nicht erlaubt, dass sie auf ein Konzert geht!!!!" "Sie ist noch jung, sie muss bisschen Spaß haben!! Nee??" "Oh, Julia, du verstehst mich nicht. Wenn sie erfolgreich und reich sein will, dann muss sie hart arbeiten, sie kann sich die Erholung nicht leisten." "Das weis sie ja, aber sie wird zusammenbrechen, wenn sie mit 15 Jahren schon so viel arbeitet. Bitte, lass ihr ein bisschen Luft, okay?" "Alles klar! Aber nur für eine Nacht." Marton ging wieder ins Bett, aber er musste noch 2 Stunden lang die laute Musik hören. Am Morgen frühstückte Brenda mit ihren Eltern. "Wie war das Konzert gestern, Brenda?" fragte Julia ihre Tochter. "Oh, das war megastark, super!" "Tja, das hörten wir auch" sagte der Vater ironisch. "Welche Band spielte gestern Abend?" "Die Kelly Family, glaube ich. Ich habe von ihnen noch nie gehört, aber sie spielen richtig gute Musik. Sie sind zu neunt." "Zu neunt? Das ist interessant." "Sie sind alle Geschwister" "Oh, eine große Familie" sagte Marton weiter, nachdem er in der Zeitung gelesen hatte. "Oops, hier sind sie: Die
musikalische Großfamilie in Amsterdams Straßen. "Zeig mal, bitte, sind alle drauf?" Brenda nahm die Zeitung in ihrer Hand. "Warum?" "Ich sehe schon, dieser Junge ist voll süüüüüß, nee? sie lächelte das Mädchen an.. Marton stieß einen lauten Seufzer aus. "Du bist noch zu jung, einen Freund zu haben." "... und ich muss viel arbeiten...." ich weiß Vati. Aber ich bin schon 15 Jahre alt, die Mädchen in meinen Alter haben schon einen... "Es gibt so viele Junge auf der Welt, die die Mädchen anlügen, glaub mir, ich bin auch ein Mann.." "Vati, ich brauche einen Freund, ich brauche die Wärme und ich will lieben." "Hier sind wir. Du kannst uns lieben." "Marton, das ist ganz anders!" sagte Julia. "Ich will mit dir nicht streiten, Vati" rief Brenda. "Ich gehe jetzt ARBEITEN. Du kannst also beruhig sein" sagte das Mädchen traurig und ging raus. "Heut ist Sonntag" schrie Marton, aber seine Tochter hörte den letzten Satz nicht. Brenda war sehr nervös. Sie weinte und weinte einfach. Ihr Herz schmerzte. Sie fühlte sich wie eine Puppe. Eine hübsche unromantische Barbie-Puppe. Plötzlich sah sie ihre Fotos an den Wänden der Häuser. "Bin ich dieses lustige Mädchen? Was für ein Scherz!!!" Sie ging zum Hafen. Sie
spazierte zwischen den Schiffen. Plötzlich hörte sie
Rufe: "Okay, Joey, was soll ich machen?" fragte der junge Paddy und dabei schaute er plötzlich zu Brenda. "Oh, Gott!! Er ist der Junge von der Kelly Family!!" "Ooh, cool!!" dachte Brenda. "Dieses Mädchen ist wunderschön!!! Was sucht sie hier?" Nein, Paddy, sie ist sicher schon in festen Händen..." dachte Paddy. "Paaadddyyyy !!!! Wach auf! Was ist los mit dir heute?" wunderte sich Joey. "Mein Bruder ist ziemlich blond "lachte Maite Kelly am Fenster. Paddy ging zu seinem Bruder und sie spannten das Segel auf. Brenda blieb aber in der
Nähe. Sie wollte unbedingt den Jungen kennen lernen. Eine Stunde später kam
Paddy heraus. Er bemerkte gleich das Mädchen und fragte sie
mutig: "Nööö, ich gehe nur ihr spazieren. Ich brauche ein bisschen frische Luft, es ist immer etwas Schönes, hier zu sein. Wohnst du auf diesem Schiff?" "Ja, es ist auch ein gutes Gefühl." "Kann dich verstehen. Ich mag die Schiffe. Es ist so, als wenn man ein Vogel wäre und wenn ich mit Schiff fahre, fühle ich mich frei." "Genau. Deshalb wohnen wir auch auf dem Schiff. Wir sind frei aufgewachsen, können in einem langweiligen Haus kaum leben" lachte Paddy. "Wohnst du in der Stadt?" "Ja...Wohin gehst du eigentlich?" "Oh, habe ich fast vergessen. Meine Schwester möchte kochen, ich muss jetzt einkaufen gehen. Kommst du mit?" "Klar ! Sehr gerne!!" Sie kauften gemeinsam ein und sprachen viel miteinander. Paddy wunderte sich, dass Brenda so vieles über die Welt wusste, obwohl sie nicht viel reiste. Patrick erzählte über seine Reisen und seine Familie. "Kann man auf diesem Bild dich sehen?" Patrick zeigte auf den Plakaten an den Wänden. "Ja, das bin ich" antwortete das Mädchen schüchtern. "Arbeitest du als Modell?" "Ich möchte, aber ich bin noch Kindermodell. Ich mache aber jetzt einen großen Schritt nach vorne. Ich werde nächstes Jahr als richtiges Modell arbeiten." "Wer ist dein Manager?" "Mein Vater sorgt für alles." "Aha. War es dein Traum, Modell zu sein?" "Na ja, alle träumen davon, erfolgreich zu sein. Ich wollte lieber einen " richtigen" Beruf haben, z. B. Lehrerin, Sekretärin, oder so was. Das ist vielleicht lieber der Traum meines Vaters." erklärte Brenda enttäuscht. Paddy nahm sie mit aufs Schiff. Er stellte sie seiner Familie vor, alle waren begeistert, als sie Brenda sahen. Patricia hat gerade etwas Feines gekocht. Angelo und Maite badeten, Barby hing Wäsche auf und Kathy beschäftigte sich mit ihrem kleinen Seanie Baby. Jimmy, John und Joey machten Ordnung auf dem Boot, reparierten den Motor oder strichen an.. Vater Dan ruhte sich in einer kleinen Schiffkabine aus. Paddy nahm seine
Gitarre: "Klar..!!" klatschte
Brenda. Paddy machte seine Augen zu: "Looking for love...";
Aber Patrick wollte. Es war Liebe auf den ersten
Blick. Paddy und Brenda wurden ein schönes Paar. Brenda fuhr mit Paddy und Co.
zu den Konzerten. Sie waren immer zusammen. Sie gingen Eis essen und ins
Kino. Aber Marton war nicht so dumm, er glaubte einfach seiner Tochter nicht. Er hoffte, dass Brenda ihn nicht belog, aber am Abend stellte sich heraus, dass er sich da irrte. Paddy begleitete Brenda nach Hause, sie glaubten Brendas Eltern schlafen schon. Sie wollten sich an der Tür verabschieden, aber dort stand schon Marton. "Brenda, meine Tochter!!!! Ich kann es nicht glauben..." schrie der Vater "Du hast mich belogen!! Meine einzige Tochter.: "Warum???" "Vati, verstehe mich!!! Ich liebe Paddy, wir sind ein Paar!!! Ich will seine Braut sein und Kinder haben..." "Du bist crazy !!!! Du bist verrückt!!!!!" "Ja!!! Ich bin verrückt nach Paddy, forever!!" "Sei still!! "rief Marton weiter "die Liebe geht vorbei!! Sieh mal, dieser Paddy ist ein Penner, er hat keine Heimat, er hat kein Haus!! Er ist nur ein Straßenmusiker!!! Er kann dich nicht glücklich machen!! Oder willst du mit ihm auf einem armen Schiff wohnen und auch auf der Straße singen für so wenig Geld, dass du deinen Kindern nichts zu Essen geben kann???? Sag mal, ist es das was du willst???" Brenda konnte kein Wort sagen. Ihre Augen waren voll von Tränen. "Herr van de Liende, Sie haben recht. Ich bin ein armer Junge und kann ihrem Mädchen kein Geld geben. Und ich will Ihre Familie nicht auseinanderbringen. "Brenda" sagte Paddy zu seiner Freundin und auch seine Augen waren voll von Tränen "du musst jetzt schlafen gehen, bitte geh hinein ! Du bist müde." "Aber Paddy, wie kannst du
so etwas sagen?? Ich liebe dich..." weinte Brenda verzweifelt.
Brenda wollte aber nicht aufgeben, sie suchte Paddy und wollte ihn wieder treffen. Als sie das Boot betrat, sah sie, dass alle fleißig arbeiten.. "Wo ist Paddy?" fragte sie Barby, aber Barby wollte nicht antworten. "Paddy hat mir verboten, dir zu sagen, wo er ist." "Bitte, Barby, das ist wichtig!!! Er ist mein Leben, ich muss ihn sehen !! Bitte. Ich sterbe lieber, als ohne ihn zu leben!!" "Okay, okay, Paddy wird mich töten, aber... Er ist in seiner Kabine, du musst die Treppe runtergehen, dort musst du nach links einbiegen, dann findest du dort das Zimmer." "Danke Barby!!" lächelte Brenda und lief los. In der kleinen Musikkabine
fand Brenda Paddy. Paddy sprang nervös vom seinem Stuhl auf.
"Oh, Paddy !! Bitte, sag nichts!!!" "Es ist schon spät, dein Vater wird böse." "Paddy, hör auf !!! Du bedeutest mir sehr viel. Du hast mir gesagt " Ich liebe dich" hast du mich vielleicht belogen??? Antworte mir !!!" "Ja, ich liebe dich leidenschaftlich, aber... ""sagte Patrick verzweifelt "...aber dein Vater hat recht. Ich darf deine Karriere nicht zerstören. Ich bin nur ein heimatloser Junge..." "Du bist ein fantastischer Junge...!!!!" "Nee, nur ein unglücklicher Junge, der seinen Traum sucht, aber er wird ihn nie finden..." "Du musst an dich glauben!!! Damit darfst du nie aufhören!!!!" Brenda konnte kaum ein Wort sagen. Beide schwiegen. Brenda ging zur Gitarre und entdeckte ein Notenblatt." "Brenda" begann Paddy "wir fahren morgen weg." "Wie???" Brenda drehte sich zu Paddy. "Wir fahren nach Rostock. Wir suchen unser Traum, weiß du...." Brenda wurde es ganz schwindelig. "Kann nicht sein...du kannst mich nicht hier lassen!!!! Wie kannst du mir so etwas antun???" Brenda setzte sich enttäuscht mit dem Notenblatt in der Hand aufs Bett. "Brenda, my love!! Versteh mich bitte, ich werde nie erfolgreich sein, nie ein Star sein, du hast aber die Möglichkeit, ein Star zu werden!!!!" Glaub mir!!! Gib deinen Traum wegen mir nicht auf!!! Es gibt so viele Jungs auf der Welt!! Du bist so wunderschön, die Jungs sind verrückt nach dir. Du kannst wählen...dann heiratest du einen reichen und erfolgreichen Fotografen oder Manager, die dich...." - ... nicht lieben..." "Ich liebe dich, ja, wirklich. but I let you go... I let you go, so kannst du dein Leben leben...." Brenda wischte ihre Tränen ab und sagte seufzend: "Okay, Patrick. Ich bin ruhig. So muss es sein. Aber ich verbringe die letzten Stunden mit dir, okay??" "Okay...." Sie waren bis früh am Morgen zusammen. Sie sprachen über Probleme und verstanden einander. Sie waren gute Freunde, als wären sie kein Liebespaar. Sie waren fast erwachsen. Paddy zeigte Brenda seinen letzten Song " One more freakin' dollar" "Ich kann ihn aber nicht beenden, siehst du..." und er begann singen "Hmm, das passt nicht zu dem Song" dachte Brenda "hey, ich weiß schon!!! Du musst singen " But something tells me, ..." "Aber..." "Kein Streit, Du musst es singen und fertig !!! "sagte das Mädchen bestimmt. "Dieses Lied wird einmal ein großer Hit, versprich mir, dass du so singen wirst, okay?" "Klar, mein Schatz, du bist wirklich ein richtiger Schatz..." umarmte Patrick seine Freundin. "Aber du weist diesen Schatz von dir ab ...." dachte Brenda traurig. Am nächsten Tag fuhren die Kellys nach Rostock. Brenda war bei der Verabschiedung auch dabei. Aber ihre Eltern kamen auch zum Hafen. Sie wussten nicht, wo Brenda war. Brenda hatte zu Hause nicht erzählt wohin sie ging. Marton war böse und richtig nervös, aber das Schiff legte ab, und alle begannen zu winken. Brenda weinte. Als Marton das sah, wurde auch er ein bisschen traurig, weil er seine Tochter endlich verstand. Paddy kam an Deck und
spielte mit seiner Gitarre einen gefühlvollen Song.
"Weil dieser Song nur dich
ruft / wenn du bei mir wärst, wieder zusammen mit mir / sag mal, warum tut es
weh, es ist denn vorbei / Aber mein Herz will zurückkehren zu dir, Brenda meine
Liebe...." "Goodbye. Goodbye, ich bleibe hier, ich warte auf dich ewig..." schrie Brenda zu Paddy. Alle hören die Melodie, aber das Boot verschwand bald und der Rhein floss ruhig weiter. Viele Jahre später, als Patrick und seine Familie so erfolgreich wurde, dass sie sogar von den Fans flüchten mussten, kehrte Paddy nach Amsterdam zurück. Er brauchte die Wärme und wollte seine Kinderliebe wiedersehen. Er sah aber so schlecht aus, nicht der "Junge Paddy Kelly", wie er damals war. Er ging zu Brendas Haus und der Vater öffnete die Tür. "Oh, my dear Paddy!!!" umarmte Marton ihn lustig. Paddy war sehr sehr überrascht. "Was suchst du hier, du Star, du Casanova!!!" lachte Marton. Paddy war geschockt. "Ich möchte Brenda sehen." "Oh, du bist zu spät gekommen, Brenda ist zur Zeit in Paris, aber ich kann dir ihre Handynummer geben, okay???" sagte Marton freundlich. "Was für ein gutaussehender Mann bist du, Brenda wird sich freuen ...." "Weiß Brenda noch, wer bin ich?" fragte Paddy unsicher. "Natürlich !!! Kann man dich vergessen???. Diesen talentierten Mann...????" "Sie hat deinen Erfolg mitverfolgt.... oh ja, und ich sagte zu ihr...." Na, siehst du meine Tochter, Paddy ist jetzt ein Star und du hast ihn verlassen ..." "Es ist schon spät, ich gehe jetzt....." "Bleibst du nicht, bitte, meine Frau macht gerade das Abendessen..." "Nein danke, Auf Wiedersehen !!!" und Paddy lief, so schnell es ihm möglich war. "Das macht das Geld. Vor vielen Jahren hasste er mich, und jetzt benimmt er sich, als wäre es mein Vater. Und Brenda....sie ist nicht hier....das ist das Leben. Das Leben ist schwer..." dachte Paddy und fuhr zurück nach Köln, und er macht ewig Musik für die, die allein sind, und auf die große Liebe warten "Ewig." © Hope (Schön!) |
Last update: 14/09/2000
(Online since: 14/09/2000)