Die letzten Wochen bis Weihnachten waren für Andrea wie im Flug vergangen. Nach der Arbeit war sie häufig in die Stadt gegangen um nach Weihnachtsgeschenken für Familie und Freunde zu suchen, und auch dem Weihnachtsmarkt hatte sie des öfteren einen Besuch abgestattet. Es war immer wieder auf's neue schön an den ganzen geschmückten Ständen entlang zu schlendern und vor allem die Aussagekraft der ganzen Lichter auf sich wirken zu lassen. Das liebte sie an dieser Zeit, die sonst so düster und kalt schien. Die ganzen hellen Lichter, die man überall in den Fenstern und Geschäften erblickte, ließen einem das Herz höher schlagen und eine unsagbare Freude stieg in einem auf. Die Menschen wurden irgendwie anmutiger und schienen direkt freundlicher dreinzublicken.
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"Jaja, ist ja gut, mein Kleiner!", Andrea beugte sich zu dem kleinen Kater herunter, der ihr, kaum hatte sie ihre kleine Wohnung betreten, laut schnurrend um die Beine strich. Mit den Zähnen hatte sie den Handschuh ihrer freien Hand abgestreift und tätschelte ihren Liebling nun voller Wohlwollen. Sie musste lächeln, freute sie sich doch jedes Mal ungemein, über diese überschwängliche Reaktion ihres kleinen Zöglings. Es war ein eindeutiges Zeichen, dass er sich bei ihr wohl fühlte.
"Schau, was ich dir mitgebracht habe." Nachdem sie sich einen Weg, vorbei an dem Racker, in die Küche gebahnt und ihre Sachen abgelegt hatte, nahm sie Shadow auf den Arm und hielt ihm mit der freien Hand ein buntes Porzellanschälchen hin. "Damit du deine Mahlzeiten nicht mehr immer nur von meinem Geschirr einnehmen musst." Und als hätte er genau verstanden, was sie gesagt hatte, stupste er sie leicht an, mit der Hoffnung tatsächlich was zu fressen hingestellt zu bekommen.
"Na, du hast es aber eilig, dein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk einzuweihen.", lachte sie laut auf und setzte den Kater auf den Boden ab. Ohne Zeit zu verlieren spülte sie das neue Schälchen ab und stellte ihm eine ordentliche Portion Futter in die dafür vorgesehene Ecke. Sie selber ließ sich auf einen Küchenstuhl fallen und lehnte sich zurück. Besonnen beobachtete sie das kleine Tierchen, wie es dankbar sein Schälchen bis auf den letzten Krumen leer leckte.
Das Herz wurde ihr schwer, dachte sie an den bevorstehenden Abschied. James hatte gestern Abend wieder angerufen, und ihr mitgeteilt, dass der Umzug nun endgültig vollzogen sei, und er seinen kleinen Kater in den nächsten Tagen bei ihr abholen würde. Und das ausgerechnet an Weihnachten...
Sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Als sie vor wenigen Wochen, Ende November, das kleine Tierchen halb erfroren auf ihrem Fenstersims vorgefunden hatte, hatte sie fest daran geglaubt, dass es Bestimmung war. Aber als James, der rechtmäßige Besitzer, wenige Tage später bei ihr aufgetaucht war, um den Findling in Augenschein zu nehmen, war eine Welt für sie zusammen gebrochen.
Shadow hatte aufgefressen und war zu ihr auf den Schoß gekommen. Er schien zu spüren, dass etwas mit ihr nicht stimmte. Mit einem Satz sprang er auf ihre Schulter und schlich um ihren Hinterkopf herum, so dass sein Schwanz ihr leicht durch's Gesicht fuhr und sie kitzelte. Dies schien ein außerordentlicher Liebesbeweis für den kleinen Kater zu sein, denn bisher hatte er es nur bei James gemacht. Andrea fühlte sich geschmeichelt und fuhr mit einer Hand über das weiche Fell des Tieres. 'Wie schön es doch war!'
In den wenigen Wochen, die Shadow aufgrund des Umzugs seines Besitzers noch bei ihr hatte bleiben dürfen, hatte er sich wahnsinnig gut gemacht. Aus einem winzigen, zerzausten und ausgemergelten Wesen war ein wahnsinnig hübsches Tier geworden, auf den sicher viele Katzenliebhaber neidisch gucken würden.
Mittlerweile hatte es sich der Kater auf ihrem Schoß gemütlich gemacht und sich an ihren Bauch gekuschelt. Ihn schien es keinesfalls zu stören, dass sie immer noch auf einem Küchenstuhl saß und ihre Einkäufe noch unausgepackt auf der Anrichte standen. Aber wie hätte sie so ein süßes Ding nicht gewähren lassen und von ihrem Schoß schmeissen können? Sie beschloss noch eine Weile so sitzen zu bleiben und die wenige Zeit, die ihr noch mit ihrem Liebling blieb, zu genießen. Während sie Shadow streichelte und dessen Schnurren wie Musik in ihren Ohren wirken ließ, verfiel sie wieder in Gedanken.
Ja, sie war mehr als traurig, das Tierchen wieder hergeben zu müssen, denn es war nicht einfach nur ein Tier für sie ... nein, es war ihr Freund geworden. Jemand, der auf sie wartete, wenn sie Abends heim kam, jemand, der sie brauchte, der ihr vertraute, der einfach für sie da war. Sie hatte unzählige Stunden mit dem kleinen Wurm auf ihren Schoß verbracht, und sich jedes Mal gewünscht, dass es nie zu Ende gehen würde.
Oft hatte sie mit James telefoniert in der Zeit und immer wieder musste sie ihm beteuern, dass es seinem kleinen Kater gut ging. Er vermisste ihn und das konnte sie nur zu gut verstehen. Jedoch zweifelte er nie daran, dass Andrea nicht gut auf Shadow aufpassen würde. Sie war etwas besonderes, das hatte er gleich am ersten Abend wahrgenommen. Es lag etwas zwischen ihnen, das sie verband...
"James.", sie seufzte bei den Gedanken an ihn auf und der Kater hob sein Köpfchen. Ohne Shadow hätte sie diesen Mann wahrscheinlich nie kennen gelernt... Also hatte die ganze Sache doch sein Gutes. Er hatte ihr bei den vielen Gesprächen, die sie geführt hatten, immer wieder versichert, dass er ihr den Kater nicht ganz wegnehmen wolle, schließlich merke er ja, wie viel er ihr bedeute. Sie würde Shadow jederzeit besuchen kommen können, in seiner neuen Wohnung ... was ihn natürlich auch sehr freue.
Diese Worte stimmten Andrea leichter. Ja, sie wollte Shadow nicht verlieren! Und James auch nicht!
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Läuten an der Tür ließ sie aus ihren Gedanken aufschrecken. 'Wer da wohl was von ihr wollte?' Vorsichtig stand sie auf, um den Kater nicht zu erschrecken, legte ihn auf das Stuhlkissen und lief zur Tür. "Ja?", ihre Stimme war belegt, als sie in die Sprechanlage fragte. "Hi, ich bin's, Nora.", klang es fröhlich aus dem Hörer. "Hey, was machst du denn hier? Komm rauf!"
Herzlich wurde sie wenige Zeit später von ihrer Freundin umarmt. "Ich war gerade in der Nähe und dachte, schau mal vorbei.", lachte diese sie an. "Schließlich kenn ich doch meine beste Freundin.", sie gab Andrea einen freundschaftlichen Klaps gegen die Schulter. "Hättest du später davon erfahren, hättest du mich ausgeschimpft, warum ich nicht auf einen Tee zu dir hochgekommen wäre." - "Da hast du allerdings recht!" Andrea grinste ihre Freundin frech an und schob sie durch in die Küche.
Nora's Blick fiel sofort auf die unausgepackten Taschen. "Oh, bist du gerade erst heim gekommen? Also, wenn du keine Zeit hast, dann sag's ruhig, dann verschwinde ich gleich wieder." Ein bitterböser Blick traf Nora, aber sie wusste, dass er nur gespielt war. "Untersteh dich!" Andrea legte zur Bestätigung einen Arm um die Schultern ihrer Freundin und zog sie an sich. "Ok, ok.", diese hob abwehrend die Hände. "Nein, ich bin nur aufgehalten worden...", Andrea musste über ihre eigenen Worte lachen und deutete ein Kopfnicken in Richtung Küchenstuhl an.
"Ach, ist der kleine Racker immer noch da?", Nora ließ sich vor dem Stuhl nieder und kraulte Shadow zur Begrüßung hinterm Ohr. "Ja. Aber James holt ihn die nächsten Tage ab. Er meint, er hätte ihn schließlich schon lange genug abgeschoben." - "Bist du sehr traurig darüber?", Nora konnte sich denken, wie mies ihre Freundin sich in dieser Hinsicht fühlte, hatte sich aber die direkte Frage danach nicht verkneifen können. "Ja, schon.", ihre Stimme klang heiser und sie stockte. "Aber ich freue mich auch darauf James endlich wieder zu sehen!", ihre Augen nahmen einen verklärten Blick an, und ein vielsagendes Lächeln umspielte ihre Lippen. "Er bedeutet dir sehr viel, stimmt's?" - "Ja." Andrea blickte ihrer Freundin direkt in die Augen. "Ja, das auf jeden Fall."
"Was ist denn das alles?", fragte Nora neugierig, nachdem ihre Freundin das Teewasser aufgesetzt hatte, und zeigte auf die Tüten. "Och das meiste ist Essen für die Weihnachtsfeiertage... Heiligabend bin ich ja bei meiner Familie, aber danach will ich es mir schließlich auch gut gehen lassen.", plapperte sie drauf los. "Naja, und dann hab' ich noch ein Geschenk für Jamie gekauft.", ihr Gesichtsausdruck verwandelte sich in geheimnisvolles Lächeln.
Nebenbei bereitete sie alles für einen gemütlichen Abend vor. Denn dass ihre Freundin schon bald wieder gehen würde, stand überhaupt nicht zur Debatte. Sie holte Tassen aus dem Schrank und platzierte sie neben eine Schachtel Kekse auf einem Tablett. Als sie das kochende Wasser in die Teekanne goss, wandte sie sich fragend an ihre Freundin. "Was meinst du? Wird er mir auch was schenken?", in ihrer Stimme schwangen leichte Zweifel mit, die Nora jedoch bestens auszuräumen wusste.
"Bestimmt!", sie lachte ihre Freundin offenherzig an. "Wenn er wirklich so ist, wie du ihn mir die letzten Wochen bestimmt tausendmal beschrieben hast, dann wird er dir sicherlich was mitbringen - auch wenn's nur 'ne Kleinigkeit ist." Sie gingen gemeinsam ins Wohnzimmer um ihren warmen Tee zu genießen und zu klönen, während der kleine Kater seelig auf dem Küchenstuhl schlummerte.
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"I wish you a merry christmas, I wish you a merry christmas, I wish you a merry christmas, and a happy new year." - "Jaaaaaaamiiiiieeeee!", Andrea's Reaktion auf diese Gesangseinlage am 1. Weihnachtstag vor ihrer Haustür war überschwänglich. James hatte nicht genau sagen können, wann er nun letztendlich zu ihr kommen würde, als sie telefoniert hatten, so war sie jetzt um so aufgeregter, als er vor ihr stand.
Ihr Hirn hatte sich schon allein bei seinem Anblick ausgeschaltet, und seine Stimme hatte nur noch den Rest dazu gegeben. Stürmisch fiel sie ihm um den Hals und kam gar nicht auf den Gedanken, das ihr Verhalten vielleicht ein wenig kindisch war. Er drückte sie liebevoll an sich und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf die Stirn.
Ganz viele Momente standen sie so eng umschlungen vor Andrea's Dachgeschosswohnung und genossen die Nähe, nach der sie sich beide so sehr gesehnt hatten. Die Gefühle der beiden spielten verrückt - viel mehr, als bei ihrem ersten Zusammentreffen - und sie spürten tausende kleine Schmetterlinge durch ihren Bauch tanzen. Passend zur Jahreszeit konnte man wohl eher von einem Schneesturm sprechen. Es war verrückt ... schwer zu verstehen für den normalen Menschenverstand. Wie konnte man sich zu jemandem so sehr hingezogen fühlen, den man gar nicht richtig kannte? Ein Zauber lag zwischen ihnen - immer noch - und sie waren beide in ihrem tiefsten Innern froh darüber.
"Komm doch rein! Komm!", sie zog ihn am Arm, als ihre Umarmung sich gelockert hatte und drängelte wie ein kleines Kind. James folgte ihr in die warme Wohnung und legte umständlich seinen Mantel ab. Hinter sich versteckte er ein riesiges, bunt umwickeltes Paket. Andrea war viel zu außer sich vor Freude, als dass sie es entdeckt hätte. Sie hatte nur Augen für den Mann, der neben ihr stand. Seine kurzen braunen Haare glänzten im Licht des Tannenbaumes und seine himmlisch blauen Augen leuchteten wie zwei Sterne - nur für sie.
Er nahm sie erneut in den Arm. "Ich hab dich vermisst!", flüsterte er und seine Lippen berührten sacht ihr Ohr. Ein Schauer durchfuhr sie und ließ sie aufstöhnen. "Ich dich auch Jamie!" Sie drückte sich noch fester an ihn. "Lass mich nie wieder los, ja?" - "Das würde ich ja gern...", er lachte leise, schob sie leicht von sich und hielt ihre Schultern mit seinen beiden Händen fest. Er sah ihr liebevoll in die Augen und fuhr fort. "... aber dann hätte ich ja keine Möglichkeit dir mein Weihnachtsgeschenk zu überreichen."
Sein Mund hatte sich zu einem spitzbübischen Grinsen verzogen und auch sie musste lachen. "Du bist so süß!" Schnell lief sie zum Tannenbaum hob ein Geschenk auf, welches darunter lag, und überreichte es ihm. "Das ist für dich! Schöne Weihnachten!" Geschickt öffnete er das Päckchen ohne auch nur das Papier drum herum zu zerreißen. Andrea stand neben ihm und schaute gespannt zu. 'Es musste ihm einfach gefallen...'
"Mensch, Andrea, das ist ja wunderschön!" Ehe sie sich versah hatte er ihr einen Kuss des Dankes auf die Wange gedrückt. "Tust du es mir um?", fragte er mit einem Blick, dem man nicht widerstehen konnte. Sie nickte - er hatte ihr die Sprache verschlagen. Langsam ließ er die Lederkette mit dem Anhänger in ihre Hand gleiten und ihre Blicke verschmolzen, als sie sich trafen. Sie legte ihm die Kette um, machte den Verschluss zu und konnte es nicht lassen mit ihren Fingerspitzen über seinen Hals zu fahren. Nadelstiche durchzuckten sie und ihm lief ein Schauer den Rücken hinunter. Wenige Sekunden konnte sich niemand der beiden bewegen, doch dann ergriff er die Initiative, drehte sich zu ihr um, nahm ihren Kopf zwischen die Hände und küsste sie leidenschaftlich.
"Du lässt die Sonne in meinem Leben aufgehen...", flüsterte Andrea, als sie voneinander ließen, und spielte damit auf den Anhänger an, den sie ihm geschenkt hatte. Sie hielt ihn in ihrer Hand und drehte ihn mit den Fingern der anderen hin und her. Er hatte die Form einer Sonne, die seine Strahlen versprühte, und war einfach nur wunderschön. Genau das richtige für Jamie.
"Jetzt solltest du dir aber endlich mein Weihnachtsgeschenk anschauen. Es ist etwas ganz besonderes!" James überreichte ihr feierlich den riesigen Karton, den er hinter dem Sofa stehen gelassen hatte und schaute sie erwartungsvoll an. "Nun mach schon auf." Mit schnellen Fingern befreite sie den Karton von dem Papier und spähte vorsichtig durch einen Spalt, ob sie von dem Inhalt was erkennen konnte.
"Das darf nicht wahr sein!", sie schlug sich eine Hand vor den Mund und sah James aus großen Augen an. "Für mich?", sie konnte nicht glauben, was James ihr zu Weihnachten geschenkt hatte. Doch dieser lächelte sie an und nickte bestätigend. "Ja! Ganz allein für dich!" Unsagbare Freude übermannte sie und Tränen liefen ihr über die Wange. Tränen der Freude, Tränen des Glücks. Und wie bei ihrer ersten Begegnung erhob James seine Hand und strich jede einzelne, die er fand, aus ihrem Gesicht.
"Willst du sie nicht rausnehmen?" Andrea schniefte und brachte mit gequälter Stimme hervor: "Ja. Ja sicher!" Vorsichtig öffnete sie den Deckel des Kartons, streckte ihre Arme hinein und brachte ein winzig kleines Kätzchen zum Vorschein. Noch etwas verschlafen blinzelte es die beiden an, wurde jedoch schnell munter als es den Umgebungswechsel wahr nahm. So musste Andrea sie gleich auf den Teppich setzten, damit sie ihre erste Erkundungsreise durch die Wohnung antreten konnte.
"Ich wollte dich nicht unglücklich sehen, wenn ich Shadow wieder mitnehme..." - 'Wie gut er sie doch kannte...' Er zog sie zu sich und sie setzten sich gemeinsam auf die Coach und beobachteten die kleine Katze, wie sie vorsichtig alles in Augenschein nahm. "Du bist ein Schatz!" Andrea konnte wieder lachen und kuschelte sich an James. "Ein richtiges kleines Weihnachtskätzchen.", folgerte sie nach einer Zeit der Stille und Besonnenheit. "Hast du gesehen? Jedes ihrer Pfötchen sieht aus, als sei sie in einen Topf weißer Farbe gefallen. Richtig niedlich!" - "Ja, und ist dir auch schon aufgefallen, dass auf ihrer Nase...", er tippte spielerisch auf die ihrige, "... ein weißer Fleck ist, als wäre ihr von einem Strauch, den sie berührt hat, eine Ladung Schnee drauf gefallen?"
Ihr Blick verfolgte gebannt den Weg der kleinen Katze, doch nun wandte sie ihn von dieser ab und sah James in die Augen und grinste. "Klar, und deshalb werde ich sie auch Snowflake nennen!" Er küsste sie spontan auf den Mund, weil er sich unsagbar freute, das passendste Weihnachtsgeschenk für sie gefunden zu haben, was er ihr hätte machen können, und ihr von ganzem Herzen gefiel.
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Die beiden aßen gemeinsam zu Abend, sangen Weihnachtslieder und erfreuten sich daran, der Erkundungsreise, des süßen kleinen Weihnachtskätzchens, welches nun Andrea's neue Mitbewohnerin war, zuzuschauen. Auch Shadow schien sich mit ihr zu verstehen. Zuerst hatte er ein wenig verdutzt dreingeschaut, doch dann hatte er begonnen sie liebvoll abzuschlecken. Schließlich war er hier der Große...
Spät am Abend bot sich ein Bild der Harmonie und Geborgenheit. James saß halb gegen die Rücken-, halb gegen die Seitenlehne des Sofas gelehnt und hielt Andrea im Arm, die den Kopf an seiner Brust, und die Beine auf der Sitzfläche, da lag. Auf ihrem Bauch lagen zusammengerollt der Kuscheltiger und das Weihnachtskätzchen und beide schliefen friedlich. 'Ja, Jamie hatte Recht behalten ... sie würden demnächst wohl öfters gemeinsam kuscheln...'