Dortmund 10.07.2004
(John Kelly & Maite Itoiz
bei "Roncallis Sommernachtstraum")

by Maren   m.riffert@tiscali.de


John Kelly & Maite Itoiz bei "Roncallis Sommernachtstraum"
im Konzerthaus Dortmund am 10.07.2004

Hier sitze ich jetzt – zurück aus Dortmund und doch mental noch immer am oder im Konzerthaus in Dortmund...noch immer überflutet von all den Eindrücken und Gefühlen, die John und Maite in mir hervorgerufen haben und die mich noch immer nicht loslassen wollen.
Eigentlich weiß ich diesmal gar nicht, wie ich anfangen soll, es war alles so ganz anders, natürlich gar nicht vergleichbar mit Kelly-Konzerten und doch so besonders und einzigartig, dass es schwer fällt, hieraus einen "Konzertbericht" zu schreiben. Doch ich werde versuchen, das Erlebte einigermaßen zu ordnen und etwas Brauchbares auf´s Papier zu bekommen ;-).

Es war ein Traum, der endlich in Erfüllung gehen sollte: John Kelly kehrt zurück auf die Bühne!!! Zwar nicht als Mitglied der Kelly-Family, doch zumindest im Rahmen von "Roncallis Sommernachtstraum", wo auch seine Frau Maite Itoiz auftreten sollte. Wie lange hatten so viele von uns darauf gehofft und insgeheim sehnsuchtsvoll gewartet?! Fast hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, doch so ganz langsam begriff ich, dass es tatsächlich Wirklichkeit werden sollte – spätestens, als ich die Karte für den 10.07. im Dortmunder Konzerthaus in den Händen hielt...Reihe 14, Platz 12...hat mich ein halbes Vermögen gekostet, aber das war es mir wert – ich hätte mich wahrscheinlich auch in den kompletten Ruin gestürzt, nur, um John wieder so nah wie möglich sehen und vor allem hören zu können!

Die Nacht auf Samstag schlief ich wider Erwarten sehr gut – hatte ich doch befürchtet, vor lauter Vorfreude und kribbelnder Spannung kein Auge schließen zu können. Doch komischerweise schlief ich wie ein Stein und sogar das Frühstück bekam ich ohne große Überwindung hinunter. Hm, wirklich sehr seltsam, aber das war wohl die Ruhe vor dem Sturm ;-).
Gegen 09:30 Uhr machte ich mich auf Weg zu meinem Paps nach Aschaffenburg (er ging auch in die Vorstellung) und von dort aus ging´s dann endlich weiter auf dem direkten Weg nach Dortmund. Das Wetter war – wie diesen "Sommer" anscheinend wohl üblich – sehr wechselhaft und unsere Fahrt wurde von so manchem Regenschauer begleitet. Doch was juckt uns schon das Wetter, kann es an einem Tag wie diesem etwas Nebensächlicheres geben ;-)?! Abgesehen davon findet das Konzert ja nicht open air statt!
Nachdem mein Papa einen etwas schnelleren Fahrstil als ich pflegt ;-), kamen wir auch schon kurz nach 12:00 Uhr in Dortmund an, jedoch noch lange nicht am Konzerthaus, dessen Beschilderung sehr zu wünschen übrig ließ, da sie irgendwann einfach aufhörte und wir irgendwie immer im Kreis fuhren...naja, letztendlich erreichten wir dann doch so gegen 12:30 Uhr das ersehnte Ziel, jippieh!!!

Da stand ich also vor dem Eingang und machte mich erstmal auf die Suche nach Silke bzw. dem Café im Konzerthaus, in dem das "Klöneckentreffen" mit den lieben Leutchens aus der "Johnny-Klönecke" von Uli´s Homepage stattfinden sollte. Sehr weit kam ich allerdings nicht, denn das erste was ich sah, als ich die große Glastüre öffnete, war eine Person im Foyer, die Maite Itoiz zum Verwechseln ähnlich sah. Ich redete mir ein, dass ich schon Gespenster sehe und das sicherlich nur Auswirkungen meiner Aufregung seien, die sich spätestens seit der Fahrt doch wieder massiv breit gemacht hatte – ruhig war ich schon lange nicht mehr! Doch ein weiterer, etwas genauerer Blick sagte mir, dass es keinerlei Hirngespinste waren, denn neben Maite stand niemand anderes als John Kelly! Sofort fielen mir die Atemübungen ein, über die wir in der "Klönecke" die letzte Zeit gesprochen hatten...einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen... Da standen die beiden Hauptpersonen des heutigen Tages – doch so früh hätte ich nun wirklich nicht mit ihrem Anblick gerechnet und meine Beine bestanden vor lauter (positivem) Schreck quasi aus Wackelpudding. John und Maite unterhielten sich mit zwei, drei Leuten, von denen ich annehme, dass sie etwas mit dem Konzerthaus zu tun hatten. Wirkten jedenfalls nicht wie Fans...egal, jedenfalls tigerte ich total unruhig und vor allem noch immer das Café suchend in diesem Foyer herum. Das Café war nun wirklich nicht schwer zu finden, aber irgendwie war ich so perplex und musste immer wieder verstohlen zu John und Maite schielen, da konnte ich mich natürlich nicht auf´s Wesentliche konzentrieren ;-). John trug so ein grünes Käppi auf dem Kopf, darunter einen Pferdeschwanz, der verriet, dass seine Haare schon wieder ganz ordentlich an Länge dazugewonnen hatten * schön *. Er hatte einen grün-schwarzen (glaube ich) Rucksack auf den Schultern und wie er da so stand, sah er so unscheinbar, genauso wie damals zu Kelly-Zeiten aus, als wäre die Zeit einfach stehen geblieben... Er wirkte etwas müde und gestresst, vielleicht auch nervös und konzentriert, ich konnte es nicht wirklich deuten, aber es verunsicherte mich ein wenig, so dass ich natürlich erst gar nicht daran dachte, zu ihm zu gehen. Nee, sowas konnte ich irgendwie noch nie, schließlich gehöre ich zu der Sorte Fans, die immer Angst haben, die Kellys zu stören oder zu belästigen, die immer ein schlechtes Gewissen haben und sich irgendwie doof vorkommen, wenn sie auch nur in die Nähe eines Kellys kommen und sich für alles und nichts verantwortlich fühlen. Hm, irgendwie kann das auf die Dauer ganz schön anstrengend sein, ganz abgesehen von den Nachteilen, die man sich dadurch manchmal vielleicht zuzuschreiben hat, aber so bin ich nunmal und daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Obwohl es natürlich DIE Chance gewesen wäre, ungestört ein paar Worte mit John wechseln zu können – falls ich dazu überhaupt in der Lage gewesen wäre, was ich zu dem Zeitpunkt noch sehr bezweifelte. Ich irrte also erstmal in diesen CD-Laden oder was das da gleich links neben dem Eingang für ein Geschäftchen war (da sieht man mal wieder, wie sehr ich bei der Sache war...) und fragte einen Herrn nach dem Café, lief dann immer "panischer" werdend – warum war ich hier eigentlich die einzige weit und breit, abgesehen von John, Maite und den drei anderen Personen? Ich kam mir reichlich fehl am Platz vor! – wieder in sicherem Abstand an John & Co. vorbei, wobei mich, soviel ich weiß, ein kurzer Seitenblick von John traf (der hat sich bestimmt gefragt, was die arme Herumirrende da eigentlich treibt * hilfe *) und fand dann endlich, nachdem ich irrtümlich zuerst die Toiletten ansteuerte, auf der rechten Seite das Café. Endlich! Dort kam mir dann auch gleich die Rettung in Gestalt von Silke entgegen, die ich sofort gleich wieder zurück Richtung John ins Foyer zerrte. Nein, wir sprachen ihn noch immer nicht an, aber ich musste ihn ihr doch unbedingt zeigen!

Nachdem ich es geschafft hatte, auch sie in eine psychisch ziemlich angespannte Verfassung zu bringen ;-), gingen wir wieder zurück ins Café, wo sich schon der Großteil der anderen "Klönecken-Chatter" versammelt hatten. Ich bekam von Silvl gleich einen Namensaufkleber verpasst und so gaaaanz langsam konnte ich mich wieder beruhigen, nachdem ich aber noch die vorwurfsvolle Frage von Uschi gestellt bekam, warum ich John denn nicht Bescheid gesagt hätte, dass wir hier sind. Tsss, sonst noch Wünsche?! ;-) Als ob ich dazu in der Lage gewesen wäre...
Also erledigte das Uschi umgehend – beneidenswert, dieser Mut ;-)! Nachdem John sich wohl so geäußert hatte, dass er nach der ersten Vorstellung nach draußen kommen würde, trug das nicht unbedingt zu meiner weiteren Beruhigung bei, aber naja...;-)
Wir bewunderten den schönen Strauß, den Silvl, Uschi und Danni am Morgen für Maite organisiert hatten und den wir ihr am Nachmittag dann überreichen wollten: 30 Rosen in den unterschiedlichsten Farben – einfach nur wunderschön! Dazu hatte Tina eine schöne große Karte vorbereitet, auf der wir uns bei John und Maite bedankten und alle unterschrieben. War wirklich gut gelungen und eine tolle Idee!
Wir waren uns auch bald einig, wer diese ehrenvolle Aufgabe des Überreichens erhalten sollte: Uli, ohne die es die schöne Homepage und die damit verbundene "Klönecke" gar nicht geben würde! (DANKE an dieser Stelle nochmal an Dich!) Die war vom dem Vorschlag zwar gar nicht so wirklich überzeugt geschweige denn begeistert, aber es bliebt ihr nichts anderes übrig ;-).

Nach dem guten Tipp von Uschi entschieden Silke und ich uns dann spontan, auch schon bereits in die Nachmittags-Vorstellung zu gehen, wenn auch mit Karten mit Sichteinschränkung, ganz oben hinten in der Ecke, aber dafür auch für nur 3,20 € und der schönen Gewissheit, zweimal in den Genuss von John und Maite zu kommen * freu *.
Wir verbrachten noch etwas Zeit in sehr geselliger und netter Runde und dann machte sich langsam die allgemeine erste Aufbruchstimmung breit, denn es war bald 15:00 Uhr und somit Zeit für die erste Vorstellung des "Sommernachtstraums".
Wir machten noch schnell einen Treffpunkt für die Pause aus und dann begab sich jeder auf seinen Platz. Silke und ich stiegen die vielen Treppen bis zur Galerie Mitte Rechts hoch und dann saßen wir da und stellten fest, dass die Sicht für den Preis gar nicht mal sooo schlecht war. Manchmal musste man sich etwas nach vorne beugen, um alles auf der Bühne erkennen zu können, aber das war wirklich machbar!

Mit klopfendem Herzen verfolgte ich das wunderbare Programm, das sich uns dann kurze Zeit später bot: Das Dortmunder Synphonieorchester, die Artisten des Circus Roncalli, die vor allem mit atemberaubenden Akrobatikdarbietungen, aber auch humorvollen Einlagen verzauberten. Der Schauspieler Peter Lohmeyer führte zusammen mit seiner Tochter Lola als "Puk" durch das Programm und ich war wirklich positiv überrascht – SO schön hatte ich es mir nicht vorgestellt, ich hatte es mir viel "opernträchtiger" ausgemalt, was eigentlich nicht so mein Fall ist, doch Maite überzeugte mich schnell vom Gegenteil, indem sie mit ihrer wunderschönen, klaren und doch so kraftvollen Stimme mit "Summertime" und zwei anderen Stücken, von denen sie das eine im Duett mit einer zweiten Sängerin vortrug (ich kenne den Titel nicht, aber es ist auch jeden Fall etwas sehr bekanntes und gefiel mir soooo gut), beeindruckte. Obwohl wir so weit von der Bühne entfernt saßen, war ihre Ausstrahlung bis zu uns zu spüren. Es ist mir schleierhaft, wie diese kleine, zarte Person eine so ausdrucksstarke und intensive Stimme haben kann, es war toll! Über den Applaus hat sie sich sichtlich gefreut, doch war sie so zauberhaft bescheiden und bedeutete uns mit Gesten, dass wir dem Orchester applaudieren sollten. Sie strahlte über das ganze Gesicht und ich dachte die ganze Zeit nur: "Wow, die ist so süß!"

Ich rutschte immer zappeliger auf meinem Sitz hin und her. Irgendwann müsste doch jetzt endlich mal John auf die Bühne kommen?! Doch der spannte uns ganz schön auf die Folter und kam erst gegen Ende der zweiten Hälfte des Konzerts...aber als er dann tatsächlich auf die Bühne trat, war es komplett um mich geschehen und das Herz schlug mir nun bis zum Hals. Die Haare trug er offen, nur die oberen nach hinten zusammen gebunden, der Rest fiel ihm lang und glatter, als man es zu Kelly-Zeiten mit wallenden Locken gewohnt war, weit über die Schultern. Er war ganz in schwarz gekleidet, und darüber trug er einen ebenfalls schwarzen Mantel, der aus der Ferne wie ein wallender Talar oder Umhang wirkte. Es war schon sehr ungewohnt und ließ John noch schmaler wirken, aber es passte irgendwie in diesen Sommernachts-Stil und störte mich in keinster Weise. Als seine Stimme erklang, da flossen mir die Tränen nur so aus den Augen, ich konnte gar nicht dagegen ankommen * schnief *. Es war sooo unendlich schön, ihn wieder da stehen und singen zu hören, so lange hatte ich darauf gehofft und gewartet...es war einfach überwältigend und ich kann es nicht mit Worten beschreiben, was da alles in mir vorging.

John sang als erstes "Santa Maria", teils in Englisch, teils in Spanisch. Verglichen mit der kraftvollen Stimme seiner Frau, die beim Refrain mit einstimmte, wirkte seine dagegen fast zerbrechlich und leise und ich bilde mir ein, dass sie etwas nachgelassen hat. Ist ja auch kein Wunder, nachdem er wohl jahrelang nicht mehr so regelmäßig gesungen hat wie früher zu Zeiten mit seinen Geschwistern. Trotzdem klang sie natürlich noch immer einzigartig nach John und ich bestand nur noch aus einem zitternden Wesen mit tränenüberströmtem Gesicht...was auch nicht dadurch besser wurde, als die ersten Klänge des phantastischen Orchesters "Red Shoes" einleiteten. Er sang, während neben ihm eine Artistin ganz in rot gekleidet (oder waren es zwei? Sorry, ich hatte eigentlich nur Augen für John!) Kunststücke mit Bällen (?) vorführte. Maite stimmte in John´s Gesang ein und spätestens da wäre es mit meiner Fassung zu Ende gewesen, so rührend fand ich dieses Szenario, wie die beiden sich gegenüberstanden und so liebevoll ansangen * schwärm *. Sie sind ein wirkliches Traumpaar, ich hatte es schon so oft gehört und auch nie daran gezweifelt, doch jetzt konnte ich mich endlich selbst davon überzeugen und es stimmt wirklich! Beim Applaus war auch er so entzückend bescheiden und stellte, statt sich selbst feiern zu lassen, seine Frau Maite Itoiz und das Orchester vor, bedankte sich immer wieder...hach, es war einfach traumhaft!

Dann kündigte er das dritte Lied in seinem unvergleichbaren charmanten spanischen Johnny-Akzent an, dem man die letzten Jahre in Spanien ganz deutlich anmerken konnte ;-). Er singe jetzt ein Lied, das er schon vor vielen Jahren als "Kleinkind" gesungen hätte. Es hätte ihm immer sehr viel bedeutet und bedeute ihm gerade heute wieder sehr viel. "...diese Worte, die mein Vater geschrieben hat...er hatte Recht...David´s Song..." Meine Güte, da wurde mir doch gleich wieder ganz anders, es ging so unter die Haut!!! Man spürte deutlich, wie wichtig ihm sein Vater noch immer ist und wie sehr er ihn geprägt hat. Dann sang John "Who´ll come with me" und ich sah das Bild von dem kleinen blonden Johnny vor mir, wie er das Lied damals so leidenschaftlich und voller Gestik und Mimik sang – Johnny ist mittlerweile ein gestandener Mann, doch wie er da so stand und den "David´s Song" sang, da war er wieder 25 Jahre jünger...genau der gleiche Gesichtsausdruck, die gleichen Gesten und wieder schien es mir, als ob die Zeit stehen geblieben sei. Auch diesen Zwischenteil, den Papa Dan immer gesprochen hat, baute John mit ein und zwar incl. der leicht theatralischen Gesten, die Papa Dan immer so gut drauf hatte...sah bei John ja ehrlich gesagt schon etwas ungewohnt aus, aber insgesamt hatte es schon verdammt viel Wirkung und ging mir wirklich nah.
Viel zu schnell verklang das letzte dieser drei Lieder und John verabschiedete sich mit Kusshänden und freudestrahlend in alle Richtungen winkend (der Kerl ist doch wirklich zu lieb!).

So ganz langsam normalisierte sich mein Pulsschlag und ich kam allmählich wieder auf die Erde zurück, während Roncalli´s Artisten noch eine beeindruckende "Seiltanz"-Nummer vorführten, die mich ein wenig an "RonKelly" erinnerte, bloß, dass es diesmal kein richtiges Seil, sondern mehr eine Stange war, die von zwei Artisten gehalten wurde, während der dritte darauf die waghalsigsten Sprünge veranstaltete und Salti schlug – Wahnsinn!
Danach ging die erste Vorstellung des Tages auch schon in einem ausgelassen gefeierten Finale dem Ende zu, bei welcher nochmal alle Darsteller zusammen auf die Bühne kamen – Maite und Johnny Hand in Hand, ein zuckersüßes Bild, sage ich Euch! Sie standen da, winkten und strahlten um die Wette und ich beneidete die beiden fast ein wenig um das Glück, das sie ausstrahlten. Sowas gibt´s doch eigentlich nur im Märchen, oder...?

Noch ganz benebelt vom Gefühlschaos der letzten Minuten tappten Silke und ich wieder ins Foyer, wo wir uns mit den anderen Klönecken-Mädels trafen, die alle nach und nach eintrudelten – die meisten mit ebenfalls noch recht verklärten Gesichern und begeistert schwärmend. Hach, es war so schön, diese ganzen Emotionen mit Gleichgesinnten teilen zu können – alleine wäre ich mir doch reichlich lächerlich vorgekommen, aber es tat gut, zu wissen, dass auch andere so fühlten!
Nachdem sich die Gemüter wieder einigermaßen beruhigt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Seiten- bzw. Künstlereingang des Konzerthauses, nachdem John ja angekündigt hatte, dass er zu uns hinauskommen würde. Ich wagte ehrlich gesagt gar nicht richtig, daran zu glauben und mein bisschen Hoffnung flaute auch ganz massiv ab, als ich sie dann sah...die Fanmeute, die sich vor dem Künstereingang versammelt hatte! Das durfte ja wohl nicht wahr sein! Da standen –zig Fans auf einem Haufen – selbstverständlich mit Fotoapparaten und Autogrammbüchern bewaffnet –, von denen sicherlich die wenigsten im Konzert waren und warteten wie die Geier auf John * aufreg *!
Uli mit dem riesigen Blumenstrauß im Arm meinte sofort: "Da gehe ich aber nicht durch! Also nein, das mache ich nicht!", aber das hätte sie wahrscheinlich sowieso nicht überlebt * grummel *. Nach ratlosem und schon recht frustriertem Herumgestehe – von John oder Maite fehlte nämlich auch noch jede Spur – kam dann von irgendwo her die Nachricht, dass Maite in dem kleinen spanischen Restaurant, das genau gegenüber des Künstlereingangs liegt, an der Bar gesichtet worden sei. Na super, sollen wir jetzt alle in das Restaurant strömen – wie seht denn das aus?!
Nach kurzem Zögern machte sich dann Uli (die hatte ja schließlich auch einen triftigen Grund) auf den Weg und wir folgten ihr mehr oder weniger unauffällig. Im Restaurant kam ich mir jedoch gleich ziemlich doof vor, denn die Leute staunten natürlich nicht schlecht über die Traube Mädels, die da plötzlich Richtung Bar einfiel ;-). Ich stand ziemlich weit abseits und konnte daher auch nicht wirklich viel erkennen, doch immerhin konnte ich einen kleinen Blick auf Maite erhaschen, die ganz überrascht und natürlich mal wieder strahlend an der Bar saß und den Blumenstrauß entgegennahm. Uli verklickerte ihr dann noch irgendwie, dass er von all den Mädels hier sei und der Rest ging dann irgendwie unter. Aber soviel ich weiß, hat sie ihr dann noch erklärt, dass die Rosen ganz lange halten würden, wenn sie sie jeden Tag neu anschneidet ;-). Während sich Vera & Co. noch das ein oder andere Autogramm abholten, trat ich dann aber doch mal lieber den Rückzug an. Schließlich hatte ich die Blumenübergabe und Maite´s Freude gesehen, der Rest war mir nicht so wichtig, ganz abgesehen davon, dass ich eh zu weit hinten stand, um viel mehr mitzubekommen und angesichts der Tatsache, dass wir von unzähligen Augen gemustert wurden, da wir uns schließlich in einem Restaurant befanden, war es mir dann doch etwas unangenehm, noch länger hier zu bleiben.
Hihi, ich muss gerade an Katja´s Satz denken, den sie kurz darauf, als auch die anderen wieder draußen standen, so trocken über Maite losgelassen hat: "Die hätte sich auch über´n Butterkeks gefreut!" :-) Wo sie Recht hat...! So was Liebes und Dankbares wie Maite habe ich schon lange nicht mehr angetroffen, sie ist echt eine Maus, die man einfach liebhaben muss!

Irgendwann kam dann auch endlich John vor die Tür und das Chaos konnte beginnen...Blitzlichter flammten auf und das allgemeine Gedrängel wie zu den besten Kelly-Zeiten war nur noch schlimm. Ziemlich frustriert und vor allem enttäuscht beobachteten wir das Ganze aus sicherer Entfernung, denn eins war uns klar: Da war heute kein Herankommen an John drin! ...außer vielleicht, man stürzt sich todesmutig ins Getümmel, aber ich habe ja schon oft genug erwähnt, wie das bei Silke und mir – und anscheinend auch noch genug anderen Mädels von der "Klönecke" – mit der nicht vorhandenen Ellbogentaktik ist... Also standen wir da und regten uns "ein wenig" auf, da die "Fans" um John herum selbstverständlich auch keine Anstalten machten, sich nach einem Autogramm und Foto nach hinten zu begeben, um die anderen auch mal nach vorne kommen zu lassen, wie es halt leider meistens immer so ist :-(.
Ab und zu entdeckte ich zwischen den vielen Köpfen mal ganz kurz John, der eine Engelsgeduld walten ließ, auch, wenn ich mir einbilde, dass er nicht wirklich begeistert aussah, aber wen würde das wundern?!

Ich weiß nicht, wie lange wir da ziemlich verloren standen, doch irgendwann tauchte Maite neben mir auf, die sich suchend umsah und kurz darauf wussten wir auch, wen sie suchte: Uli, die mit ihrer Tochter Anja zusammen zu John und Maite backstage gehen durfte! Na, wenigstens kamen zwei von uns in den Genuss und ich wüsste nicht, wem ich es an dem Tag mehr gegönnt hätte! So verschwanden eine aufgrund der "Fan-Herde" ziemlich ungläubig dreinschauende Maite und ein Security (oder wer auch immer das war) mit Uli und Anja im Schlepptau, kämpften sich durch die neiderfüllte und teils zeternde Meute (meine Güte!!!) und verschwanden im Konzerthaus.
Es schienen Ewigkeiten zu vergehen, bis sich die Tür wieder öffnete und eine strahlende Uli mit einer nicht minder stolzen Anja unter unserem Jubel wieder herauskamen. Also ehrlich, wir haben uns schon die wildesten Gedanken darüber gemacht, was Ihr mit dem armen John da drinnen wohl so lange anstellt?! ;-)
Was er den beiden so alles erzählt hat, lest Ihr wohl besser in Uli´s Konzertbericht nach, jedenfalls haben er und Maite sich sehr über den Blumenstrauß gefreut – er hätte noch nie so schöne Blumen gesehen, der alte Charmeur ;-). Über den Massenauflauf an Fans hat er wohl gemeint, dass er es schon verstehen könnte, schließlich hätten sie ihn so lange nicht gesehen, trotzdem muss er wie gesagt nicht wirklich happy über diesen Zustand gewesen sein.
Na, es war schon alles sehr aufregend und die eigene Enttäuschung darüber, John nicht richtig gesehen zu haben, verflog durch Uli´s schönen Bericht doch gleich wieder zum größten Teil.

Silke brachte mich dann später noch dazu, etwas zu essen, nachdem ich vorher vor lauter Aufregung nicht wirklich daran denken konnte, doch als ich dann in das ofenfrische Baguette biss, spürte ich erstmal, wie sehr sich mein Magen danach sehnte...schließlich hatte er seit dem Frühstück nur zwei Getränke und eine Kopfschmerztablette (Mistwetter aber auch) zu verdauen gehabt...halt, nicht zu vergessen natürlich den Corny-Riegel, den mir Vera in der Pause gegeben hatte, als sich doch mal der Hunger bemerkbar machte – Dankeschön :-)!
Dann wurde es auch schon so langsam wieder Zeit für das zweite Konzert und wir trafen uns mit meinem Daddy am Haupteingang. Dem Ärmsten schwärmte ich erstmal was von der Nachmittag-Vorstellung vor und kurze Zeit später machten wir uns auf den Weg zu unseren Plätzen – diesmal in der 14. Reihe und somit viel näher an der Bühne und damit auch John * freu *! Es war doch eine sehr gute Entscheidung gewesen, bereits nachmittags ins Konzert zu gehen, denn so wussten wir jetzt schon, was uns erwarten würde und konnten die drei Stunden am Abend (incl. Pause) nochmal umso mehr genießen und auf uns wirken lassen. Und das taten wir dann auch...

Als John das zweite Mal an diesem Tag auf die Bühne kam, wir ihn diesmal viel näher vor uns sahen und seine so wunderschöne Stimme erklang, da ging es mit meiner Heulerei doch glatt schon wieder los, es ging einfach nicht anders * schlimm *. Es waren Tränen der Freude, gleichzeitig vielleicht auch ein wenig der Angst, dass es wieder Jahre dauern könnte, bis wir ihn das nächste Mal wiedersehen oder –hören. Man ist es ja als John-Fan mittlerweile gewohnt, zu "leiden", aber manchmal müssen die Gefühle eben doch raus, sonst würde ich irgendwann platzen ;-).

Er sang wieder "Santa Maria", "Red Shoes" – und wieder konnte ich nicht fassen, welch ein supersüßes Paar John und Maite abgeben, wie sie da standen und sangen * gänsehautschauer-lass-nach * - und "David´s Song". Hier bildete ich mir einen, ein leises Raunen zu hören, das durch´s Publikum geht, als ob spätestens jetzt einige Leute den ehemaligen kleinen Johnny Kelly mit der klaren Kinderstimme wiedererkennen würden - und ich konnte meine Augen einfach nicht von ihm abwenden, ich saß zitternd vor Freude und Aufregung da und versuchte, sein Bild in mich einzusaugen, seine Stimme irgendwo in mein Inneres einzuschließen, damit sie mir noch gaaaanz lange erhalten bleibt.

Bei "David´s Song" rollten die Tränchen dann auch noch etwas verstärkter, weil ich dachte, dies wäre John´s letztes Lied des Abends und wer weiß für wie lange Zeit... Doch da legte er seinen Mantel ab und griff plötzlich zu seiner Gitarre, die da irgendwie auftauchte – jippieh, es würde heute Abend noch ein Lied geben?! Und dann noch mit Gitarre, so, wie wir John von früher kennen und lieben, wie schön!!! Er fummelte etwas unbeholfen an dem Instrument herum, das etwas zu leise eingestellt war. Dann fragte er etwas schüchtern ins Mikro: "Könnt Ihr mich hören?", was von einem "Jaaa!" aus dem Publikum beantwortet wurde – irgendwie recht witzig und hat gar nicht so in den klassischen Rahmen gepasst, aber gerade das war ja so wunderschön und so typisch Kelly ;-)! Dann kam John noch ein Techniker zu Hilfe, der weiter an der Gitarre werkelte und John meinte: "Das war nicht geplant" und später recht kleinlaut, aber total entzückend: "Technik...". Grins!

Aber dann, dann war es letztendlich doch so weit, seine Gitarre funktionierte und er legte mit einer spanischen (oder baskischen, ich kenne mich da ja nicht ganz so gut aus) Ballade los, zu der mir mal wieder nichts anderes einfällt als: Ein Traum!!! Maite stimmte wieder in das Lied mit ein und ich hoffte so sehr, dass diese Momente nie vergehen mögen...
Beim Applaus küssten sich die beiden dann sogar noch kurz, was mich vollends zum Schmelzen brachte, falls das überhaupt noch möglich war. Wenn das nicht wahre Liebe ist, weiß ich´s auch nicht...!
Total überwältigt standen Silke und ich da – Standing Ovations mussten einfach sein und waren etwas enttäuscht, dass wir so ziemlich die einzigen waren, die das für nötig hielten (abgesehen von ein paar vereinzelten Kelly-Fans vielleicht), aber woher sollten die Leute auch wissen, wie viel uns John´s Auftritt bedeutete? Ich konnte es mir selbst ja kaum erklären!
Wieder strahlend nach allen Seiten winkend verließen Maite und er dann ausgelassen die Bühne und ich musste erstmal wieder tiiieeeef durchatmen... ;-).

Später zum Finale hielt uns wieder nichts auf unseren Sitzen und wir applaudierten den beiden händchenhaltenden Süßen, die da vorne in einer langen Reihe neben den Artisten auf der Bühne standen, so laut, wie wir nur konnten (dabei hatte ich ein so perverses Dauergrinsen im Gesicht, dass es schon nicht mehr normal war * peinlich *) – und siehe da, plötzlich erhoben sich nach und nach immer mehr Leute, wahrscheinlich eher weniger wegen John und Maite, aber insgesamt sah es toll aus und ich freute mich ungemein. John und Maite standen da und – strahlten, was auch sonst ;-)!
Dann sah ich noch kurz, wie John Uli´s Anja vorne in der zweiten Reihe zuwinkte und fragte mich wieder einmal, wie man nur so verdammt liebenswert sein kann wie er?!

Das Konzert war vorbei und erneut versammelten wir uns mit den "Klönecken"-Mädels im Foyer. Das Geschnatter und die allgemeine Aufregung war selbstverständlich wieder groß und wir waren uns alle einig, dass das, was wir da heute erleben durften, einfach unvergesslich schön war!
Wir wagten uns kaum, den Künstlerausgang anzusteuern – ich hätte schließlich gut und gern auf den nochmaligen Anblick dieser Schafherde an Kelly-Fans verzichten können, doch zu unserer Beruhigung sah es diesmal bei weitem nicht so schlimm aus * puh *. Doch trotzdem waren wir uns nicht sicher, ob John sich nach dem Chaos am Nachmittag tatsächlich nochmal blicken lassen würde. An seiner Stelle wäre mir jegliche Lust daran vergangen, ganz abgesehen davon, dass es mittlerweile schon nach 23:00 Uhr war und er und Maite einen anstrengenden Tag hinter sich hatten.
Doch auf einmal öffnete sich die Tür und ein Mann trat heraus und erklärte uns, dass, wenn wir nicht wieder so ein Chaos erleben wollten wie am Nachmittag, wir uns bitte ordentlich hinstellen sollten und einer nach dem anderen sich schnell sein Autogramm abholen und dann aber auch sofort wieder gehen soll ohne irgendwelche Extra-Wünsche. Na, das klang doch mal vernünftig und gab einem wieder Hoffnung!
Leider musste Silke mich aber kurz darauf schon verlassen, da sie noch zu ihrer Freundin Britta weiterfahren musste und nicht zu spät dort aufkreuzen wollte, was mir eigentlich gar nicht Recht war, denn ich befürchtete, sie könne John verpassen – wenn wir einmal Glück haben...!

Und ich hatte mit meiner Vorahnung Recht...es dauerte noch eine ganze Zeitlang, in der erstmal die Artisten und Orchestermitglieder nach und nach aus dem Konzerthaus kamen, doch endlich kamen auch John und Maite heraus – Maite mit unserem Blumenstrauß im Arm * stolz * und John wieder mit Käppi wie am Nachmittag. Zuerst sah es so aus, als ob die beiden gehen wollten, sie winkten kurz und verabschiedeten sich und ich dachte: "Schade, das war´s jetzt.". Doch irgendwie – ich weiß nicht genau, ob dieser Herr vom Konzerthaus mit den beiden gesprochen hatte oder ob´s ihre eigene Entscheidung war – hielten sie dann doch inne, stellten sich oben auf die Treppe neben dem Eingang (wie so eine kleine Empore für solche Gelegenheiten ;-)) und fingen tatsächlich doch an, Autogramme zu geben. Hurra!!! :-) Es verlief diesmal auch wirklich alles ganz gesittet und brav stellte ich mich nach einem kurzen Zögern hinten an – nochmal wollte ich mir die Chance auf John nicht entgehen lassen und diesmal waren die Umstände dazu ja auch wirklich optimal!

John sah etwas mitgenommen und müde aus, was man ja auch gut verstehen kann (abgesehen davon, dass ich ja fand, dass er so auch schon am Mittag im Foyer gewirkt hat) und irgendwie spürte ich schon wieder dieses unvermeidliche schlechte Gewissen in mir aufsteigen – Mensch, manchmal kann das wirklich nerven! Doch als ich John da stehen und Autogramme schreiben sah, immer wieder freundlich auf diese einzigartige Art und Weise, wie nur es kann, lächelnd – da nahm ich mir ganz fest vor, ihm ein paar Worte zu sagen, auch, wenn ich mir nicht sicher war, dass ich es schaffe, doch ich wusste, wenn ich es jetzt nicht wage, dann verzeihe ich mir das nie, zumal es mir doch sooo wichtig war!

Ja und dann stand ich plötzlich da oben auf der Treppe und etwas zögerlich hielt ich ihm meine Eintrittskarte zum Unterschreiben hin. "Los, jetzt sag´ endlich was!" ging es mir durch den Kopf und irgendwie stammelte ich dann: "Es war wunderschön heute!" Es klingt jetzt total doof, aber ich weiß gar nicht mehr so richtig, wie John darauf reagiert hat, irgendwie zog alles wie in einem Film an mir vorbei und ich konnte gar nicht richtig wahrhaben, was da gerade um mich herum passiert. Ich weiß nur, dass John mich irgendwie überrascht, irgendwie erfreut und dankbar, jedenfalls aber total lieb angesehen hat und irgendwas wie "Ja, ehrlich?" o. ä. gefragt hat. Ich habe dann nochmal mit einem ziemlich belämmerten dauergrinsenden "Ja, total!" oder sowas in der Art geantwortet. Dann fügte ich noch ein ganz ernstes und ziemlich eindringliches "Danke!" dazu und wieder sah er mich mit diesem nicht ganz zu deutenden Blick an, dieser Mischung aus Überraschung, Freude, Dankbarkeit...keine Ahnung, jedenfalls war es einfach nur schön! ...und ich bin noch ganz stolz, dass ich etwas einigermaßen Anständiges von mir gegeben habe, wenn auch nur kurz, aber zumindest war es das, was mir wichtig war!

Ich bekam dann noch mit, wie Regina und Silvl (?) einen kurzen Smalltalk mit John hielten und dann tappte ich etwas mir stehend zur Seite und wäre dabei fast über Maite gestolpert, die da ein Stückchen weiter stand und auch fleißig Autogramme schrieb – das wäre schön peinlich geworden, Mensch, die ist aber auch klein! ;-) Sie ist so superhübsch mit ihren langen braunen Haaren und diesem so natürlichen und ehrlichen Auftreten und – nicht zu vergessen – diesem unbeschreiblichen Strahlen! Sie unterschrieb auf meiner Eintrittskarte gleich neben John, fügte noch ihr scheinbar obligatorisches Herzchen dazu und ich habe natürlich brav "Danke" gesagt, wobei ich mich noch kurz fragte, ob ich nicht lieber hätte "Gracias" sagen sollen – das hätte ich gerade noch zustande gebracht, aber ich denke doch, dass sie mich auch so verstanden hat ;-). Ich habe noch mit dem Gedanken gespielt, Maite auch noch irgend etwas Liebes zu sagen, aber da hat mich dann komischerweise doch der Mut verlassen und nachdem ich auch nicht wusste, wie ich es anfangen sollte, ob ich Deutsch oder Englisch reden sollte, habe ich es dann doch lieber ganz gelassen – außerdem war sie sowieso schon wieder mit einem Mädel ins Gespräch vertieft.

Ich stand noch eine ganze Weile da und sah John und Maite zu, wie sie sich noch einige Zeit geduldig den Fans widmeten und konnte es nach wie vor einfach nicht glauben, dass das, worauf wir am Nachmittag so gehofft hatten und in Frust geendet hatte, nun doch noch möglich wurde.
Irgendwann sah sich John fragend um, ob jeder sein Autogramm hätte, dann verabschiedete er sich und unter allgemeinem "Tschüüüs" von uns liefen Maite und er – natürlich Hand in Hand * seufz * - wie zwei frisch Verliebte die Straße hinunter und verschwanden um die Ecke.
Letztendlich war es kurz nach Mitternacht, als ich totmüde aber unendlich glücklich neben meinem Vater auf den Beifahrersitz fiel. Es dauerte auch nicht lang und bald fiel ich in einen zwar recht oberflächlichen und immer wieder von den Bildern des heutigen Tages durchkreuzten Schlaf und bakam nicht viel von der Heimfahrt mit. Paps fuhr auf der größtenteils recht freien Autobahn noch schneller als am Morgen und so kamen wir um 2:00 Uhr in Aschaffenburg an, wo ich in mein Auto plumpste und um kurz vor halb drei dann eeeendlich in das schöne warme Bett neben meinen Freund, der sich schon Sorgen gemacht hatte ;-).

Tja, was soll ich sagen – es war wunder- wunderschön und ich kann Maite, John und Bernhard Paul von Roncalli, der das Ganze erst möglich gemacht hat, nur von ganzem Herzen danken! An diesem Tag wurden gleich zwei Träume wahr! John nach so langer Zeit wieder singen zu hören, war schon alleine einfach traumhaft, und dass sich John und Maite nach dem Konzert am Abend nochmal so viel Zeit für uns genommen haben, werde ich ihnen nie vergessen, denn das war keine Selbstverständlichkeit!!! Ich werde diesen kurzen Moment mit John und seiner unvergleichbar lieben Art und Ruhe nie vergessen, denn auch, wenn irgendwie alles sehr schnell ging, so konnte ich davon bisher nur träumen!
Und Maite – ja, die hat am Samstag einen Fan hinzugewonnen, nämlich mich! Abgesehen davon, dass sie unendlich lieb und natürlich ist, hat sie es geschafft, mich mit ihrer Wahnsinns-Ausstrahlung und dieser einzigartigen Stimme absolut zu begeistern und ich spiele schon jetzt mit dem Gedanken, auf eines ihrer Konzerte zu gehen...
Ein ganz dicker Knuddelgruß geht an meine liebe Silke, die diese schönen Momente mit John leider nicht mehr mitbekommen hat, was mir so unendlich leid für sie tat – ich hätte es Dir so sehr gegönnt! Aber dafür hatte sie dann am Sonntag ein genauso wunderschönes Erlebnis mit Jimmy im Phantasialand und das ist doch nur fair!!! (Musst mir am Wochenende unbedingt alles davon erzählen, wenn wir uns wiedersehen * freu *!)

Zum Schluss möchte ich auch noch ganz herzlich die gesamte Johnny-Klönecke grüßen: Ihr seid alle superlieb und es war total schön, zu erleben, wie wir von Anfang an eine vertraute, eingeschworene Gemeinschaft waren! Es war einzigartig, zusammen mit Euch diesen Traum erleben zu dürfen – Roncallis Sommernachtstraum mit John und Maite!

by Maren

© Maren
(Lieben Dank!)


Note Both Bar

Last update: 12/07/2004

(Online since: 12/07/2004)


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