Joey beim Alb Marathon
Diesen Artikel hat mein Vater in der Zeitung "Ultra Marathon - Ausgabe 01/2000" gefunden:
Na klar, er ist ein Star, allerdings mehr auf der Bühne als auf der Strecke. Da ließ er sich nämlich die Zeit, die ihm oft fehlt, um Nachzudenken, Abzuschalten oder Aufzutanken.
Die heimischen Zeitungen machten mächtig Tam Tam und titelten "Popstar Joey Kelly greift an". Wer gut auf der Bühne und im Popgeschäft erfolgreich ist, muß auch gemsengleich über die Berge kommen und natürlich ganz vorne. Von solcherlei Unsinn unbeeindruckt läuft Joey stets im Wohlfühlbereich, abgeklärt und nicht auf Außenwirkung bedacht.
In den letzten 15 Monaten habe ich ihn bei ca. 7 Rennen beobachtet und stille Bewunderung empfunden wie er mit dem ihm umgebenden "Zirkus" umgeht und eigentlich nie die Nerven verliert.
Trotz aller Anstrengungen und Beeinträchtigungen vor und nach den Rennen zeigt er einen natürliche Freundlichkeit, ja fast Zurückhaltung im Umgang mit denen, die einen Star in ihm entdeckt haben.
Er tut der Ultralanglaufszene gut. Mit seiner Popularität lenkt er zwar häufig vom sportlichen Geschehen ab, aber er sorgt für Aufmerksamkeit, Medieninteresse und Zuschauerresonanz, was dem Ultralanglauf insgesamt einen gesteigerten Bekanntheitsgrad und Akzeptanz verleiht.
Dass Joey ein ziemlich guter Ultraläufer ist, beweisen zahlreiche Ergebnislisten in denen er auftaucht. Dass er den Marathon des Sables und andere gigantische
Ultra-Triathlon-Abenteuer bereits erfolgreich bewältigt, sowie im Marathonlauf bereits der
3-h-Grenze genähert hat, beweist auch den Nichtinformierten LäuferInnen, dass er einer von uns ist.
Redaktion UM (Ultra Marathon)
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